Hämangiom und Nävus (Naevus) – gutartige Gefäß- und Hautveränderungen "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Hämangiom und Nävus (Naevus) – gutartige Gefäß- und Hautveränderungen
Hämangiome und Nävi (Naevus, Mehrzahl: Nävi) sind unterschiedliche Hautveränderungen. Ein Hämangiom ist eine gutartige Gefäßneubildung, während der Begriff Nävus verschiedene angeborene oder erworbene, umschriebene Veränderungen der Haut bezeichnet.
Die meisten dieser Veränderungen sind gutartig. Bestimmte Nävi sollten jedoch regelmäßig beobachtet beziehungsweise dermatologisch kontrolliert werden, da sich hinter auffälligen pigmentierten Hautveränderungen auch Hautkrebs verbergen kann.
Hämangiom – Blutschwämmchen
Ein Hämangiom ist eine gutartige Vermehrung von Blutgefäßen. Besonders häufig sind infantile Hämangiome bei Säuglingen.
Typische Merkmale können sein:
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rote bis dunkelrote oder bläuliche Farbe
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flache oder erhabene Oberfläche
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weiche Konsistenz
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unterschiedliche Größe
-
oberflächliche oder tiefer liegende Gefäßveränderung
Infantile Hämangiome können in den ersten Lebensmonaten zunächst deutlich wachsen. Anschließend beginnt häufig eine langsame spontane Rückbildung über mehrere Jahre.
Wann kann ein Hämangiom problematisch sein?
Eine ärztliche Beurteilung ist insbesondere wichtig, wenn ein Hämangiom:
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sehr schnell wächst
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im Bereich von Auge, Nase oder Mund liegt
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die Atmung oder Nahrungsaufnahme beeinträchtigt
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wiederholt blutet
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ein Geschwür bildet
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Schmerzen verursacht
-
sehr groß oder ungewöhnlich lokalisiert ist
Behandlungsbedürftige infantile Hämangiome können unter ärztlicher Kontrolle beispielsweise mit Betablockern wie Propranolol behandelt werden.
Nävus – Muttermal und andere umschriebene Hautveränderungen
Der medizinische Begriff Nävus umfasst verschiedene umschriebene Veränderungen der Haut. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind damit häufig Muttermale beziehungsweise Leberflecken gemeint.
Zu den verschiedenen Nävusformen gehören unter anderem:
-
melanozytäre Nävi
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angeborene Nävi
-
erworbene Pigmentnävi
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epidermale Nävi
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Talgdrüsennävi
-
verschiedene Gefäßnävi und Gefäßmalformationen
Nicht jeder Nävus enthält daher Pigmentzellen und nicht jede rote Gefäßveränderung ist ein Hämangiom.
Pigmentnävi – Muttermale
Melanozytäre Nävi entstehen durch eine umschriebene Ansammlung pigmentbildender Zellen.
Sie können:
-
hellbraun bis dunkelbraun sein
-
flach oder erhaben erscheinen
-
wenige Millimeter bis mehrere Zentimeter groß sein
-
angeboren oder im Laufe des Lebens entstehen
Die überwiegende Mehrheit der Muttermale bleibt gutartig.
Wann sollte ein Muttermal untersucht werden?
Zur Orientierung kann die ABCDE-Regel dienen:
-
A – Asymmetrie: ungleichmäßige Form
-
B – Begrenzung: unregelmäßige oder unscharfe Ränder
-
C – Colour/Farbe: unterschiedliche oder ungewöhnliche Farbtöne
-
D – Durchmesser: zunehmende Größe kann auffällig sein
-
E – Entwicklung: Veränderung von Größe, Form, Farbe oder Oberfläche
Besonders wichtig ist eine neu auftretende oder sich deutlich verändernde Hautveränderung.
Auch Juckreiz, wiederholte Blutungen, Krustenbildung oder eine auffällige Veränderung der Oberfläche sollten dermatologisch abgeklärt werden.
Diagnose
Je nach Hautveränderung können eingesetzt werden:
-
klinische Hautuntersuchung
-
Dermatoskopie/Auflichtmikroskopie
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fotografische Verlaufskontrolle
-
Ultraschall bei tiefer liegenden Gefäßveränderungen
-
bei verdächtigen Pigmentveränderungen operative Entfernung und feingewebliche Untersuchung
Behandlung
Viele Hämangiome und Nävi benötigen keine Behandlung und werden lediglich beobachtet.
Eine Entfernung beziehungsweise Behandlung kann erforderlich oder sinnvoll sein bei:
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medizinisch auffälligen Veränderungen
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funktioneller Beeinträchtigung
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wiederholten Verletzungen oder Blutungen
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Geschwürbildung
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diagnostisch unklaren Pigmentveränderungen
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bestimmten großen angeborenen Nävi
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kosmetisch stark störenden Veränderungen
Welche Methode geeignet ist, hängt von der genauen Diagnose ab.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden bei unterschiedlichen Haut- und Gefäßveränderungen festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Rückbildung eines Hämangioms oder Nävus beziehungsweise eine Verhinderung einer bösartigen Entwicklung durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt.
Insbesondere auffällige oder sich verändernde Pigmentmale dürfen nicht ausschließlich homöopathisch behandelt werden. Eine notwendige dermatologische Untersuchung, Dermatoskopie oder Entfernung sollte nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Ein neu entstandenes oder sich veränderndes Muttermal, insbesondere bei Veränderung von Form, Farbe oder Größe sowie bei spontaner Blutung, sollte dermatologisch untersucht werden.
Auch schnell wachsende, schmerzhafte, blutende oder geschwürig veränderte Hämangiome sollten ärztlich abgeklärt werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Hamamelis virg., Arnica, Crotalus horridus
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
Hämangiom und Nävus (Naevus) – gutartige Gefäß- und Hautveränderungen "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
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