Quincke-Ödem / Angioödem – plötzlich auftretende subkutane und submuköse Schwellung "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Quincke-Ödem / Angioödem – plötzlich auftretende subkutane und submuköse Schwellung
Das Quincke-Ödem, heute meist als Angioödem bezeichnet, ist eine plötzlich auftretende Schwellung der tieferen Hautschichten (subkutan) oder der Schleimhäute (submukös).
Besonders häufig betroffen sind Lippen, Augenlider, Gesicht, Zunge und Rachen. Auch Hände, Füße, Genitalbereich oder der Magen-Darm-Trakt können betroffen sein.
Ein Angioödem kann allergisch bedingt sein, es gibt jedoch auch nichtallergische Formen.
Wie entsteht ein Angioödem?
Durch eine erhöhte Durchlässigkeit kleiner Blutgefäße tritt Flüssigkeit in das umliegende Gewebe aus. Dadurch entsteht die charakteristische, teilweise ausgeprägte Schwellung.
Man unterscheidet insbesondere:
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Histaminvermitteltes Angioödem: häufig im Rahmen einer allergischen Reaktion und teilweise zusammen mit Nesselsucht (Urtikaria)
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Bradykininvermitteltes Angioödem: beispielsweise durch bestimmte Medikamente wie ACE-Hemmer
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Hereditäres Angioödem (HAE): seltene erbliche Erkrankung, häufig aufgrund einer Störung des C1-Esterase-Inhibitors
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erworbene, nichtallergische Formen
Mögliche allergische Auslöser
Bei allergisch bedingten Angioödemen kommen unter anderem infrage:
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Nahrungsmittel
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Medikamente
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Insektengifte
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Latex
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andere Allergene
Welche Symptome können auftreten?
Typisch sind plötzlich auftretende, teilweise massive Schwellungen von:
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Lippen
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Augenlidern und Gesicht
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Zunge
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Mund- und Rachenschleimhaut
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Händen und Füßen
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Genitalbereich
Bei Beteiligung des Magen-Darm-Traktes können starke Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten.
Bei allergischen Formen können zusätzlich Juckreiz, Hautrötung und Urtikaria bestehen.
Angioödem im Bereich von Zunge und Rachen
Besonders gefährlich ist eine Schwellung von Zunge, Rachen oder Kehlkopf, da dadurch die Atemwege eingeengt werden können.
Warnzeichen sind:
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zunehmende Schwellung von Zunge oder Hals
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Schluckbeschwerden
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Heiserkeit oder Veränderung der Stimme
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Engegefühl im Hals
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Atemnot
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pfeifende oder geräuschvolle Atmung
Diagnose und Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Ein histaminvermitteltes allergisches Angioödem wird anders behandelt als ein Bradykinin-vermitteltes oder hereditäres Angioödem.
Bei einer schweren allergischen Reaktion beziehungsweise Anaphylaxie ist Adrenalin das wichtigste Notfallmedikament. Bei hereditären und anderen Bradykinin-vermittelten Angioödemen kommen spezielle Medikamente zum Einsatz.
Bei wiederkehrenden Angioödemen sollte deshalb die genaue Ursache allergologisch beziehungsweise internistisch abgeklärt werden.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Behandlung eines akuten Angioödems oder die Verhinderung einer lebensbedrohlichen Atemwegsschwellung durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige Notfallbehandlung darf keinesfalls durch eine homöopathische Behandlung ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Ein Angioödem mit Schwellung von Zunge oder Rachen, Atemnot, Heiserkeit, Schluckproblemen oder Kreislaufbeschwerden ist ein medizinischer Notfall. In diesem Fall muss sofort der Rettungsdienst verständigt werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Apis mellifica
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
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