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Karpaltunnelsyndrom – Einengung des Medianusnervs am Handgelenk "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji

Dr. Banerji-Protokolle

Karpaltunnelsyndrom – Einengung des Medianusnervs am Handgelenk

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS) entsteht durch eine Einengung des Nervus medianus (Mittelnerv) im Bereich des Handgelenks. Der Nerv verläuft gemeinsam mit mehreren Beugesehnen durch den sogenannten Karpaltunnel, einen anatomisch engen Kanal an der Innenseite des Handgelenks.

Wird der Nerv dort über längere Zeit unter Druck gesetzt, können Kribbeln, Taubheitsgefühle, Schmerzen und später auch Kraftverlust in der Hand auftreten.

Welche Symptome sind typisch?

Typische Beschwerden sind:

  • Kribbeln und Ameisenlaufen in der Hand

  • Taubheitsgefühl

  • Schmerzen in Hand und Fingern

  • nächtliches Einschlafen der Hände

  • nächtliche Schmerzen, die zum Aufwachen führen

  • Ausstrahlung der Beschwerden in Unterarm oder Arm

  • nachlassende Griffkraft

  • Schwierigkeiten beim Halten kleiner Gegenstände

Besonders betroffen sind Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und die daumenseitige Hälfte des Ringfingers. Der kleine Finger ist beim klassischen Karpaltunnelsyndrom normalerweise nicht betroffen.

Beschwerden besonders nachts

Charakteristisch ist eine Verstärkung der Beschwerden in der Nacht oder am frühen Morgen. Viele Betroffene versuchen durch Ausschütteln oder Bewegen der Hand die Symptome zu lindern.

Auch längeres Abknicken des Handgelenks kann die Beschwerden verstärken.

Wie entsteht ein Karpaltunnelsyndrom?

Häufig lässt sich keine einzelne Ursache feststellen. Begünstigende Faktoren können sein:

  • anatomisch enger Karpaltunnel

  • wiederholte starke Belastung des Handgelenks

  • Sehnenscheidenveränderungen

  • Schwangerschaft und Flüssigkeitseinlagerungen

  • Diabetes mellitus

  • Schilddrüsenunterfunktion

  • rheumatoide Arthritis

  • frühere Verletzungen oder Brüche des Handgelenks

  • bestimmte Stoffwechselerkrankungen

Fortgeschrittenes Karpaltunnelsyndrom

Bei länger bestehender starker Nervenkompression kann es zu einer dauerhaften Nervenschädigung kommen.

Mögliche Zeichen sind:

  • dauerhaftes Taubheitsgefühl

  • zunehmende Ungeschicklichkeit der Hand

  • Kraftverlust

  • Schwierigkeiten beim Greifen

  • Rückbildung der Daumenballenmuskulatur (Thenaratrophie)

Eine ausgeprägte Muskelschwäche sollte deshalb nicht über längere Zeit unbehandelt bleiben.

Diagnose

Neben der klinischen Untersuchung ist insbesondere die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (Elektroneurographie) hilfreich. Damit kann festgestellt werden, ob und wie stark der Medianusnerv beeinträchtigt ist.

Je nach Situation kann zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden.

Behandlung

Bei leichteren Beschwerden kann zunächst eine konservative Behandlung versucht werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • Handgelenksschiene, insbesondere nachts

  • Vermeidung beziehungsweise Anpassung belastender Tätigkeiten

  • Behandlung möglicher Grunderkrankungen

  • gegebenenfalls lokale Kortikosteroidbehandlung

Bei ausgeprägten Beschwerden, deutlicher Beeinträchtigung der Nervenleitung, Muskelschwäche oder fortschreitender Nervenschädigung kann eine operative Erweiterung des Karpaltunnels erforderlich sein. Dabei wird das einengende Karpalband durchtrennt und der Medianusnerv entlastet.

Homöopathie nach Dr. Banerji

In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Nerven- und Bewegungsapparatbeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.

Eine zuverlässige Beseitigung einer mechanischen Einengung des Medianusnervs oder Verhinderung einer fortschreitenden Nervenschädigung durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige neurologische beziehungsweise handchirurgische Behandlung sollte daher nicht ersetzt oder verzögert werden.

Wichtiger Hinweis

Bei dauerhafter Taubheit, zunehmendem Kraftverlust, Ungeschicklichkeit der Hand oder Rückbildung der Daumenballenmuskulatur sollte das Karpaltunnelsyndrom zeitnah neurologisch beziehungsweise handchirurgisch abgeklärt werden.

Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

Inhaltsstoffe: Symphytum off., Hypericum perf., Rhus tox., Ruta grav., Calc. phosph.

GRÖßE:30ml
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