Durchblutungsstörungen des Innenohrs – Hörminderung, Tinnitus und Schwindel "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Durchblutungsstörungen des Innenohrs – Hörminderung, Tinnitus und Schwindel
Das Innenohr enthält die empfindlichen Strukturen für Hören und Gleichgewicht. Es wird über sehr feine Blutgefäße versorgt und reagiert empfindlich auf Störungen der Sauerstoff- und Nährstoffversorgung.
Der Begriff „Durchblutungsstörung des Innenohrs“ wird häufig im Zusammenhang mit plötzlich auftretender Hörminderung, Ohrgeräuschen oder Schwindel verwendet. Allerdings lässt sich eine tatsächliche Durchblutungsstörung als Ursache dieser Beschwerden häufig nicht eindeutig nachweisen.
Welche Beschwerden können auftreten?
Störungen im Bereich des Innenohrs können sich unter anderem äußern durch:
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plötzlich auftretende oder zunehmende Hörminderung
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einseitiges schlechteres Hören
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Tinnitus oder andere Ohrgeräusche
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Druck- oder Wattegefühl im Ohr
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Drehschwindel
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Gleichgewichtsstörungen
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Unsicherheit beim Gehen
Welche Ursachen kommen infrage?
Ähnliche Beschwerden können durch unterschiedliche Erkrankungen verursacht werden, beispielsweise:
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Hörsturz
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altersbedingte Innenohrschwerhörigkeit
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Lärm- oder Knalltrauma
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Morbus Menière
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Entzündungen des Innenohrs
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bestimmte Medikamente mit schädigender Wirkung auf das Innenohr
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Erkrankungen des Hör- oder Gleichgewichtsnervs
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selten tatsächliche vaskuläre beziehungsweise neurologische Durchblutungsstörungen
Deshalb sollten Hörminderung, Tinnitus und Schwindel nicht automatisch einer schlechten Durchblutung zugeschrieben werden.
Innenohr und Gefäßversorgung
Das Innenohr wird unter anderem über die Arteria labyrinthi mit Blut versorgt. Da diese Gefäßversorgung nur begrenzte Ausweichmöglichkeiten besitzt, können ausgeprägte Gefäßverschlüsse grundsätzlich zu einer Schädigung des Innenohrs führen.
Insbesondere bei Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen oder anderen Gefäßerkrankungen sollten entsprechende Risikofaktoren medizinisch berücksichtigt werden.
Diagnose und Behandlung
Zur Abklärung können eine HNO-ärztliche Untersuchung, Hörprüfung (Audiometrie) und Untersuchungen des Gleichgewichtssystems durchgeführt werden. Je nach Beschwerden können zusätzlich neurologische Untersuchungen oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) erforderlich sein.
Die Behandlung richtet sich nach der tatsächlich festgestellten Ursache. Eine pauschale „durchblutungsfördernde“ Behandlung ist nicht bei jeder Form von Innenohrbeschwerden sinnvoll.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Verbesserung einer krankhaften Durchblutungsstörung des Innenohrs oder Wiederherstellung eines dadurch geschädigten Hörvermögens durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige HNO-ärztliche beziehungsweise neurologische Diagnostik sollte daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Eine plötzlich auftretende deutliche Hörminderung oder ein Hörverlust sollte rasch HNO-ärztlich abgeklärt werden. Treten Schwindel oder Hörstörungen zusammen mit Lähmungen, Sprachstörungen, Doppelbildern oder ausgeprägter Gangunsicherheit auf, ist eine sofortige medizinische Abklärung erforderlich.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Tellurium, Conium maculatum, Hyoscyamus niger, Theridion
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
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