Multiple Sklerose (MS) – chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems "Unterstützung"
Dr. Banerji-Protokolle
Multiple Sklerose (MS) – chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems
Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Sie betrifft das Gehirn und das Rückenmark und kann sehr unterschiedliche neurologische Beschwerden verursachen.
Bei MS richtet sich das Immunsystem gegen Strukturen des eigenen Nervensystems. Dabei werden insbesondere die Myelinscheiden, die schützenden Hüllen der Nervenfasern, angegriffen. Dadurch entstehen Entzündungsherde und Schädigungen, welche die Weiterleitung von Nervensignalen beeinträchtigen können.
Wie entsteht Multiple Sklerose?
Die genaue Ursache der Multiplen Sklerose ist bislang nicht vollständig geklärt. Man geht davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu gehören eine genetische Veranlagung, immunologische Prozesse und verschiedene Umweltfaktoren.
MS ist keine klassische Erbkrankheit, allerdings kann eine familiäre Veranlagung das Erkrankungsrisiko erhöhen.
Was passiert im Nervensystem?
Durch die Entzündungsreaktionen können die Myelinscheiden der Nervenfasern geschädigt werden. Dieser Vorgang wird als Demyelinisierung bezeichnet. Im weiteren Verlauf können auch die darunterliegenden Nervenfasern selbst betroffen sein.
Da die Veränderungen an unterschiedlichen Stellen im Gehirn und Rückenmark auftreten können, sind die Beschwerden von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Daher wird MS auch als eine Erkrankung mit sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen beschrieben.
Welche Symptome können auftreten?
Mögliche Beschwerden sind:
-
Sehstörungen
-
Kribbeln und Taubheitsgefühle
-
Muskelschwäche
-
Muskelsteifigkeit und Spastik
-
Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen
-
Schwierigkeiten beim Gehen
-
Schwindel
-
ausgeprägte Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue)
-
Blasen- und Darmfunktionsstörungen
-
Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
-
Schmerzen und andere Missempfindungen
Verlauf der Multiplen Sklerose
MS kann sehr unterschiedlich verlaufen. Bei vielen Betroffenen treten die Beschwerden zunächst schubförmig auf. Dabei entstehen neue neurologische Symptome oder bereits bestehende Beschwerden verstärken sich. Anschließend können sie sich teilweise oder vollständig zurückbilden.
Daneben gibt es progrediente Verlaufsformen, bei denen neurologische Einschränkungen zunehmend fortschreiten.
Diagnose und Behandlung
Zur Diagnose werden insbesondere die neurologische Untersuchung und eine Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt. Zusätzlich können Untersuchungen der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) und weitere neurologische Tests erforderlich sein.
Für MS stehen verschiedene verlaufsmodifizierende Therapien zur Verfügung, die die Krankheitsaktivität und das Fortschreiten der Erkrankung beeinflussen können. Zusätzlich werden einzelne Beschwerden gezielt behandelt. Physiotherapie, Ergotherapie und andere rehabilitative Maßnahmen können ebenfalls Bestandteil der Behandlung sein.
Wichtiger Hinweis
Neu auftretende oder anhaltende neurologische Beschwerden sollten fachärztlich abgeklärt werden. Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Ruta, Calcium phos., Gelsemium, Rhus tox, Helleborus nigra, Antimonium crudum, Cuprum met.
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
Multiple Sklerose (MS) – chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems "Unterstützung"
Kundenrezensionen
Aqveo
Produkte
Badener Schmerzöl
Produkte
- Ähnliche Produkte
- Kürzlich angesehen