Guillain-Barré-Syndrom – akute entzündliche Erkrankung der peripheren Nerven "Unterstützung"
Dr. Banerji-Protokolle
Guillain-Barré-Syndrom – akute entzündliche Erkrankung der peripheren Nerven
Das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) wird im Deutschen ebenfalls als Guillain-Barré-Syndrom bezeichnet. Eine beschreibende deutsche Bezeichnung ist akute entzündliche Polyneuropathie. Die häufigste Form ist die akute inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (AIDP).
Dabei handelt es sich um eine seltene, akut auftretende Erkrankung des peripheren Nervensystems. Das Immunsystem richtet sich irrtümlich gegen Bestandteile der Nerven. Dadurch wird die Weiterleitung von Nervensignalen gestört und es können Muskelschwäche, Gefühlsstörungen und Lähmungen entstehen.
Wie entsteht das Guillain-Barré-Syndrom?
Häufig entwickelt sich die Erkrankung einige Tage oder Wochen nach einer Infektion der Atemwege oder des Magen-Darm-Traktes. Durch eine fehlgeleitete Immunreaktion werden Bestandteile der peripheren Nerven beziehungsweise deren schützende Myelinscheiden angegriffen.
Bei einem Teil der Betroffenen lässt sich kein eindeutiger Auslöser feststellen.
Welche Symptome können auftreten?
Typisch sind zunächst Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Schwäche in den Beinen. Die Beschwerden können sich innerhalb kurzer Zeit verstärken und nach oben ausbreiten.
Mögliche Symptome sind:
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Kribbeln und Taubheitsgefühle
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Muskelschwäche
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zunehmende Lähmungserscheinungen
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verminderte oder fehlende Muskelreflexe
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Schwierigkeiten beim Gehen
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Schmerzen und Missempfindungen
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Lähmung der Gesichtsmuskulatur
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Schluck- und Sprechstörungen
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in schweren Fällen Atemlähmung
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Störungen von Blutdruck und Herzfrequenz
Diagnose und Behandlung
Das Guillain-Barré-Syndrom erfordert eine rasche neurologische Abklärung und wird in der Regel im Krankenhaus behandelt. Zur Behandlung werden insbesondere intravenöse Immunglobuline (IVIG) oder eine Plasmapherese (Plasmaaustausch) eingesetzt.
Viele Betroffene erholen sich weitgehend oder vollständig. Die Genesung kann jedoch mehrere Monate oder länger dauern.
Wichtiger Hinweis
Das Guillain-Barré-Syndrom kann sich innerhalb kurzer Zeit verschlechtern und bei Beteiligung der Atemmuskulatur lebensbedrohlich werden. Neu auftretende oder rasch zunehmende Muskelschwäche und Lähmungserscheinungen müssen sofort medizinisch abgeklärt werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Stramonium, Arsenicum album, Hydrophobium
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
Guillain-Barré-Syndrom – akute entzündliche Erkrankung der peripheren Nerven "Unterstützung"
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