Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson) – siehe auch Huntington-Krankheit "Unterstützung"
Dr. Banerji-Protokolle
Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson) – siehe auch Huntington-Krankheit
Die Parkinson-Krankheit, auch Morbus Parkinson genannt, ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems. Sie gehört zu den sogenannten neurodegenerativen Erkrankungen, bei denen bestimmte Nervenzellen im Gehirn zunehmend ihre Funktion verlieren.
Parkinson betrifft insbesondere die Steuerung von Bewegungen. Neben motorischen Beschwerden können jedoch auch zahlreiche nicht motorische Symptome auftreten.
Wie entsteht Morbus Parkinson?
Bei Parkinson gehen zunehmend Nervenzellen in einem Bereich des Mittelhirns, der sogenannten Substantia Nigra, zugrunde. Diese Nervenzellen produzieren den Botenstoff Dopamin, der für die Koordination und Steuerung von Bewegungen eine wichtige Rolle spielt.
Durch den zunehmenden Dopamin Mangel wird die Bewegungssteuerung beeinträchtigt. Warum die Nervenzellen bei den meisten Betroffenen zugrunde gehen, ist nicht vollständig geklärt. Vermutlich spielen Alterungsprozesse, genetische Faktoren und Umwelteinflüsse zusammen.
Welche Symptome können auftreten?
Typische motorische Beschwerden sind:
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verlangsamte Bewegungen (Bradykinese)
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Muskelsteifigkeit (Rigor)
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Zittern, häufig in Ruhe (Ruhetremor)
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Schwierigkeiten beim Beginnen von Bewegungen
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kleinschrittiger oder unsicherer Gang
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Gleichgewichts- und Haltungsstörungen
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verminderte Mimik
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leiser werdende Sprache
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Schwierigkeiten bei feinmotorischen Tätigkeiten
Zusätzlich können nicht motorische Beschwerden auftreten, beispielsweise:
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Schlafstörungen
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Riechstörungen
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Verstopfung
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Müdigkeit
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depressive Verstimmungen
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Veränderungen der Konzentration und geistigen Leistungsfähigkeit
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Störungen des autonomen Nervensystems
Parkinson und Huntington
Sowohl die Parkinson-Krankheit als auch die Huntington-Krankheit (Chorea Huntington) sind fortschreitende neurodegenerative Erkrankungen, die unter anderem die Bewegungssteuerung beeinträchtigen können.
Die Ursachen und typischen Bewegungsstörungen unterscheiden sich jedoch deutlich. Bei Parkinson stehen insbesondere Bewegungsverlangsamung, Muskelsteifigkeit und häufig Zittern im Vordergrund. Bei Huntington sind dagegen unwillkürliche, überschießende Bewegungen (Chorea) charakteristisch. Huntington ist zudem eine eindeutig genetisch bedingte Erbkrankheit.
Diagnose und Behandlung
Die Diagnose erfolgt vor allem anhand der neurologischen Untersuchung und des typischen Beschwerde Bildes. Bei Bedarf werden weitere Untersuchungen durchgeführt, um andere Ursachen auszuschließen.
Eine Heilung ist derzeit nicht möglich. Es stehen jedoch verschiedene Medikamente zur Verfügung, die insbesondere den Dopamin Mangel beziehungsweise dessen Auswirkungen beeinflussen und dadurch Beschwerden deutlich lindern können. Zusätzlich können Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie eingesetzt werden.
Bei bestimmten Patienten können auch spezialisierte Behandlungsverfahren wie die tiefe Hirnstimulation infrage kommen.
Wichtiger Hinweis
Neu auftretende oder zunehmende Bewegungsstörungen, Zittern, Muskelsteifigkeit oder Veränderungen des Gangbildes sollten neurologisch abgeklärt werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Gelsemium, Rhus tox., Cuprum met., Kalium phosp., Zincum met., Acidum hydrocyanicum, Lachesis
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Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson) – siehe auch Huntington-Krankheit "Unterstützung"
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