Helicobacter pylori und infektiöse Gastritis – bakterielle oder virale Magenbeschwerden "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Helicobacter pylori und infektiöse Gastritis – bakterielle oder virale Magenbeschwerden
Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das die Magenschleimhaut besiedeln und eine chronische Gastritis (Magenschleimhautentzündung) verursachen kann. Die Infektion ist weltweit verbreitet und kann über viele Jahre bestehen, ohne deutliche Beschwerden hervorzurufen.
Neben Helicobacter pylori können in seltenen Fällen auch andere bakterielle, virale oder infektiöse Erkrankungen Entzündungen des Magens verursachen. Akute Magen-Darm-Infektionen durch Viren betreffen allerdings meist nicht ausschließlich den Magen, sondern führen eher zu einer Gastroenteritis mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Welche Beschwerden können auftreten?
Mögliche Symptome einer Gastritis beziehungsweise Helicobacter-pylori-Infektion sind:
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Schmerzen oder Brennen im Oberbauch
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Magendruck
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Völlegefühl
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Übelkeit
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Aufstoßen
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Appetitlosigkeit
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frühes Sättigungsgefühl
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gelegentlich Erbrechen
Viele Menschen mit Helicobacter pylori haben jedoch keine oder nur geringe Beschwerden.
Helicobacter pylori und Magengeschwür
Eine chronische Helicobacter-Infektion kann das Risiko für bestimmte Erkrankungen erhöhen, insbesondere:
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chronische Gastritis
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Magengeschwür (Ulcus ventriculi)
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Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni)
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bestimmte Formen von Magenkrebs
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MALT-Lymphom des Magens
Eine nachgewiesene Helicobacter-pylori-Infektion sollte deshalb entsprechend den medizinischen Empfehlungen behandelt werden.
Bakterielle Gastritis
Neben Helicobacter pylori können andere Bakterien nur selten eine primäre Gastritis verursachen. Bei immungeschwächten oder schwer erkrankten Menschen können ungewöhnliche infektiöse Formen auftreten.
Bei akuten Beschwerden mit Fieber, Durchfall und Erbrechen handelt es sich dagegen häufiger um eine infektiöse Gastroenteritis als um eine isolierte bakterielle Gastritis.
Virale Magen-Darm-Infektion
Viren wie Norovirus oder Rotavirus können eine akute Gastroenteritis verursachen.
Typisch sind:
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plötzlich auftretende Übelkeit
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Erbrechen
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wässriger Durchfall
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Bauchkrämpfe
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teilweise Fieber
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allgemeine Schwäche
Bei unkomplizierten viralen Infektionen steht insbesondere der Ersatz von Flüssigkeit und Elektrolyten im Vordergrund.
Diagnose von Helicobacter pylori
Zum Nachweis von Helicobacter pylori stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung:
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13C-Harnstoff-Atemtest
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Helicobacter-Antigen im Stuhl
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Gastroskopie mit Gewebeprobe
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histologische beziehungsweise mikrobiologische Untersuchung
Bestimmte Medikamente, insbesondere Protonenpumpenhemmer und Antibiotika, können Testergebnisse beeinflussen. Die Vorbereitung auf einen Test sollte deshalb nach ärztlicher Anweisung erfolgen.
Behandlung von Helicobacter pylori
Eine bestätigte Helicobacter-pylori-Infektion wird mit einer Eradikationstherapie behandelt. Dabei werden in der Regel säurehemmende Medikamente mit mehreren Antibiotika kombiniert; je nach Resistenzsituation können auch Bismut-haltige Therapieschemata eingesetzt werden.
Nach der Behandlung sollte der Erfolg der Eradikation mit einem geeigneten Test überprüft werden.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Magen-Darm-Beschwerden und entzündliche Krankheitsbilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Eradikation von Helicobacter pylori oder Behandlung einer schweren bakteriellen beziehungsweise viralen Infektion durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige antibiotische, gastroenterologische oder andere medizinische Behandlung sollte daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, schwarzer teerartiger Stuhl, starke oder zunehmende Oberbauchschmerzen, anhaltendes Erbrechen oder deutlicher Gewichtsverlust müssen ärztlich abgeklärt werden.
Bei einer nachgewiesenen Helicobacter-pylori-Infektion sollte nach abgeschlossener Behandlung kontrolliert werden, ob das Bakterium erfolgreich eradiziert wurde.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Arsenicum alb., Lycopodium clav., Natrum phosph., Bismuthum met., Condurango, Nux vomica, Geranium
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