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Epistaxis (Nasenbluten) und Nasenpolypen "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji

Dr. Banerji-Protokolle

Epistaxis (Nasenbluten) und Nasenpolypen

Epistaxis ist die medizinische Bezeichnung für Nasenbluten. Es entsteht durch eine Verletzung oder spontane Blutung kleiner Blutgefäße in der Nasenschleimhaut. Besonders häufig liegt die Blutungsquelle im vorderen Bereich der Nasenscheidewand, wo zahlreiche feine Blutgefäße dicht unter der Schleimhaut verlaufen.

Nasenpolypen sind dagegen gutartige, weiche Schleimhautwucherungen in der Nase oder den Nasennebenhöhlen. Sie können die Nasenatmung behindern und treten häufig im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen der Nasen- und Nebenhöhlenschleimhaut auf.

Wie entsteht Nasenbluten?

Häufige Ursachen und begünstigende Faktoren sind:

  • trockene oder gereizte Nasenschleimhaut

  • starkes Schnäuzen oder Manipulation in der Nase

  • Erkältungen und Entzündungen

  • Verletzungen der Nase

  • abschwellende oder andere lokal angewendete Nasenpräparate bei längerer beziehungsweise falscher Anwendung

  • Gerinnungsstörungen

  • gerinnungshemmende Medikamente

  • Veränderungen oder Erkrankungen der Nasenschleimhaut

  • seltener Gefäßveränderungen oder Tumoren

Bluthochdruck kann insbesondere bei stärkerem Nasenbluten eine Rolle spielen, ist jedoch nicht automatisch dessen alleinige Ursache.

Welche Beschwerden können auftreten?

Bei Epistaxis können auftreten:

  • Blutung aus einem oder beiden Nasenlöchern

  • Blut, das in den Rachen läuft

  • Blutgeschmack im Mund

  • bei stärkerem Blutverlust Schwindel, Schwäche oder Kreislaufbeschwerden

Nasenpolypen

Nasenpolypen entstehen meist auf dem Boden einer länger bestehenden Entzündung der Schleimhäute.

Typische Beschwerden sind:

  • dauerhaft verstopfte Nase

  • eingeschränkte Nasenatmung

  • vermindertes oder fehlendes Riechvermögen

  • Druckgefühl im Gesicht

  • wiederkehrende Nasennebenhöhlenentzündungen

  • Schleimfluss in den Rachen

  • Schnarchen

Nasenpolypen selbst verursachen nicht typischerweise Nasenbluten. Wiederkehrende einseitige Blutungen oder eine einseitige Raumforderung sollten deshalb HNO-ärztlich abgeklärt werden.

Diagnose und Behandlung

Bei häufig wiederkehrendem Nasenbluten kann eine HNO-ärztliche Untersuchung erforderlich sein. Sichtbare Blutungsquellen können gegebenenfalls gezielt verödet werden.

Bei Nasenpolypen kommen insbesondere kortisonhaltige Nasensprays zum Einsatz. Bei ausgeprägten Polypen können weitere medikamentöse Behandlungen oder eine operative Entfernung beziehungsweise Nasennebenhöhlenoperation notwendig sein.

Was tun bei akutem Nasenbluten?

Bei Nasenbluten sollte man sich aufrecht hinsetzen und den Kopf leicht nach vorne neigen. Die weichen Nasenflügel werden für etwa 10 bis 15 Minuten ohne Unterbrechung zusammengedrückt. Der Kopf sollte nicht nach hinten gelegt werden, da sonst Blut in den Rachen laufen kann.

Homöopathie nach Dr. Banerji

In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.

Eine zuverlässige Behandlung wiederkehrender Nasenblutungen oder eine Rückbildung von Nasenpolypen durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Die Ursache wiederkehrender Blutungen beziehungsweise ausgeprägter Polypen sollte daher medizinisch abgeklärt werden.

Wichtiger Hinweis

Sehr starke Blutungen, Kreislaufprobleme oder Nasenbluten, das trotz 15 bis 20 Minuten konsequentem Zusammendrücken der Nase nicht aufhört, sollte dringend medizinisch abgeklärt werden. Wiederkehrendes einseitiges Nasenbluten sollte ebenfalls HNO-ärztlich untersucht werden.

Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

Inhaltsstoffe: Bryonia, Ferrum phosp., Lachesis, Hamamelis virg., Arnica, Thuya occ., Sanguinaria can.

GRÖßE:30ml
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