Gebärmuttermyome und Zysten – gutartige Veränderungen der weiblichen Geschlechtsorgane "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Gebärmuttermyome und Zysten – gutartige Veränderungen der weiblichen Geschlechtsorgane
Myome sind gutartige Tumoren der Gebärmuttermuskulatur. Sie bestehen hauptsächlich aus glatten Muskel- und Bindegewebszellen und treten besonders häufig während der hormonell aktiven Lebensphase auf.
Zysten sind dagegen flüssigkeitsgefüllte Hohlräume. Im gynäkologischen Bereich entstehen sie besonders häufig an den Eierstöcken (Ovarialzysten). Viele Zysten sind gutartig und bilden sich von selbst wieder zurück.
Wie entstehen Gebärmuttermyome?
Die genaue Entstehung ist nicht vollständig geklärt. Weibliche Geschlechtshormone, insbesondere Östrogen und Progesteron, spielen eine wichtige Rolle beim Wachstum von Myomen.
Myome können einzeln oder mehrfach auftreten und wenige Millimeter bis mehrere Zentimeter groß werden. Je nach Lage unterscheidet man unter anderem Myome innerhalb der Gebärmutterwand, an der Außenseite der Gebärmutter oder unmittelbar unter der Gebärmutterschleimhaut.
Welche Beschwerden können Myome verursachen?
Viele Myome verursachen keine Beschwerden und werden zufällig bei einer gynäkologischen Untersuchung entdeckt.
Mögliche Beschwerden sind:
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starke oder verlängerte Menstruationsblutungen
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Zwischenblutungen
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Unterbauchschmerzen oder Druckgefühl
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verstärkte Menstruationsschmerzen
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Druck auf Blase oder Darm
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häufigerer Harndrang
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Verstopfung
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Rückenschmerzen
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Blutarmut durch starke Blutungen
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je nach Lage und Größe Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit
Zysten der Eierstöcke
Ovarialzysten entstehen häufig im Zusammenhang mit dem normalen Menstruationszyklus. Solche funktionellen Zysten sind meist gutartig und können sich innerhalb einiger Wochen oder Monate spontan zurückbilden.
Daneben gibt es andere Zystenformen, beispielsweise im Zusammenhang mit Endometriose, gutartigen Eierstocktumoren oder hormonellen Erkrankungen.
Welche Beschwerden können Zysten verursachen?
Mögliche Beschwerden sind:
-
einseitige oder beidseitige Unterbauchschmerzen
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Druck- oder Völlegefühl
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Zyklusstörungen
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Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
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häufigerer Harndrang
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teilweise keine Beschwerden
Größere Zysten können selten einreißen oder zu einer Verdrehung des Eierstocks (Ovarialtorsion) führen.
Diagnose und Behandlung
Myome und Zysten werden häufig durch eine gynäkologische Ultraschalluntersuchung festgestellt. Die weitere Behandlung richtet sich nach Größe, Lage, Beschwerden, Alter und Kinderwunsch.
Beschwerdefreie Veränderungen können häufig zunächst kontrolliert werden. Bei ausgeprägten Beschwerden stehen je nach Befund medikamentöse, hormonelle, interventionelle oder operative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Verkleinerung oder Rückbildung von Gebärmuttermyomen beziehungsweise organischen Zysten durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Regelmäßige gynäkologische Kontrollen und eine medizinisch notwendige Behandlung sollten daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Plötzlich auftretende starke Unterbauchschmerzen, insbesondere zusammen mit Übelkeit, Erbrechen, Kreislaufproblemen oder starken Blutungen, müssen rasch medizinisch abgeklärt werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Conium maculatum, Arnica, Hamamelis
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
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