Knochennekrose am Hüftkopf / Oberschenkelhals – avaskuläre Femurkopfnekrose "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Knochennekrose am Hüftkopf / Oberschenkelhals – avaskuläre Femurkopfnekrose
Eine Knochennekrose bedeutet, dass Knochengewebe aufgrund einer unzureichenden Blutversorgung abstirbt. Im Bereich der Hüfte handelt es sich meist um eine Femurkopfnekrose (Hüftkopfnekrose), auch avaskuläre oder aseptische Osteonekrose genannt.
Betroffen ist vor allem der Hüftkopf am oberen Ende des Oberschenkelknochens (Femur). Ohne Behandlung kann die Knochenstruktur zunehmend geschwächt werden und der Hüftkopf teilweise einbrechen. Daraus kann sich eine schwere Hüftarthrose entwickeln.
Wie entsteht eine Femurkopfnekrose?
Die Erkrankung entsteht durch eine gestörte Blutversorgung des Knochengewebes. Mögliche Ursachen und Risikofaktoren sind:
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längerfristige oder hochdosierte Kortikosteroid-Therapie
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hoher Alkoholkonsum
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Verletzungen, insbesondere Hüftluxationen oder Oberschenkelhalsfrakturen
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bestimmte Blut- und Gerinnungserkrankungen
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Sichelzellerkrankung
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Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes
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bestimmte Stoffwechselerkrankungen
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nach Organtransplantationen
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selten nach Strahlen- oder bestimmten anderen Therapien
Bei einem Teil der Patienten bleibt die Ursache unbekannt (idiopathische Osteonekrose).
Welche Symptome können auftreten?
Im frühen Stadium kann die Erkrankung zunächst symptomlos sein. Später können auftreten:
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Schmerzen in der Leiste
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Hüftschmerzen
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Schmerzen im Gesäß oder Oberschenkel
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Schmerzen bei Belastung
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später auch Ruhe- und Nachtschmerzen
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eingeschränkte Beweglichkeit der Hüfte
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Schmerzen beim Gehen
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zunehmendes Hinken
Die Beschwerden können teilweise auch in das Knie ausstrahlen.
Kortison als Risikofaktor beachten
Eine längerfristige beziehungsweise hochdosierte Behandlung mit Kortikosteroiden gehört zu den bekannten Risikofaktoren für eine Femurkopfnekrose.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Patient unter einer Kortisontherapie eine Osteonekrose entwickelt. Bei entsprechenden Hüft- oder Leistenschmerzen sollte dieser Zusammenhang bei der ärztlichen Abklärung berücksichtigt werden.
Diagnose – MRT besonders wichtig
Im Frühstadium kann ein normales Röntgenbild noch unauffällig sein. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist besonders empfindlich und kann eine Femurkopfnekrose häufig bereits frühzeitig nachweisen.
Zur Diagnostik können gehören:
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orthopädische Untersuchung
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Röntgen
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MRT der Hüfte
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gegebenenfalls CT
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Untersuchungen auf mögliche Grunderkrankungen und Risikofaktoren
Eine möglichst frühe Diagnose ist wichtig, da die Behandlungsmöglichkeiten vom Stadium der Erkrankung abhängen.
Behandlung
Die Therapie richtet sich nach Stadium, Größe und Lage der Nekrose sowie dem Alter und den Beschwerden des Patienten.
Mögliche Maßnahmen sind:
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Anpassung der Belastung
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Schmerzbehandlung
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Behandlung beziehungsweise Reduktion beeinflussbarer Risikofaktoren
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physiotherapeutische Maßnahmen
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gelenkerhaltende operative Verfahren, insbesondere in frühen Stadien
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beispielsweise Core Decompression (Knochenentlastungsbohrung) bei ausgewählten Patienten
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bei fortgeschrittener Zerstörung des Hüftkopfes gegebenenfalls künstlicher Hüftgelenkersatz
Ziel einer frühen Behandlung ist insbesondere, einen Einbruch des Hüftkopfes möglichst zu verhindern oder hinauszuzögern.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Knochen-, Gelenk- und Bewegungsbeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine Wiederherstellung bereits abgestorbenen Knochengewebes, Wiederherstellung der gestörten Blutversorgung oder Verhinderung eines Einbruchs des Hüftkopfes durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige orthopädische Diagnostik und Behandlung sollte daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Neu auftretende oder zunehmende Leisten- und Hüftschmerzen, insbesondere bei bestehender oder vorausgegangener Kortikosteroidtherapie, sollten orthopädisch abgeklärt werden. Bei Verdacht auf eine Femurkopfnekrose kann eine frühzeitige MRT-Untersuchung entscheidend sein.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Symphytum, Calcarea phosphorica, Hamamelis, Arnica
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
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