Humanes Papillomavirus (HPV) – HPV-positive Infektion "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Humanes Papillomavirus (HPV) – HPV-positive Infektion
Humane Papillomaviren (HPV) sind eine große Gruppe von Viren, die Haut und Schleimhäute infizieren können. Eine HPV-Infektion gehört zu den häufigsten sexuell übertragenen Infektionen und verläuft in vielen Fällen ohne Beschwerden.
Ein HPV-positiver Befund (HPV+) bedeutet, dass Erbgut eines oder mehrerer HPV-Typen nachgewiesen wurde. Ein positiver HPV-Test bedeutet nicht automatisch, dass eine Krebserkrankung vorliegt.
Wie entsteht eine HPV-Infektion?
HPV wird hauptsächlich durch direkten Haut- und Schleimhautkontakt im Intimbereich übertragen. Eine Übertragung ist auch ohne vollständigen Geschlechtsverkehr möglich.
Viele Infektionen werden vom Immunsystem innerhalb von Monaten bis wenigen Jahren kontrolliert und sind anschließend nicht mehr nachweisbar. Bei einem Teil der Betroffenen bleibt die Infektion jedoch länger bestehen.
Niedrigrisiko- und Hochrisiko-HPV
Es gibt zahlreiche verschiedene HPV-Typen. Medizinisch unterscheidet man insbesondere:
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Niedrigrisiko-Typen: können vor allem Genitalwarzen (Condylomata acuminata) verursachen.
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Hochrisiko-Typen: können bei länger bestehender Infektion Zellveränderungen hervorrufen und das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen erhöhen.
Besonders bekannt sind die Hochrisiko-Typen HPV 16 und HPV 18.
Welche Veränderungen kann HPV verursachen?
Eine HPV-Infektion verursacht häufig überhaupt keine Beschwerden. Je nach Virustyp können jedoch auftreten:
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Genitalwarzen
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Zellveränderungen am Gebärmutterhals
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Veränderungen im Bereich von Vulva und Vagina
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Veränderungen im Analbereich
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seltener Veränderungen im Mund- und Rachenraum oder am Penis
Eine über längere Zeit bestehende Infektion mit bestimmten Hochrisiko-Typen kann sich über Vorstufen zu einer Krebserkrankung entwickeln. Dieser Prozess dauert in der Regel mehrere Jahre.
HPV und Gebärmutterhalskrebs
Eine anhaltende Infektion mit Hochrisiko-HPV ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom).
Regelmäßige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen können Zellveränderungen bereits in einem frühen Stadium erkennen. Je nach HPV-Befund können ein PAP-Abstrich, weitere HPV-Kontrollen oder eine Kolposkopie erforderlich sein.
HPV-Impfung
Die HPV-Impfung schützt vor mehreren besonders relevanten HPV-Typen und kann das Risiko für HPV-bedingte Krebsvorstufen, Krebserkrankungen und Genitalwarzen deutlich reduzieren.
Eine bereits bestehende HPV-Infektion wird durch die Impfung nicht behandelt. Je nach Alter und individueller Situation kann eine Impfung dennoch sinnvoll sein.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Beseitigung einer HPV-Infektion oder die Behandlung HPV-bedingter Zellveränderungen durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Insbesondere bei Hochrisiko-HPV dürfen die empfohlenen gynäkologischen Kontrollen und gegebenenfalls notwendigen Behandlungen nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Ein positiver HPV-Befund ist nicht gleichbedeutend mit Krebs. Entscheidend sind unter anderem der nachgewiesene HPV-Typ, die Dauer der Infektion und mögliche Zellveränderungen. Die empfohlenen Kontrolluntersuchungen sollten deshalb konsequent eingehalten werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Thuya
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