Traumatische Hirnverletzung – Schädel-Hirn-Trauma (SHT) "Unterstützung"
Dr. Banerji-Protokolle
Traumatische Hirnverletzung – Schädel-Hirn-Trauma (SHT)
Eine traumatische Hirnverletzung entsteht durch eine äußere Gewalteinwirkung auf den Kopf, bei der das Gehirn vorübergehend oder dauerhaft in seiner Funktion beeinträchtigt oder strukturell geschädigt wird. Der medizinische Begriff Schädel-Hirn-Trauma (SHT) umfasst Verletzungen des Schädels mit Beteiligung des Gehirns.
Die Verletzungen können von einer leichten Gehirnerschütterung bis zu schweren Schädigungen des Gehirngewebes reichen.
Wie entsteht eine traumatische Hirnverletzung?
Häufige Ursachen sind:
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Stürze
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Verkehrsunfälle
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Sport- und Freizeitunfälle
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Arbeitsunfälle
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Schläge oder andere starke Gewalteinwirkungen auf den Kopf
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starke Beschleunigungs- und Abbremsbewegungen des Kopfes
Durch die Gewalteinwirkung kann das Gehirn innerhalb des Schädels bewegt, gequetscht oder anderweitig verletzt werden. Zusätzlich können Blutungen, Schwellungen oder ein erhöhter Hirndruck entstehen.
Welche Formen gibt es?
Je nach Schweregrad können unterschiedliche Verletzungen auftreten:
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Gehirnerschütterung (Commotio cerebri): leichte Form mit vorübergehender Funktionsstörung des Gehirns
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Gehirnprellung (Contusio cerebri): Schädigung des Gehirngewebes durch stärkere Gewalteinwirkung
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Intrakranielle Blutungen: Blutungen innerhalb des Schädels, beispielsweise subdurale, epidurale oder intrazerebrale Blutungen
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Diffuse axonale Verletzung: Schädigung von Nervenfasern durch starke Beschleunigungs- oder Rotationskräfte
Welche Symptome können auftreten?
Mögliche Beschwerden sind:
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Kopfschmerzen
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Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
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Übelkeit und Erbrechen
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Benommenheit oder Bewusstlosigkeit
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Erinnerungslücken
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Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
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Sehstörungen
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Sprachstörungen
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Verwirrtheit oder Verhaltensveränderungen
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Lähmungen oder Gefühlsstörungen
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epileptische Anfälle
Einige Beschwerden können unmittelbar nach der Verletzung auftreten, andere entwickeln sich erst im weiteren Verlauf.
Diagnose und Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach Art und Schwere der Verletzung. Neben der neurologischen Untersuchung können bildgebende Verfahren wie Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) erforderlich sein.
Bei schweren Verletzungen können eine stationäre oder intensivmedizinische Behandlung sowie operative Eingriffe notwendig werden. Nach einer Hirnverletzung können Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und neuropsychologische Rehabilitation zur Wiederherstellung oder Verbesserung beeinträchtigter Funktionen eingesetzt werden.
Wichtiger Hinweis
Nach einer Kopfverletzung sind zunehmende Kopfschmerzen, wiederholtes Erbrechen, ausgeprägte Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle, Lähmungen, Sprachstörungen oder eine zunehmende Verwirrtheit Warnzeichen, die sofort medizinisch abgeklärt werden müssen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Hamamelis, Arnica, Cuprum met.,
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