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Prolaktinom – prolaktinproduzierendes Adenom der Hypophyse "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji

Dr. Banerji-Protokolle

Prolaktinom – prolaktinproduzierendes Adenom der Hypophyse

Ein Prolaktinom ist ein in der Regel gutartiger Tumor der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse), der vermehrt das Hormon Prolaktin produziert. Dadurch entsteht ein erhöhter Prolaktinspiegel im Blut, eine sogenannte Hyperprolaktinämie.

Die Hypophyse befindet sich an der Unterseite des Gehirns und steuert über verschiedene Hormone zahlreiche Funktionen des Körpers. Prolaktin ist insbesondere für die Entwicklung der Brustdrüse und die Milchbildung von Bedeutung.

Wie entsteht ein Prolaktinom?

Ein Prolaktinom entsteht durch eine Vermehrung prolaktinproduzierender Zellen der Hypophyse. Warum sich diese Zellen verändern, ist in den meisten Fällen nicht eindeutig bekannt.

Je nach Größe unterscheidet man insbesondere:

  • Mikroprolaktinom: kleiner als 10 mm

  • Makroprolaktinom: 10 mm oder größer

Größere Prolaktinome können zusätzlich durch Druck auf benachbarte Strukturen Beschwerden verursachen.

Welche Auswirkungen hat ein erhöhter Prolaktinspiegel?

Zu viel Prolaktin kann die Ausschüttung der Geschlechtshormone beeinflussen und dadurch bei Frauen und Männern unterschiedliche Beschwerden verursachen.

Bei Frauen können auftreten:

  • unregelmäßige oder ausbleibende Menstruation

  • Milchfluss aus der Brust außerhalb von Schwangerschaft und Stillzeit (Galaktorrhö)

  • verminderte Fruchtbarkeit

  • verminderte Libido

  • vaginale Trockenheit

  • langfristig Abnahme der Knochendichte

Bei Männern können auftreten:

  • Testosteronmangel

  • verminderte Libido

  • Erektionsstörungen

  • eingeschränkte Fruchtbarkeit

  • Abnahme von Muskelmasse und Körperbehaarung

  • gelegentlich Gynäkomastie

  • langfristig Abnahme der Knochendichte

Beschwerden durch ein größeres Prolaktinom

Ein größeres Hypophysenadenom kann auf umliegende Strukturen drücken. Mögliche Beschwerden sind:

  • Kopfschmerzen

  • Sehstörungen

  • Einschränkung des Gesichtsfeldes

  • Doppelbilder

  • Störungen weiterer Hypophysenhormone

Besonders charakteristisch kann eine Einschränkung des seitlichen Gesichtsfeldes sein, wenn der Tumor auf die Sehnervenkreuzung drückt.

Diagnose

Zur Abklärung wird zunächst der Prolaktinspiegel im Blut bestimmt. Da auch Medikamente, Schwangerschaft, Schilddrüsenunterfunktion und andere Erkrankungen den Prolaktinspiegel erhöhen können, müssen diese Ursachen berücksichtigt werden.

Bei entsprechendem Verdacht wird die Hypophyse mittels Magnetresonanztomographie (MRT) untersucht. Zusätzlich können weitere Hypophysenhormone und gegebenenfalls das Gesichtsfeld kontrolliert werden.

Behandlung

Prolaktinome lassen sich häufig sehr gut medikamentös behandeln. Zum Einsatz kommen vor allem Dopaminagonisten, beispielsweise Cabergolin. Diese können den Prolaktinspiegel senken und häufig auch den Tumor deutlich verkleinern.

Eine Operation ist insbesondere dann eine Möglichkeit, wenn Medikamente nicht ausreichend wirken, nicht vertragen werden oder besondere medizinische Gründe dafür bestehen.

Homöopathie nach Dr. Banerji

In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.

Eine zuverlässige Senkung eines krankhaft erhöhten Prolaktinspiegels oder eine Verkleinerung eines Prolaktinoms durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige endokrinologische Behandlung und regelmäßige Kontrolle des Tumors sollten daher nicht ersetzt oder verzögert werden.

Wichtiger Hinweis

Neu auftretende starke Kopfschmerzen, plötzlich auftretende Sehstörungen oder Doppelbilder bei einem bekannten Hypophysentumor müssen rasch medizinisch abgeklärt werden.

Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

Inhaltsstoffe: Ruta, Calcium phos.

GRÖßE:30ml
€ 35,90
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