Analjuckreiz (Pruritus ani) – mit oder ohne Hämorrhoiden "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Analjuckreiz (Pruritus ani) – mit oder ohne Hämorrhoiden
Analjuckreiz (Pruritus ani) bezeichnet einen unangenehmen, teilweise sehr starken Juckreiz im Bereich des Afters und der umliegenden Haut. Er kann vorübergehend oder chronisch auftreten und insbesondere nachts oder nach dem Stuhlgang stärker werden.
Hämorrhoiden können eine Ursache beziehungsweise ein begünstigender Faktor sein. Analjuckreiz kann jedoch auch ohne Hämorrhoiden auftreten und zahlreiche andere Ursachen haben.
Typische Beschwerden
Neben dem eigentlichen Juckreiz können auftreten:
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Brennen
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gerötete oder gereizte Haut
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Nässen
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Wundgefühl
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kleine Hautrisse
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Kratzspuren
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Schmerzen
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Fremdkörpergefühl
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Feuchtigkeit im Analbereich
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Blutspuren am Toilettenpapier
Durch starkes oder wiederholtes Kratzen kann ein Juckreiz-Kratz-Kreislauf entstehen. Die Haut wird zunehmend gereizt und beginnt dadurch noch stärker zu jucken.
Analjuckreiz durch Hämorrhoiden
Vergrößerte Hämorrhoiden können dazu führen, dass geringe Mengen Schleim oder Stuhl aus dem Analkanal austreten und die empfindliche Haut um den After reizen.
Hinweise auf ein Hämorrhoidalleiden können sein:
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Juckreiz und Brennen
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Nässen
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hellrotes Blut beim Stuhlgang
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Fremdkörper- oder Druckgefühl
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tastbare beziehungsweise hervortretende Knoten
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Gefühl einer unvollständigen Entleerung
Hämorrhoiden sind jedoch nur eine von mehreren möglichen Ursachen für Analjuckreiz.
Analjuckreiz ohne Hämorrhoiden
Auch ohne Hämorrhoiden können zahlreiche Auslöser infrage kommen:
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zu intensive Analhygiene
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Seifen, Duschgele oder Feuchttücher
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häufiges Waschen
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verbleibende Stuhlreste
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Durchfall
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chronisch weicher Stuhl
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Verstopfung
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starkes Schwitzen
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Kontaktallergien
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Ekzeme und Neurodermitis
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Psoriasis
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Pilzinfektionen
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bakterielle Infektionen
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Feigwarzen (HPV)
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Analfissuren
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andere Erkrankungen des Enddarms
Manchmal lässt sich trotz Untersuchung keine eindeutige Ursache feststellen. Dies wird als idiopathischer Pruritus ani bezeichnet.
Madenwürmer – besonders bei nächtlichem Juckreiz
Bei ausgeprägtem nächtlichem Analjuckreiz, insbesondere bei Kindern, sollte auch an eine Infektion mit Madenwürmern (Enterobius vermicularis) gedacht werden.
Die weiblichen Würmer legen ihre Eier bevorzugt nachts in der Analregion ab, wodurch ein charakteristischer starker Juckreiz entstehen kann.
Hautreizung durch übermäßige Hygiene
Aus Sorge vor mangelnder Hygiene wird der Analbereich bei Juckreiz häufig besonders intensiv gereinigt. Dies kann die Beschwerden jedoch verstärken.
Seife, parfümierte Feuchttücher, Desinfektionsmittel und häufiges Waschen können die natürliche Hautbarriere schädigen und ein irritatives Analekzem verursachen.
Meist ist eine sanfte Reinigung mit Wasser und anschließendes vorsichtiges Trocknen hautschonender.
Diagnose
Bei anhaltendem oder wiederkehrendem Analjuckreiz sollte die Ursache abgeklärt werden.
Je nach Beschwerden können erforderlich sein:
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Untersuchung der Analregion
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rektale Untersuchung
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Proktoskopie
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Untersuchung auf Hämorrhoiden und Analfissuren
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Abstrich bei Verdacht auf Pilze oder bakterielle Infektionen
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Untersuchung auf Madenwürmer
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dermatologische Untersuchung bei Verdacht auf eine Hauterkrankung
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache.
Hilfreich können je nach Befund sein:
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schonende Analhygiene
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Verzicht auf parfümierte Feuchttücher und aggressive Reinigungsmittel
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sorgfältiges, aber sanftes Trocknen
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Vermeidung von Kratzen
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Regulierung der Stuhlkonsistenz
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Behandlung eines Hämorrhoidalleidens
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Behandlung von Ekzemen oder Kontaktallergien
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gezielte Behandlung von Pilz-, Parasiten- oder anderen Infektionen
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Behandlung einer vorhandenen Analfissur
Bei Hämorrhoiden hängt die Behandlung von deren Ausprägung ab und reicht von konservativen Maßnahmen bis zu verschiedenen proktologischen Verfahren.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für Juckreiz, Hämorrhoidalbeschwerden und unterschiedliche Haut- beziehungsweise Schleimhautbeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Behandlung von Hämorrhoiden, Infektionen, Parasiten oder anderen Ursachen des Analjuckreizes durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt.
Bei anhaltenden Beschwerden sollte daher die zugrunde liegende Ursache medizinisch beziehungsweise proktologisch abgeklärt werden. Eine notwendige Behandlung sollte nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Anhaltender oder wiederkehrender Analjuckreiz sollte insbesondere bei Blut im Stuhl, stärkeren Schmerzen, tastbaren Veränderungen, eitrigem oder ungewöhnlichem Ausfluss, nicht heilenden Hautstellen, Gewichtsverlust oder veränderten Stuhlgewohnheiten ärztlich beziehungsweise proktologisch untersucht werden.
Blutungen aus dem Enddarm sollten nicht automatisch Hämorrhoiden zugeschrieben werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Sulfur, Rathania, Arsenicum album
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
Analjuckreiz (Pruritus ani) – mit oder ohne Hämorrhoiden "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
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