Nierenarterienstenose (Renalarterienstenose) – Verengung der Nierenarterie "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Nierenarterienstenose (Renalarterienstenose) – Verengung der Nierenarterie
Die Nierenarterienstenose ist eine Verengung einer oder beider Arterien, die die Nieren mit Blut versorgen. Durch die verminderte Nierendurchblutung kann es zu Bluthochdruck (renovaskuläre Hypertonie) und bei ausgeprägter oder beidseitiger Erkrankung zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion kommen.
Die Nieren reagieren auf die verminderte Durchblutung unter anderem mit einer Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS). Dadurch können sich die Blutgefäße verengen und die Natrium- und Flüssigkeitsretention zunehmen, wodurch der Blutdruck weiter ansteigen kann.
Häufigste Ursachen
Die beiden wichtigsten Ursachen sind:
-
Atherosklerose (Arterienverkalkung)
-
fibromuskuläre Dysplasie
Bei älteren Menschen ist eine atherosklerotische Nierenarterienstenose wesentlich häufiger.
Atherosklerotische Nierenarterienstenose
Bei der Atherosklerose entstehen Ablagerungen in den Arterienwänden. Dadurch kann sich das Gefäß zunehmend verengen.
Risikofaktoren sind unter anderem:
-
Rauchen
-
Bluthochdruck
-
Diabetes mellitus
-
erhöhte Blutfette
-
höheres Lebensalter
-
andere arteriosklerotische Gefäßerkrankungen
Häufig bestehen gleichzeitig Gefäßveränderungen an Herz-, Hals- oder Beinarterien.
Fibromuskuläre Dysplasie
Die fibromuskuläre Dysplasie (FMD) ist eine nicht-atherosklerotische und nicht-entzündliche Erkrankung der Arterienwand.
Sie kann unter anderem die Nierenarterien betreffen und tritt häufiger bei Frauen auf.
Durch charakteristische Veränderungen der Gefäßwand können mehrere Verengungen entstehen. In der Gefäßdarstellung kann sich ein typisches perlschnurartiges Erscheinungsbild zeigen.
Mögliche Symptome
Eine Nierenarterienstenose verursacht häufig zunächst keine spezifischen Beschwerden.
Hinweise können sein:
-
neu auftretender Bluthochdruck
-
schwer einstellbarer Bluthochdruck
-
plötzlich deutlich schlechter kontrollierbarer Blutdruck
-
Bluthochdruck bereits in ungewöhnlich jungem Lebensalter
-
Verschlechterung der Nierenfunktion
-
unterschiedlich große Nieren
-
wiederkehrende Episoden einer plötzlich auftretenden Lungenstauung
Renovaskuläre Hypertonie
Durch die verminderte Durchblutung interpretiert die betroffene Niere die Situation gewissermaßen als zu niedrigen Blutdruck.
Sie setzt vermehrt Renin frei. Dadurch wird das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System aktiviert.
Die Folgen können sein:
-
Gefäßverengung
-
Blutdruckanstieg
-
vermehrte Natriumretention
-
Flüssigkeitsretention
Dadurch kann ein ausgeprägter und teilweise schwer behandelbarer Bluthochdruck entstehen.
Auswirkungen auf die Nierenfunktion
Bei einer ausgeprägten, insbesondere beidseitigen Nierenarterienstenose kann die Blutversorgung der Nieren so stark eingeschränkt werden, dass die Nierenfunktion abnimmt.
Langfristig kann die betroffene Niere kleiner werden und an Funktion verlieren.
ACE-Hemmer und AT1-Rezeptorblocker
ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptorblocker (Sartane) sind wichtige Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck und können auch bei vielen Patienten mit Nierenarterienstenose eingesetzt werden.
Bei einer beidseitigen hochgradigen Nierenarterienstenose oder einer relevanten Stenose der Arterie einer funktionellen Einzelniere kann die Nierenfunktion unter diesen Medikamenten jedoch deutlich abfallen.
