Traumatische Wirbelsäulenverletzung – Verletzung von Wirbelsäule und Rückenmark "Unterstützung"
Dr. Banerji-Protokolle
Traumatische Wirbelsäulenverletzung – Verletzung von Wirbelsäule und Rückenmark
Eine traumatische Wirbelsäulenverletzung (WS-Verletzung) entsteht durch eine äußere Gewalteinwirkung auf die Wirbelsäule. Dabei können Wirbelkörper, Bandscheiben, Bänder und Gelenke sowie in schweren Fällen das im Wirbelkanal verlaufende Rückenmark und die Nervenwurzeln verletzt werden.
Entscheidend für die möglichen neurologischen Folgen ist, ob und in welchem Ausmaß das Rückenmark oder die austretenden Nerven geschädigt wurden.
Wie entsteht eine traumatische Wirbelsäulenverletzung?
Häufige Ursachen sind:
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Verkehrsunfälle
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Stürze aus größerer Höhe
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Sport- und Freizeitunfälle
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Arbeitsunfälle
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starke Schläge oder Gewalteinwirkungen
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starke Beugungs-, Streckungs- oder Rotationsbewegungen der Wirbelsäule
Dabei können Wirbel brechen oder sich gegeneinander verschieben. Das Rückenmark kann gequetscht, komprimiert oder durchtrennt werden. Auch Blutungen und Schwellungen innerhalb des Wirbelkanals können zusätzlichen Druck auf das Rückenmark ausüben.
Welche Folgen kann eine Rückenmarksverletzung haben?
Die Beschwerden hängen wesentlich von der Höhe und dem Ausmaß der Rückenmarksschädigung ab. Je höher die Verletzung liegt, desto größere Bereiche des Körpers können betroffen sein.
Mögliche Folgen sind:
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Muskelschwäche oder Lähmungen
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Paraparese oder Paraplegie mit Beeinträchtigung beziehungsweise Lähmung vor allem der Beine
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Tetraparese oder Tetraplegie mit Beeinträchtigung beziehungsweise Lähmung von Armen und Beinen
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Taubheitsgefühle und Sensibilitätsstörungen
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Verlust oder Veränderung von Schmerz- und Temperaturempfinden
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Muskelkrämpfe und Spastik
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Störungen der Blasen- und Darmfunktion
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Störungen der Sexualfunktion
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chronische oder neuropathische Schmerzen
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bei hohen Verletzungen Beeinträchtigung der Atmung
Man unterscheidet zwischen kompletten und inkompletten Rückenmarksverletzungen. Bei einer inkompletten Verletzung bleiben unterhalb der geschädigten Stelle bestimmte motorische oder sensible Funktionen erhalten.
Diagnose und Behandlung
Bei Verdacht auf eine Wirbelsäulen- oder Rückenmarksverletzung muss die Wirbelsäule zunächst möglichst ruhig gehalten und stabilisiert werden. Zur Diagnostik werden insbesondere Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt.
Je nach Art der Verletzung können eine Stabilisierung der Wirbelsäule, operative Eingriffe und weitere medizinische Maßnahmen erforderlich sein.
Nach der Akutbehandlung spielt eine frühzeitige und langfristige neurologische Rehabilitation eine wichtige Rolle. Dazu gehören unter anderem Physiotherapie, Ergotherapie sowie je nach Verletzung weitere spezialisierte Therapien.
Wichtiger Hinweis
Neu auftretende Lähmungen, Taubheitsgefühle, Gefühlsstörungen oder der Verlust der Blasen- und Darmkontrolle nach einer Verletzung der Wirbelsäule sind medizinische Notfälle und müssen sofort abgeklärt werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Hypericum, Arsenicum album, Symphytum off., Cuprum met.
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Traumatische Wirbelsäulenverletzung – Verletzung von Wirbelsäule und Rückenmark "Unterstützung"
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