Pityriasis rosea und Pityriasis versicolor – rosafarbene beziehungsweise klein fleckige Hautveränderungen "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Pityriasis rosea und Pityriasis versicolor – rosafarbene beziehungsweise klein fleckige Hautveränderungen
Die Begriffe Pityriasis rosea (Röschenflechte) und Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte) bezeichnen zwei unterschiedliche Hauterkrankungen, die aufgrund ihres fleckigen Erscheinungsbildes miteinander verwechselt werden können.
Die Pityriasis rosea ist keine Pilzinfektion, während die Pityriasis versicolor durch Hefepilze der Gattung Malassezia verursacht wird.
Pityriasis rosea – Röschenflechte
Die Pityriasis rosea ist eine meist gutartig verlaufende, vorübergehende Hauterkrankung. Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt; eine Reaktivierung bestimmter humaner Herpesviren, insbesondere HHV-6 und HHV-7, wird als möglicher Zusammenhang diskutiert.
Typisch ist zunächst ein einzelner größerer rosafarbener, leicht schuppender Fleck, das sogenannte Primärmedaillon.
Nach einigen Tagen bis Wochen können zahlreiche kleinere Flecken auftreten.
Typische Merkmale sind:
-
rosa bis rötliche Flecken
-
feine Schuppung
-
ovale Hautveränderungen
-
vorwiegend Befall des Rumpfes
-
teilweise charakteristische Anordnung entlang der Hautspaltlinien
-
gelegentlich leichter bis stärkerer Juckreiz
Die Erkrankung heilt bei den meisten Betroffenen innerhalb einiger Wochen von selbst ab.
Behandlung der Pityriasis rosea
Da die Röschenflechte meistens spontan abheilt, ist häufig keine spezifische Therapie notwendig.
Bei Juckreiz können je nach Ausprägung hautpflegende, juckreizlindernde oder entzündungshemmende Maßnahmen eingesetzt werden.
Antipilzmittel sind bei einer echten Pityriasis rosea nicht wirksam, da es sich nicht um eine Pilzerkrankung handelt.
Pityriasis versicolor – Kleienpilzflechte
Die Pityriasis versicolor, auch Kleienpilzflechte genannt, ist dagegen eine oberflächliche Pilzerkrankung der Haut.
Verursacht wird sie durch Malassezia-Hefepilze, die grundsätzlich Bestandteil der normalen Hautflora sein können. Unter bestimmten Bedingungen können sie sich jedoch übermäßig vermehren.
Typische Hautveränderungen
Pityriasis versicolor kann sich zeigen durch:
-
zahlreiche kleine Flecken
-
hellbraune, rosafarbene oder rötliche Flecken
-
bei gebräunter Haut häufig hellere Flecken
-
feine, kleienartige Schuppung
-
teilweise Zusammenfließen einzelner Flecken
-
meist geringe oder keine Beschwerden
-
gelegentlich leichter Juckreiz
Besonders häufig betroffen sind:
-
Brust
-
Rücken
-
Schultern
-
Oberarme
-
Hals
Warum entstehen helle oder dunkle Flecken?
Malassezia kann die normale Pigmentierung der Haut beeinflussen. Deshalb können die betroffenen Stellen je nach Hauttyp und Sonnenexposition heller oder dunkler als die umgebende Haut erscheinen.
Auch nach erfolgreicher Behandlung der Pilzinfektion kann es einige Zeit dauern, bis sich die Hautfarbe wieder vollständig angeglichen hat.
Begünstigende Faktoren
Eine Pityriasis versicolor wird unter anderem begünstigt durch:
-
warmes und feuchtes Klima
-
starkes Schwitzen
-
erhöhte Talgproduktion
-
fettige Haut
-
hormonelle Faktoren
-
individuelle Veranlagung
-
eingeschränkte Immunabwehr
Die Erkrankung kann nach erfolgreicher Behandlung erneut auftreten.
Diagnose
Die Diagnose erfolgt meist anhand des typischen Hautbildes.
Bei unklaren Fällen können eingesetzt werden:
-
dermatologische Untersuchung
-
mikroskopischer Pilznachweis
-
gegebenenfalls Untersuchung mit speziellen Lichtverfahren
Dadurch können Pityriasis versicolor, Pityriasis rosea und andere fleckige Hauterkrankungen voneinander unterschieden werden.
Behandlung der Pityriasis versicolor
Zur Behandlung werden Antimykotika (Pilzmittel) eingesetzt.
Je nach Ausprägung kommen beispielsweise infrage:
-
antimykotische Cremes
-
Lösungen
-
medizinische Shampoos
-
bei ausgeprägtem oder wiederkehrendem Befall gegebenenfalls systemische Antimykotika
Auch nach Beseitigung der Pilze können die Pigmentunterschiede noch mehrere Wochen oder Monate sichtbar bleiben.
Abgrenzung zu anderen Hauterkrankungen
Rosafarbene, helle oder bräunliche Flecken können auch bei anderen Erkrankungen auftreten, beispielsweise:
-
Ekzemen
-
Psoriasis
-
anderen Pilzinfektionen
-
Vitiligo
-
postinflammatorischen Pigmentveränderungen
-
bestimmten Arzneimittelreaktionen
Bei ungewöhnlichen oder länger bestehenden Veränderungen ist daher eine dermatologische Abklärung sinnvoll.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden bei unterschiedlichen fleckigen, schuppenden und juckenden Hautveränderungen festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Behandlung einer Pityriasis versicolor beziehungsweise Beseitigung der verursachenden Malassezia-Hefepilze durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Auch für eine Verkürzung des Verlaufs einer Pityriasis rosea durch homöopathische Mittel besteht kein ausreichender wissenschaftlicher Nachweis.
Eine notwendige dermatologische beziehungsweise antimykotische Behandlung sollte nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Eine dermatologische Untersuchung ist sinnvoll, wenn sich die Hautveränderungen rasch ausbreiten, ungewöhnlich aussehen, stark entzündet sind, über längere Zeit bestehen oder trotz geeigneter Behandlung nicht zurückgehen.
Bei einer erstmals auftretenden ausgeprägten Röschenflechte in der Schwangerschaft sollte ebenfalls eine ärztliche Beurteilung erfolgen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Mercurius solub hahn, Rhus venenata, Antimonium crudum Mezereum
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
Pityriasis rosea und Pityriasis versicolor – rosafarbene beziehungsweise klein fleckige Hautveränderungen "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Kundenrezensionen
Aqveo
Produkte
Badener Schmerzöl
Produkte
- Ähnliche Produkte
- Kürzlich angesehen