Melanodermie – braune Pigmentflecken und Altersflecken der Haut "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Melanodermie – braune Pigmentflecken und Altersflecken der Haut
Als Melanodermie beziehungsweise Hyperpigmentierung werden verstärkte bräunliche Pigmentierungen der Haut bezeichnet. Dabei wird in bestimmten Hautbereichen vermehrt Melanin, der natürliche Farbstoff der Haut, gebildet oder eingelagert.
Braune Flecken können unterschiedliche Ursachen haben. Besonders häufig sind mit zunehmendem Lebensalter sogenannte Altersflecken (Lentigines solares). Sie entstehen vor allem an Hautstellen, die über viele Jahre regelmäßig der Sonne beziehungsweise UV-Strahlung ausgesetzt waren.
Altersflecken – Lentigines solares
Altersflecken sind in der Regel gutartige Pigmentveränderungen. Sie treten häufiger ab dem mittleren und höheren Lebensalter auf, können bei intensiver Sonnenexposition jedoch auch früher entstehen.
Typisch sind:
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hellbraune bis dunkelbraune Flecken
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flache Hautveränderungen
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meist scharf begrenzte Ränder
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unterschiedliche Größe
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einzeln oder in größerer Zahl auftretende Flecken
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normalerweise keine Schmerzen oder Beschwerden
Wo treten Altersflecken häufig auf?
Besonders betroffen sind chronisch sonnenexponierte Hautstellen wie:
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Gesicht
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Stirn
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Schläfen
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Handrücken
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Unterarme
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Dekolleté
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Schultern
Ihre Entstehung ist daher weniger eine direkte Folge des biologischen Alterns als vielmehr Ausdruck der langjährigen UV-Belastung der Haut.
Andere Formen der Hyperpigmentierung
Nicht jeder braune Hautfleck ist ein Altersfleck. Eine verstärkte Pigmentierung kann beispielsweise auftreten bei:
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hormonellen Veränderungen
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Melasma
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nach Entzündungen oder Verletzungen der Haut
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nach Akne
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chronischer Reibung oder Hautreizung
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bestimmten Medikamenten
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bestimmten Stoffwechsel- oder hormonellen Erkrankungen
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chronischer UV-Belastung
Eine nach einer Hautentzündung zurückbleibende Braunfärbung wird als postinflammatorische Hyperpigmentierung bezeichnet.
Melasma
Das Melasma ist eine erworbene Hyperpigmentierung, die besonders häufig im Gesicht auftritt.
Typisch sind symmetrische bräunliche Flecken insbesondere an:
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Stirn
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Wangen
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Oberlippe
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Nase
Hormonelle Faktoren und UV-Strahlung spielen bei der Entstehung eine wichtige Rolle.
Sonne und Pigmentflecken
UV-Strahlung aktiviert die Melaninproduktion und kann bestehende Pigmentflecken verstärken beziehungsweise die Entstehung neuer Flecken fördern.
Ein konsequenter Sonnenschutz ist deshalb eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung weiterer Pigmentveränderungen.
Dazu gehören:
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hoher Breitband-Sonnenschutz
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regelmäßiges Nachcremen bei Sonnenexposition
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Vermeidung intensiver Mittagssonne
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schützende Kleidung
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Vermeidung unnötiger UV-Belastung
Altersflecken oder Hautkrebs?
Gewöhnliche Altersflecken sind gutartig. Bestimmte Formen von Hautkrebs beziehungsweise dessen Vorstufen können jedoch ebenfalls braun oder dunkel pigmentiert erscheinen.
Insbesondere ein Lentigo-maligna-Melanom kann zunächst einem gewöhnlichen Altersfleck ähneln.
Deshalb sollten ungewöhnliche oder sich verändernde Pigmentflecken dermatologisch untersucht werden.
ABCDE-Regel bei Pigmentflecken
Zur Orientierung bei pigmentierten Hautveränderungen kann die ABCDE-Regel dienen:
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A – Asymmetrie: ungleichmäßige Form
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B – Begrenzung: unregelmäßiger oder unscharfer Rand
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C – Colour/Farbe: unterschiedliche Farbtöne innerhalb eines Flecks
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D – Durchmesser: zunehmende Größe kann auffällig sein
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E – Entwicklung: Veränderung von Größe, Form, Farbe oder Oberfläche
Besonders wichtig ist die Veränderung eines bestehenden Flecks oder das Auftreten einer neuen, deutlich anders aussehenden Pigmentveränderung.
Diagnose
Zur Beurteilung von Pigmentflecken können eingesetzt werden:
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dermatologische Hautuntersuchung
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Dermatoskopie beziehungsweise Auflichtmikroskopie
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fotografische Verlaufskontrolle
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bei verdächtigen Veränderungen Entfernung beziehungsweise Biopsie mit histologischer Untersuchung
Behandlung von Alters- und Pigmentflecken
Gutartige Altersflecken müssen medizinisch nicht behandelt werden.
Wenn sie kosmetisch störend sind, kommen je nach Art und Hauttyp verschiedene dermatologische Verfahren infrage, beispielsweise:
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pigmentaufhellende Wirkstoffe
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chemische Peelings
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Laserbehandlungen
-
andere dermatologische Verfahren
Vor einer kosmetischen Entfernung sollte bei unklaren Pigmentflecken zunächst sichergestellt werden, dass es sich um eine gutartige Veränderung handelt.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden bei unterschiedlichen Haut- und Pigmentveränderungen festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Entfernung von Altersflecken oder anderen Hyperpigmentierungen durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt.
Insbesondere eine neu entstandene oder sich verändernde pigmentierte Hautveränderung sollte nicht ausschließlich homöopathisch behandelt werden. Eine notwendige dermatologische Untersuchung darf nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Ein brauner oder dunkler Hautfleck sollte dermatologisch untersucht werden, wenn er neu auftritt, deutlich wächst, seine Form oder Farbe verändert, unregelmäßige Ränder entwickelt, juckt, blutet oder sich von den übrigen Pigmentflecken deutlich unterscheidet.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Mercurius solub hahne, Acidum sulphuricum, Chelidonium majus, Antum crudum, Sepia
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
Melanodermie – braune Pigmentflecken und Altersflecken der Haut "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
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