Deshalb können nach Beginn oder Dosisänderung Kontrollen von:
-
Kreatinin
-
eGFR
-
Kalium
erforderlich sein.
Ein deutlicher Anstieg des Kreatinins nach Beginn einer solchen Behandlung kann ein Hinweis auf eine relevante renovaskuläre Erkrankung sein und sollte ärztlich abgeklärt werden.
Diagnose
Bei Verdacht auf eine Nierenarterienstenose können verschiedene Untersuchungen eingesetzt werden:
-
Blutdruckmessungen
-
Kontrolle der Nierenfunktion
-
Urinuntersuchungen
-
Duplexsonografie der Nierenarterien
-
CT-Angiografie
-
MR-Angiografie
-
in ausgewählten Fällen Katheterangiografie
Die Wahl des Untersuchungsverfahrens hängt unter anderem von Nierenfunktion, Fragestellung und individuellen Risikofaktoren ab.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach Ursache, Ausmaß der Stenose, Blutdruck, Nierenfunktion und bestehenden Komplikationen.
Bei einer atherosklerotischen Nierenarterienstenose steht häufig zunächst eine konsequente medikamentöse Behandlung der Gefäßrisikofaktoren im Vordergrund.
Dazu können gehören:
-
optimale Blutdruckeinstellung
-
Behandlung erhöhter Blutfette
-
Behandlung eines Diabetes
-
Rauchstopp
-
weitere Maßnahmen zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos
Angioplastie und Stent
Nicht jede Nierenarterienstenose muss mit einem Stent behandelt werden.
Bei ausgewählten Patienten kann jedoch eine Revaskularisation sinnvoll oder erforderlich sein, beispielsweise mittels Ballondilatation beziehungsweise Angioplastie und gegebenenfalls Stent.
Dies kann insbesondere bei bestimmten schweren klinischen Situationen erwogen werden, beispielsweise bei:
-
wiederkehrender plötzlich auftretender Lungenstauung beziehungsweise „Flash“-Lungenödem
-
bestimmten Formen therapieresistenter Hypertonie
-
fortschreitender Nierenfunktionsverschlechterung bei hämodynamisch relevanter Stenose
Bei der fibromuskulären Dysplasie kann eine Ballonangioplastie ohne routinemäßige Stentimplantation eine wichtige Behandlungsmöglichkeit darstellen.
Nierenarterienstenose und Lungenödem
Eine schwere beidseitige Nierenarterienstenose kann in bestimmten Fällen zu plötzlich auftretender Flüssigkeitsansammlung in der Lunge führen.
Diese sogenannte Flash-Pulmonary-Edema-Situation kann sich äußern durch:
-
plötzlich starke Atemnot
-
Luftnot im Liegen
-
ausgeprägten Blutdruckanstieg
-
rasche Verschlechterung des Allgemeinzustandes
Dies ist eine medizinisch dringliche Situation.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden bei unterschiedlichen Nieren-, Gefäß- und Blutdruckbeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Erweiterung einer verengten Nierenarterie oder Behandlung einer hämodynamisch relevanten Nierenarterienstenose durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt.
Eine notwendige nephrologische, angiologische oder gefäßmedizinische Diagnostik und Behandlung darf daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Eine Nierenarterienstenose sollte insbesondere bei schwer einstellbarem oder plötzlich deutlich zunehmendem Bluthochdruck, unerklärlicher Verschlechterung der Nierenfunktion oder wiederkehrenden Episoden einer akuten Lungenstauung ärztlich abgeklärt werden.
Bei plötzlich starker Atemnot, hypertensiver Krise, Brustschmerzen oder anderen Zeichen einer akuten Herz-Kreislauf-Belastung ist eine sofortige medizinische Versorgung erforderlich.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Staphysagria, Lycopodium, Hamamelis virg., Arnica montana,
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
Nierenarterienstenose (Renalarterienstenose) – Verengung der Nierenarterie "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Kundenrezensionen
Aqveo
Produkte
Badener Schmerzöl
Produkte
- Ähnliche Produkte
- Kürzlich angesehen