Hypogonadismus, Kryptorchismus und Gynäkomastie – Mangel an männlichen Geschlechtshormonen "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Hypogonadismus, Kryptorchismus und Gynäkomastie – Mangel an männlichen Geschlechtshormonen
Der männliche Hypogonadismus ist eine hormonelle Störung, bei der die Hoden nicht ausreichend Testosteron produzieren und/oder die Bildung von Spermien beeinträchtigt ist. Die Erkrankung kann bereits angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens entwickeln.
Ein Testosteronmangel kann die Pubertätsentwicklung, Sexualfunktion, Fruchtbarkeit, Muskulatur, Knochen und das allgemeine Wohlbefinden beeinflussen.
Wie entsteht ein männlicher Hypogonadismus?
Grundsätzlich werden zwei Formen unterschieden:
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Primärer Hypogonadismus: Die Ursache liegt direkt in den Hoden. Diese produzieren trotz entsprechender hormoneller Stimulation nicht ausreichend Testosteron.
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Sekundärer Hypogonadismus: Die Störung liegt im Bereich von Hypophyse oder Hypothalamus. Dadurch werden die Hoden nicht ausreichend durch die Hormone LH und FSH stimuliert.
Mögliche Ursachen sind genetische beziehungsweise angeborene Erkrankungen, Schädigungen der Hoden, Entzündungen, bestimmte Medikamente, Erkrankungen der Hypophyse sowie verschiedene chronische Erkrankungen.
Welche Symptome kann ein Testosteronmangel verursachen?
Je nach Alter und Ausprägung können auftreten:
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verminderte Libido
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Erektionsstörungen
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verminderte Spermienproduktion und eingeschränkte Fruchtbarkeit
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Abnahme von Muskelmasse und Muskelkraft
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Zunahme des Körperfettanteils
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verminderter Bart- und Körperhaarwuchs
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Müdigkeit und Leistungsminderung
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Abnahme der Knochendichte bis hin zur Osteoporose
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bei Jugendlichen verzögerte oder unvollständige Pubertätsentwicklung
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teilweise Gynäkomastie
Kryptorchismus – Hodenhochstand
Der Kryptorchismus (Hodenhochstand) ist eine Entwicklungsstörung, bei der sich ein oder beide Hoden nach der Geburt nicht dauerhaft im Hodensack befinden.
Ein unbehandelter Hodenhochstand kann die spätere Fruchtbarkeit beeinträchtigen und ist mit einem erhöhten Risiko für Hodenkrebs verbunden. Deshalb ist eine frühzeitige kinderärztliche beziehungsweise urologische Abklärung und Behandlung wichtig.
Gynäkomastie – Vergrößerung der männlichen Brustdrüse
Als Gynäkomastie bezeichnet man eine gutartige Vergrößerung des Brustdrüsengewebes beim Mann. Ursache ist häufig ein verändertes Verhältnis zwischen der Wirkung von Androgenen und Östrogenen.
Eine Gynäkomastie kann unter anderem während der Pubertät, im höheren Lebensalter, bei Hypogonadismus sowie im Zusammenhang mit bestimmten Medikamenten oder Leber-, Nieren- und hormonellen Erkrankungen auftreten.
Sie ist von der Pseudogynäkomastie zu unterscheiden, bei der hauptsächlich vermehrtes Fettgewebe im Brustbereich vorliegt.
Diagnose
Bei Verdacht auf einen Hypogonadismus können insbesondere folgende Hormonwerte untersucht werden:
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Testosteron
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LH und FSH
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SHBG
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gegebenenfalls Prolaktin und weitere Hormone
Die Diagnose eines Testosteronmangels sollte nicht allein aufgrund von Beschwerden gestellt werden, sondern durch entsprechende morgendliche Hormonmessungen bestätigt werden. Je nach Befund können weitere endokrinologische, urologische oder bildgebende Untersuchungen notwendig sein.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei einem bestätigten Testosteronmangel kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Testosteronersatztherapie infrage kommen. Bei bestehendem Kinderwunsch muss die Therapie besonders sorgfältig gewählt werden, da eine externe Testosteronzufuhr die körpereigene Spermienproduktion vermindern kann.
Ein Kryptorchismus und eine neu auftretende oder ausgeprägte Gynäkomastie benötigen eine eigenständige medizinische Abklärung und Behandlung.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Steigerung eines krankhaft erniedrigten Testosteronspiegels oder die Behandlung eines Kryptorchismus beziehungsweise einer hormonell bedingten Gynäkomastie durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige endokrinologische oder urologische Behandlung sollte daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Ein neu auftretender einseitiger harter Knoten der männlichen Brust, Veränderungen der Brustwarze, ein tastbarer Hodenknoten oder andere auffällige Veränderungen sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Iodum, Aurum metallicum , Bromium, Baryta carb., Thuya occ., Thyroidinum
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