Condylomata acuminata / Feigwarzen – durch HPV verursachte Genitalwarzen "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Condylomata acuminata / Feigwarzen – durch HPV verursachte Genitalwarzen
Feigwarzen (Condylomata acuminata) sind gutartige, ansteckende Haut- und Schleimhautveränderungen im Genital- und Analbereich. Sie werden durch bestimmte Typen der Humanen Papillomviren (HPV) verursacht und gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.
Die meisten Feigwarzen werden durch die sogenannten Niedrigrisiko-HPV-Typen 6 und 11 verursacht. Diese sind von den HPV-Hochrisikotypen zu unterscheiden, die insbesondere bei der Entstehung bestimmter Krebserkrankungen eine Rolle spielen.
Wie sehen Feigwarzen aus?
Feigwarzen können einzeln oder in Gruppen auftreten. Typisch sind:
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kleine hautfarbene, weißliche oder rötliche Knötchen
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flache oder erhabene Warzen
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beetartig angeordnete Veränderungen
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teilweise blumenkohlartige Wucherungen
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weiche oder leicht verhornte Oberfläche
Sie können sehr klein und kaum sichtbar sein oder größere Bereiche betreffen.
Wo können Feigwarzen auftreten?
Mögliche Stellen sind:
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äußere Genitalregion
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Penis und Vorhaut
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Vulva und Scheideneingang
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Scheide
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Gebärmutterhals
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Dammregion
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Haut um den After
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Analkanal
Seltener können HPV-bedingte Veränderungen auch an anderen Schleimhäuten auftreten.
Welche Beschwerden können auftreten?
Viele Feigwarzen verursachen keine Beschwerden. Möglich sind jedoch:
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Juckreiz
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Brennen
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Fremdkörpergefühl
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Reizung
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leichte Blutungen
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Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
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Beschwerden beim Stuhlgang bei analer Lokalisation
Wie wird HPV übertragen?
HPV wird hauptsächlich durch direkten Haut- und Schleimhautkontakt, insbesondere bei sexuellen Kontakten, übertragen.
Eine Übertragung ist auch möglich, wenn keine sichtbaren Warzen vorhanden sind.
Kondome können das Übertragungsrisiko reduzieren, bieten jedoch keinen vollständigen Schutz, da HPV auch Hautbereiche befallen kann, die nicht vom Kondom bedeckt werden.
HPV-Infektion und Krebsrisiko
Es gibt zahlreiche verschiedene HPV-Typen.
Die für klassische Feigwarzen hauptsächlich verantwortlichen HPV-Typen 6 und 11 gelten als Niedrigrisikotypen und verursachen nur sehr selten bösartige Veränderungen.
Davon zu unterscheiden sind Hochrisiko-HPV-Typen, insbesondere HPV 16 und 18 sowie weitere Typen. Persistierende Infektionen mit Hochrisiko-HPV können an der Entstehung verschiedener Krebserkrankungen beteiligt sein, unter anderem:
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Gebärmutterhalskrebs
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Analkarzinom
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bestimmte Tumoren von Vulva und Vagina
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Peniskarzinom
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bestimmte Tumoren im Mund- und Rachenraum
Das Vorhandensein von Feigwarzen bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine Hochrisiko-HPV-Infektion oder Krebs vorliegt.
Diagnose
Feigwarzen können häufig bereits anhand ihres typischen Aussehens diagnostiziert werden.
Bei unklaren oder ungewöhnlichen Veränderungen können erforderlich sein:
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dermatologische, gynäkologische oder urologische Untersuchung
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proktologische Untersuchung bei analen Veränderungen
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gegebenenfalls Gewebeprobe (Biopsie)
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je nach Situation weitere HPV- beziehungsweise Vorsorgeuntersuchungen
Behandlung
Feigwarzen können teilweise spontan verschwinden, jedoch auch über längere Zeit bestehen bleiben oder erneut auftreten.
Je nach Größe, Anzahl und Lokalisation stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, beispielsweise:
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lokal anzuwendende verschreibungspflichtige Medikamente
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Vereisung (Kryotherapie)
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operative beziehungsweise chirurgische Entfernung
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Laser- oder andere ablative Verfahren
Auch nach erfolgreicher Entfernung können Feigwarzen erneut auftreten, da HPV in umliegendem Gewebe verbleiben kann.
HPV-Impfung
Die HPV-Impfung schützt vor wichtigen HPV-Typen, die Feigwarzen und verschiedene HPV-bedingte Krebserkrankungen verursachen können.
Die Impfung behandelt bereits bestehende Feigwarzen nicht, kann jedoch vor Infektionen mit weiteren im Impfstoff enthaltenen HPV-Typen schützen. Der Nutzen einer Impfung sollte entsprechend Alter, Impfstatus und individueller Situation beurteilt werden.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Warzen und Haut- beziehungsweise Schleimhautveränderungen festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Beseitigung einer HPV-Infektion oder Verhinderung HPV-bedingter Zellveränderungen beziehungsweise Krebserkrankungen durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Notwendige dermatologische, gynäkologische, urologische oder proktologische Untersuchungen und Behandlungen sollten daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Schnell wachsende, ungewöhnlich pigmentierte, verhärtete, schmerzhafte oder wiederholt blutende Veränderungen im Genital- oder Analbereich sollten ärztlich untersucht werden.
Auch bei bekannten Feigwarzen sollten die empfohlenen HPV-Vorsorgeuntersuchungen entsprechend Alter, Geschlecht und individueller Risikosituation wahrgenommen werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Thuya occ.
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