Epicondylitis – Tennisellenbogen (lateral) und Golferellenbogen (medial) "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Epicondylitis – Tennisellenbogen (lateral) und Golferellenbogen (medial)
Die Epicondylitis ist eine schmerzhafte Erkrankung der Sehnenansätze am Ellenbogen, die meist durch wiederholte Belastung oder Überlastung der Unterarmmuskulatur entsteht.
Je nachdem, ob die Außen- oder Innenseite des Ellenbogens betroffen ist, unterscheidet man zwischen Epicondylitis lateralis (Tennisellenbogen) und Epicondylitis medialis (Golferellenbogen).
Epicondylitis lateralis – Tennisellenbogen
Beim Tennisellenbogen befinden sich die Beschwerden an der Außenseite des Ellenbogens. Betroffen sind vor allem die Sehnenansätze der Unterarmmuskeln, die für die Streckung von Handgelenk und Fingern zuständig sind.
Typische Auslöser sind wiederholte Greif-, Dreh- und Streckbewegungen. Die Erkrankung tritt keineswegs nur beim Tennisspielen auf.
Häufige Beschwerden sind:
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Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens
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Schmerzen beim Greifen und Heben
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Beschwerden beim Drehen des Unterarms
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Schmerzen beim Strecken des Handgelenks gegen Widerstand
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Druckempfindlichkeit am äußeren Ellenbogen
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verminderte Griffkraft
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Ausstrahlung der Schmerzen in den Unterarm
Epicondylitis medialis – Golferellenbogen
Beim Golferellenbogen liegen die Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens. Betroffen sind vor allem die Sehnenansätze der Beugemuskulatur des Unterarms.
Typische Beschwerden sind:
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Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens
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Druckempfindlichkeit
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Schmerzen beim Beugen des Handgelenks
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Beschwerden bei Greif- und Drehbewegungen
-
Ausstrahlung in den Unterarm
-
teilweise verminderte Kraft
Auch ein Golferellenbogen entsteht häufig durch berufliche, handwerkliche oder sportliche Überlastung und nicht ausschließlich durch Golfspielen.
Wie entsteht eine Epicondylitis?
Die Erkrankung entsteht meist durch wiederholte Belastung der Sehnenansätze. Dabei können kleine strukturelle Veränderungen und degenerative Prozesse im Sehnengewebe entstehen.
Der Begriff „Entzündung“ ist daher nur teilweise zutreffend: Bei länger bestehenden Beschwerden handelt es sich häufig eher um eine Tendinopathie beziehungsweise Sehnendegeneration als um eine klassische akute Entzündung.
Begünstigende Tätigkeiten sind beispielsweise:
-
intensive Computer- oder Mausarbeit
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handwerkliche Tätigkeiten
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häufiges Heben und Tragen
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wiederholte Drehbewegungen
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Tennis, Golf und andere Schlägersportarten
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Krafttraining
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ungewohnte starke Belastungen
Diagnose
Die Diagnose kann häufig anhand der typischen Beschwerden und einer körperlichen Untersuchung gestellt werden.
Bei unklaren oder länger bestehenden Beschwerden können zusätzlich Ultraschall, Röntgen oder Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt werden, um andere Ursachen auszuschließen.
Behandlung
Die Behandlung ist in den meisten Fällen konservativ. Wichtig ist insbesondere eine Anpassung der auslösenden Belastung.
Mögliche Maßnahmen sind:
-
vorübergehende Reduktion belastender Bewegungen
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Physiotherapie
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gezielte Dehn- und Kräftigungsübungen
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schrittweiser Aufbau der Sehnenbelastbarkeit
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Schmerzmittel bei Bedarf
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Epicondylitis-Spangen oder Bandagen in bestimmten Fällen
Eine vollständige Ruhigstellung über längere Zeit ist normalerweise nicht sinnvoll. Entscheidend ist vielmehr eine angepasste und schrittweise Belastung der betroffenen Sehnen.
Bei länger anhaltenden Beschwerden können weitere orthopädische beziehungsweise sportmedizinische Behandlungsmöglichkeiten geprüft werden. Eine Operation ist nur selten erforderlich.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Beschwerden des Bewegungsapparates festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine spezifische Wirksamkeit homöopathischer Mittel zur Heilung einer Epicondylitis beziehungsweise zur Wiederherstellung geschädigten Sehnengewebes ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige orthopädische oder physiotherapeutische Behandlung sollte daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Starke Schmerzen nach einer Verletzung, eine deutliche Schwellung, Bewegungseinschränkung, zunehmender Kraftverlust oder Taubheitsgefühle und Kribbeln in Hand oder Fingern sollten ärztlich abgeklärt werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Symphytum, Calc phosp. Arnica, Hamamelis, Rhus tox.
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
Epicondylitis – Tennisellenbogen (lateral) und Golferellenbogen (medial) "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
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