Sarkoidose – entzündliche Erkrankung, siehe auch Lungenfibrose "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Sarkoidose – entzündliche Erkrankung, siehe auch Lungenfibrose
Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine entzündliche Erkrankung, bei der sich kleine Ansammlungen von Entzündungszellen, sogenannte Granulome, in verschiedenen Organen bilden.
Am häufigsten sind die Lunge und die Lymphknoten im Brustkorb betroffen. Die Erkrankung kann jedoch auch Haut, Augen, Herz, Nervensystem und andere Organe betreffen.
Sarkoidose und Lungenfibrose
Eine Sarkoidose ist nicht automatisch eine Lungenfibrose. Bei einem Teil der Betroffenen kann eine länger bestehende beziehungsweise chronische Lungensarkoidose jedoch zu Vernarbungen und fibrotischen Veränderungen des Lungengewebes führen.
Siehe daher auch: Lungenfibrose.
Welche Symptome können auftreten?
Viele Menschen haben zunächst nur geringe oder keine Beschwerden. Mögliche Symptome sind:
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trockener Reizhusten
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Atemnot bei Belastung
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Brustschmerzen oder Druckgefühl im Brustkorb
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Müdigkeit und Erschöpfung
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Fieber
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Gewichtsverlust
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geschwollene Lymphknoten
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Gelenkschmerzen
Bei fortschreitender Lungenbeteiligung können Atemnot und Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit zunehmen.
Andere Organe können betroffen sein
Neben der Lunge können unter anderem betroffen sein:
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Augen: Entzündungen, Schmerzen, Lichtempfindlichkeit oder Sehstörungen
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Haut: Hautveränderungen, beispielsweise Erythema nodosum
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Gelenke: Schmerzen und Entzündungen
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Herz: Herzrhythmusstörungen oder Einschränkung der Herzfunktion
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Nervensystem: neurologische Beschwerden
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Kalziumstoffwechsel: erhöhte Kalziumwerte im Blut oder Urin
Diagnose
Zur Abklärung können je nach Befund eingesetzt werden:
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Lungenfunktionsprüfung
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Röntgenaufnahme des Brustkorbs
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hochauflösende Computertomographie (HRCT)
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Blutuntersuchungen
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Bronchoskopie
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Gewebeentnahme (Biopsie)
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Untersuchungen weiterer möglicherweise betroffener Organe
Der Nachweis von Granulomen allein reicht nicht immer aus. Andere Ursachen, insbesondere Infektionen und andere granulomatöse Erkrankungen, müssen ausgeschlossen werden.
Behandlung
Nicht jede Sarkoidose muss medikamentös behandelt werden. Bei vielen Betroffenen kann sich die Erkrankung spontan zurückbilden.
Bei ausgeprägter oder fortschreitender Organbeteiligung können Kortikosteroide eingesetzt werden. Je nach Verlauf kommen weitere immunsuppressive beziehungsweise immunmodulierende Medikamente infrage.
Bei bereits entstandener Lungenfibrose richtet sich die weitere Behandlung nach Ausmaß und Funktionsbeeinträchtigung der Lunge.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Kontrolle der Granulombildung, Verhinderung einer Organbeteiligung oder Rückbildung bereits entstandener fibrotischer Veränderungen der Lunge durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige pneumologische beziehungsweise fachärztliche Behandlung sollte daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Bei zunehmender Atemnot, Brustschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Ohnmacht, neu auftretenden Sehstörungen oder neurologischen Beschwerden sollte eine Sarkoidose rasch fachärztlich abgeklärt werden.
Siehe auch: Lungenfibrose / pulmonale Fibrose.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Kalium carb., Hepar sulph., Chelidonium maj., Ipeca, Lachesis mut., Bryonia alba, Kalium iodatum, Aconitum nap.
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