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Dickdarmpolypen – Polypen im Dickdarm und Rektum "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji

Dr. Banerji-Protokolle

Dickdarmpolypen – Polypen im Dickdarm und Rektum

Dickdarmpolypen sind Gewebewucherungen, die von der Schleimhaut des Dickdarms (Kolon) oder des Enddarms (Rektum) ausgehen. Sie können einzeln oder mehrfach auftreten und unterscheiden sich hinsichtlich Größe, Form und Gewebetyp.

Die meisten Darmpolypen sind zunächst gutartig. Bestimmte Polypen können sich jedoch über Jahre zu Darmkrebs (kolorektalem Karzinom) entwickeln. Deshalb ist ihre frühzeitige Erkennung und Entfernung ein wichtiger Bestandteil der Darmkrebsvorsorge.

Welche Arten von Dickdarmpolypen gibt es?

Zu den wichtigsten Formen gehören:

  • Adenome – gutartige Drüsenpolypen mit unterschiedlichem Entartungsrisiko

  • tubuläre Adenome

  • tubulovillöse und villöse Adenome

  • serratierte Polypen beziehungsweise Läsionen

  • hyperplastische Polypen

  • entzündliche Polypen

  • selten andere gutartige oder bösartige Veränderungen

Nicht jeder Polyp hat das gleiche Krebsrisiko. Entscheidend sind unter anderem Größe, Anzahl, Lage und feingeweblicher Befund.

Adenom-Karzinom-Sequenz

Ein Teil der Darmkrebserkrankungen entwickelt sich über Jahre aus zunächst gutartigen Adenomen. Dabei sammeln sich schrittweise genetische Veränderungen in den Zellen an, bis daraus ein bösartiger Tumor entstehen kann.

Durch die Entfernung entsprechender Polypen während einer Darmspiegelung kann diese Entwicklung häufig verhindert werden.

Welche Beschwerden verursachen Darmpolypen?

Die meisten Dickdarmpolypen verursachen keine Beschwerden und werden im Rahmen einer Vorsorgekoloskopie entdeckt.

Größere oder ungünstig gelegene Polypen können jedoch zu folgenden Symptomen führen:

  • Blut im Stuhl

  • Schleimauflagerungen

  • Veränderungen der Stuhlgewohnheiten

  • Durchfall oder Verstopfung

  • selten Bauchschmerzen

  • Eisenmangel beziehungsweise Blutarmut durch chronische Blutverluste

Sichtbares oder verborgenes Blut im Stuhl sollte immer medizinisch abgeklärt werden.

Risikofaktoren

Das Risiko für Dickdarmpolypen steigt unter anderem mit:

  • zunehmendem Alter

  • familiärer Belastung für Darmkrebs oder Darmpolypen

  • bestimmten erblichen Polypensyndromen

  • chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

  • Übergewicht

  • Bewegungsmangel

  • Rauchen

  • hohem Alkoholkonsum

  • bestimmten Ernährungsgewohnheiten

Familiäre und erbliche Polypensyndrome

Bei ungewöhnlich vielen Polypen oder gehäuftem Darmkrebs in der Familie muss an eine genetische Ursache gedacht werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • familiäre adenomatöse Polyposis (FAP)

  • MUTYH-assoziierte Polyposis

  • verschiedene serratierte Polyposisformen

In solchen Fällen können engmaschigere Vorsorgeuntersuchungen und eine humangenetische Beratung erforderlich sein.

Diagnose

Die wichtigste Untersuchung ist die Koloskopie (Darmspiegelung).

Dabei können:

  • der gesamte Dickdarm untersucht,

  • Polypen erkannt,

  • kleinere Polypen unmittelbar entfernt und

  • Gewebeproben zur feingeweblichen Untersuchung entnommen werden.

Die histologische Untersuchung zeigt anschließend, um welche Art von Polyp es sich handelt und ob Zellveränderungen beziehungsweise bereits bösartige Veränderungen vorhanden sind.

Behandlung

Die wichtigste Behandlung besteht in der vollständigen endoskopischen Entfernung relevanter Polypen.

Je nach Größe und Form kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Sehr große oder komplexe Polypen können spezielle endoskopische Verfahren oder in bestimmten Fällen eine Operation erforderlich machen.

Kontrolle nach Polypenentfernung

Nach der Entfernung richtet sich der Zeitpunkt einer erneuten Darmspiegelung nach dem individuellen Risiko.

Dabei werden insbesondere berücksichtigt:

  • Anzahl der Polypen

  • Größe

  • histologischer Typ

  • Vorliegen von Dysplasien

  • Vollständigkeit der Entfernung

  • Qualität der vorausgegangenen Koloskopie

  • familiäres Risiko

Die empfohlenen Kontrollintervalle sollten eingehalten werden, da auch nach vollständiger Entfernung später neue Polypen entstehen können.

Homöopathie nach Dr. Banerji

In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Erkrankungen und Beschwerden des Verdauungstraktes festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.

Eine zuverlässige Rückbildung von Dickdarmpolypen oder Verhinderung ihrer möglichen Entwicklung zu Darmkrebs durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige Koloskopie, Polypenentfernung oder histologische Untersuchung darf daher nicht ersetzt oder verzögert werden.

Wichtiger Hinweis

Blut im Stuhl, neu auftretende oder anhaltende Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, ungeklärter Eisenmangel, Blutarmut oder unbeabsichtigter Gewichtsverlust sollten ärztlich abgeklärt werden.

Bereits diagnostizierte Dickdarmpolypen sollten entsprechend der gastroenterologischen Empfehlung entfernt beziehungsweise kontrolliert werden.

Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

Inhaltsstoffe: Thuya

GRÖßE:30ml
€ 35,90
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