Hypothyreoidismus – Schilddrüsenunterfunktion "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Hypothyreoidismus – Schilddrüsenunterfunktion
Der Hypothyreoidismus, auch Schilddrüsenunterfunktion genannt, ist eine Erkrankung, bei der dem Körper zu wenig Schilddrüsenhormone zur Verfügung stehen. Dadurch können zahlreiche Stoffwechselvorgänge verlangsamt werden.
Die Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) beeinflussen unter anderem Energieverbrauch, Wärmehaushalt, Herz-Kreislauf-System, Verdauung, Muskulatur, Nervensystem sowie Wachstum und Entwicklung.
Wie entsteht eine Schilddrüsenunterfunktion?
Die häufigste Ursache in Regionen mit ausreichender Jodversorgung ist die Hashimoto-Thyreoiditis, eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem Schilddrüsengewebe angreift und dieses zunehmend geschädigt wird.
Weitere mögliche Ursachen sind:
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Entfernung der Schilddrüse oder von Teilen der Schilddrüse
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Radiojodtherapie
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bestimmte Medikamente
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ausgeprägter Jodmangel oder selten eine sehr hohe Jodzufuhr
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angeborene Störungen der Schilddrüse
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Erkrankungen der Hypophyse oder des Hypothalamus
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vorübergehende Unterfunktion nach bestimmten Schilddrüsenentzündungen
Welche Symptome können auftreten?
Eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt sich häufig langsam. Mögliche Beschwerden sind:
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Müdigkeit und Antriebslosigkeit
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erhöhte Kälteempfindlichkeit und Frieren
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Gewichtszunahme
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trockene, kühle Haut
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Haarausfall und brüchige Haare
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Verstopfung
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verlangsamter Herzschlag
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Muskelschwäche und Muskelbeschwerden
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Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
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depressive Verstimmung
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heisere oder tiefere Stimme
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Schwellungen im Gesicht oder an den Augenlidern
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Menstruationsstörungen und Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit
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erhöhte Blutfettwerte
Hashimoto-Thyreoiditis
Bei der Hashimoto-Thyreoiditis führt eine fehlgeleitete Immunreaktion zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse. Im Laufe der Zeit kann immer weniger Schilddrüsenhormon produziert werden.
Im Blut können häufig TPO-Antikörper und/oder Thyreoglobulin-Antikörper (Tg-AK) nachgewiesen werden.
Diagnose
Zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion werden insbesondere folgende Werte bestimmt:
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TSH
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freies T4 (fT4)
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gegebenenfalls freies T3 (fT3)
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bei Verdacht auf Hashimoto entsprechende Schilddrüsenantikörper
Zusätzlich kann eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse sinnvoll sein.
Behandlung
Eine behandlungsbedürftige Schilddrüsenunterfunktion wird in der Regel durch die Einnahme des Schilddrüsenhormons Levothyroxin (L-Thyroxin, T4) ausgeglichen. Die Dosierung wird individuell anhand der Beschwerden, Laborwerte, des Alters und weiterer Erkrankungen angepasst.
Regelmäßige Kontrollen der Schilddrüsenwerte sind wichtig, um eine Unter- oder Überdosierung zu vermeiden.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Normalisierung eines ausgeprägten Schilddrüsenhormonmangels oder ein Ersatz notwendiger Schilddrüsenhormone durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine ärztlich verordnete Behandlung mit Levothyroxin sollte daher nicht eigenständig reduziert oder abgesetzt werden.
Wichtiger Hinweis
Eine schwere unbehandelte Schilddrüsenunterfunktion kann in seltenen Fällen zu einem Myxödemkoma mit Unterkühlung, verlangsamter Atmung und Bewusstseinsstörungen führen. Dies ist ein medizinischer Notfall.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Bromium, Lycopodium, Thuya, Bromium, Calcarea carbonica, Aethusa cynapium
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