Tumoren der Wirbelsäule (WS) – primäre Tumoren und Metastasen "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Tumoren der Wirbelsäule (WS) – primäre Tumoren und Metastasen
Tumoren der Wirbelsäule (WS) sind gutartige oder bösartige Neubildungen, die Wirbelkörper, Rückenmark, Rückenmarkshäute oder Nervenstrukturen betreffen können.
Bei Erwachsenen sind Metastasen anderer Krebserkrankungen in der Wirbelsäule wesentlich häufiger als primäre bösartige Tumoren, die direkt von der Wirbelsäule ausgehen.
Welche Formen gibt es?
Je nach Ursprung und Lage unterscheidet man unter anderem:
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Tumoren der Wirbelkörper und Knochen
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Metastasen in der Wirbelsäule
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Tumoren im Bereich der Rückenmarkshäute
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Tumoren der Nervenwurzeln
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Tumoren des Rückenmarks
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gutartige und bösartige Tumoren
Welche Beschwerden können auftreten?
Die Symptome hängen von Lage, Größe und Wachstum des Tumors ab. Möglich sind:
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anhaltende Rücken- oder Nackenschmerzen
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nächtliche oder in Ruhe bestehende Schmerzen
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zunehmende Schmerzen ohne erkennbare mechanische Ursache
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ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine
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Kribbeln oder Taubheitsgefühle
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Muskelschwäche
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Gangunsicherheit
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zunehmende Lähmungserscheinungen
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Störungen der Blasen- oder Darmfunktion
Bei Schädigung eines Wirbelkörpers können außerdem pathologische Wirbelkörperfrakturen entstehen.
Metastasen der Wirbelsäule
Wirbelsäulenmetastasen können unter anderem bei verschiedenen Tumorerkrankungen auftreten, beispielsweise bei:
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Brustkrebs
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Prostatakrebs
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Lungenkrebs
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Nierenkrebs
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Schilddrüsenkrebs
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multiplem Myelom
Neu auftretende oder deutlich veränderte Rückenschmerzen bei einer bekannten Tumorerkrankung sollten deshalb ärztlich abgeklärt werden.
Kompression des Rückenmarks – Notfall
Ein Tumor oder eine Metastase kann auf das Rückenmark beziehungsweise die Nervenstrukturen drücken. Eine solche Rückenmarkskompression kann innerhalb kurzer Zeit zu dauerhaften neurologischen Schäden führen.
Warnzeichen sind:
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neu auftretende oder zunehmende Muskelschwäche
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Lähmungserscheinungen
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Gangstörungen
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Taubheitsgefühle
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Störungen beim Wasserlassen
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Verlust der Kontrolle über Blase oder Darm
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Taubheitsgefühl im Genital- oder Dammbereich
Diese Beschwerden erfordern eine sofortige medizinische Abklärung.
Diagnose unbedingt sichern
Bei Verdacht auf einen Tumor der Wirbelsäule ist eine genaue Diagnostik erforderlich. Dazu können gehören:
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neurologische und orthopädische Untersuchung
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Magnetresonanztomographie (MRT)
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Computertomographie (CT)
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Blutuntersuchungen
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gegebenenfalls PET/CT
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bei unklaren Befunden Gewebeentnahme (Biopsie)
Vor einer tumorspezifischen Behandlung sollte die genaue Art der Erkrankung möglichst eindeutig festgestellt werden.
Behandlung
Die Behandlung hängt von Tumorart, Lage, Ausbreitung und neurologischen Beschwerden ab.
Je nach Befund kommen unter anderem infrage:
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operative Entfernung oder Entlastung des Rückenmarks
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Stabilisierung der Wirbelsäule
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Strahlentherapie
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Chemotherapie
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zielgerichtete oder immunonkologische Therapien
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hormonelle Therapie bei entsprechenden Tumoren
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Schmerztherapie
Bei Wirbelsäulenmetastasen richtet sich die Behandlung zusätzlich nach der zugrunde liegenden Krebserkrankung.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Verkleinerung oder Beseitigung eines Wirbelsäulentumors beziehungsweise von Metastasen oder die Verhinderung einer Rückenmarkskompression durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige onkologische, neurochirurgische oder strahlentherapeutische Behandlung darf daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Bei Rückenschmerzen zusammen mit neu auftretenden Lähmungen, zunehmendem Kraftverlust, Gangstörungen, Blasen- oder Darmfunktionsstörungen oder Taubheitsgefühl im Genital- und Dammbereich besteht der Verdacht auf eine mögliche Rückenmarkskompression. Dies muss sofort medizinisch abgeklärt werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Symphytum, Calcarea phosphorica, Carcinosinum, Ruta grav., Calc phosph., Hypericum
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