Schnarchen – nächtliche Atemgeräusche / mögliche Schlafapnoe beachten "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Schnarchen – nächtliche Atemgeräusche / mögliche Schlafapnoe beachten
Schnarchen (Rhonchopathie) entsteht durch Vibrationen von Weichteilen im Bereich der oberen Atemwege während des Schlafes. Besonders häufig sind weicher Gaumen, Zäpfchen, Rachen und Zungengrund beteiligt.
Gelegentliches Schnarchen ist häufig und nicht zwangsläufig krankhaft. Starkes, regelmäßiges Schnarchen kann jedoch auf eine Verengung der oberen Atemwege hinweisen und sollte insbesondere bei Atemaussetzern auf ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) untersucht werden.
Wie entsteht Schnarchen?
Im Schlaf nimmt die Muskelspannung im Rachen ab. Dadurch werden die Atemwege enger. Beim Ein- und Ausatmen können die umliegenden Weichteile in Schwingung geraten und das typische Schnarchgeräusch erzeugen.
Begünstigende Faktoren sind:
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Übergewicht und erhöhter Halsumfang
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Schlafen in Rückenlage
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Alkoholkonsum am Abend
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Schlaf- und Beruhigungsmittel
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verstopfte Nase
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allergische oder chronische Rhinitis
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Nasenpolypen
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vergrößerte Mandeln oder Rachenmandeln
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anatomische Engstellen im Nasen- und Rachenraum
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zurückliegender Unterkiefer
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zunehmendes Lebensalter
Welche Beschwerden können zusätzlich auftreten?
Bei einfachem Schnarchen bestehen häufig keine weiteren Beschwerden.
Hinweise auf eine mögliche Schlafapnoe sind:
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sehr lautes und unregelmäßiges Schnarchen
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beobachtete Atemaussetzer während des Schlafes
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plötzliches Luftschnappen oder Erstickungsgefühl
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häufiges nächtliches Erwachen
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trockener Mund am Morgen
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morgendliche Kopfschmerzen
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ausgeprägte Tagesmüdigkeit
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Konzentrationsstörungen
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nicht erholsamer Schlaf
Schnarchen und Schlafapnoe
Bei einer obstruktiven Schlafapnoe verschließen sich die oberen Atemwege während des Schlafes wiederholt teilweise oder vollständig. Dadurch kommt es zu Atempausen und wiederholten Abfällen der Sauerstoffsättigung.
Unbehandelte Schlafapnoe kann unter anderem mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzrhythmusstörungen und Verkehrsunfälle durch Tagesmüdigkeit verbunden sein.
Diagnose und Behandlung
Bei regelmäßigem starkem Schnarchen mit Verdacht auf Schlafapnoe kann eine Untersuchung mittels nächtlicher Polygraphie oder Polysomnographie im Schlaflabor erforderlich sein.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und kann beispielsweise umfassen:
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Gewichtsreduktion bei Übergewicht
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Vermeidung von Alkohol vor dem Schlafengehen
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Behandlung einer behinderten Nasenatmung
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Veränderung der Schlafposition
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Unterkiefer-Protrusionsschienen
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bei Schlafapnoe eine CPAP-Therapie
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in ausgewählten Fällen operative Maßnahmen
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Beseitigung anatomischer Atemwegsverengungen oder Behandlung einer obstruktiven Schlafapnoe durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige schlafmedizinische beziehungsweise HNO-ärztliche Diagnostik sollte daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Bei regelmäßigen Atemaussetzern, nächtlichem Luftschnappen, ausgeprägter Tagesmüdigkeit oder Einschlafneigung beim Autofahren sollte eine mögliche Schlafapnoe zeitnah medizinisch abgeklärt werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Sanguinaria can., Chelidonium maj., Kalium muriat.
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
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