Herpes – Virusinfektion durch Herpes-simplex-Viren (HSV) "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Herpes – Virusinfektion durch Herpes-simplex-Viren (HSV)
Herpes simplex ist eine weit verbreitete Virusinfektion, die durch Herpes-simplex-Viren (HSV) verursacht wird. Typisch sind wiederkehrende, gruppiert angeordnete, schmerzhafte oder brennende Bläschen an Haut und Schleimhäuten.
Nach der ersten Infektion verbleiben die Viren lebenslang in bestimmten Nervenzellen des Körpers. Sie können über lange Zeit inaktiv bleiben und später erneut aktiviert werden. Deshalb kann Herpes bei manchen Menschen immer wieder auftreten.
Herpes-simplex-Virus Typ 1 und Typ 2
Man unterscheidet hauptsächlich:
-
HSV-1: häufig Ursache von Lippenherpes und Infektionen im Mund- und Gesichtsbereich
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HSV-2: häufig mit Genitalherpes verbunden
Diese Zuordnung ist jedoch nicht absolut. Beide Virustypen können sowohl den Mund- als auch den Genitalbereich infizieren.
Lippenherpes – Herpes labialis
Lippenherpes gehört zu den häufigsten Erscheinungsformen einer HSV-Infektion.
Typische Beschwerden sind:
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Kribbeln
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Brennen
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Juckreiz
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Spannungsgefühl
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kleine gruppierte Bläschen
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schmerzhafte Hautstellen
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später Krustenbildung
Oft kündigt sich ein erneuter Ausbruch bereits durch Kribbeln oder Brennen an, bevor sichtbare Bläschen entstehen.
Genitalherpes – Herpes genitalis
Herpes im Genitalbereich kann unter anderem verursachen:
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schmerzhafte Bläschen
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kleine Geschwüre nach Aufplatzen der Bläschen
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Brennen und Juckreiz
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Schmerzen beim Wasserlassen
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geschwollene Lymphknoten
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bei Erstinfektion teilweise Fieber und ausgeprägtes Krankheitsgefühl
Genitalherpes gehört zu den sexuell übertragbaren Infektionen.
Wie wird Herpes übertragen?
Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt mit infizierter Haut oder Schleimhaut beziehungsweise mit infektiösem Sekret.
Eine Übertragung ist besonders wahrscheinlich bei sichtbaren Bläschen und offenen Hautstellen. Allerdings kann HSV auch ohne sichtbare Symptome ausgeschieden und übertragen werden.
Was kann einen erneuten Herpesausbruch auslösen?
Eine Reaktivierung kann unter anderem begünstigt werden durch:
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Infektionen und Fieber
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starke Sonnen- beziehungsweise UV-Strahlung
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körperliche Belastung
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Stress
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Schlafmangel
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hormonelle Veränderungen
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geschwächte Immunabwehr
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Verletzungen oder Reizungen der betroffenen Hautregion
Die individuellen Auslöser können sehr unterschiedlich sein.
Herpes ist nicht gleich Herpes zoster
Herpes simplex sollte nicht mit Herpes zoster (Gürtelrose) verwechselt werden.
Die Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht – dasselbe Virus, das Windpocken verursacht. Sie zeigt typischerweise einen schmerzhaften, häufig einseitigen und auf ein bestimmtes Nervengebiet begrenzten Hautausschlag.
Diagnose
Bei typischem Erscheinungsbild kann die Diagnose häufig klinisch gestellt werden.
Bei unklaren, schweren oder atypischen Verläufen kann ein direkter Virusnachweis, beispielsweise mittels PCR aus einem Abstrich der betroffenen Stelle, erfolgen.
Behandlung
Zur Behandlung können antivirale Arzneimittel eingesetzt werden, beispielsweise:
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Aciclovir
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Valaciclovir
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Famciclovir
Bei Lippenherpes kann eine möglichst frühzeitig begonnene lokale beziehungsweise – je nach Situation – systemische antivirale Behandlung den Verlauf beeinflussen.
Bei ausgeprägtem oder häufig wiederkehrendem Genitalherpes kann eine längerfristige antivirale Suppressionstherapie ärztlich erwogen werden.
Ansteckung vermeiden
Während eines aktiven Herpesausbruchs sollte besonders auf Hygiene geachtet werden.
Sinnvoll sind unter anderem:
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Bläschen möglichst nicht berühren
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nach Kontakt Hände gründlich waschen
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keine gemeinsam benutzten Lippenpflegeprodukte
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Küssen bei aktivem Lippenherpes vermeiden
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bei Lippenherpes keinen Oralverkehr
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bei aktivem Genitalherpes sexuelle Kontakte vermeiden
Herpes am Auge
Eine Herpes-simplex-Infektion des Auges kann insbesondere die Hornhaut (Herpeskeratitis) betreffen und das Sehvermögen gefährden.
Bei einem roten oder schmerzhaften Auge, Lichtempfindlichkeit oder Sehverschlechterung im Zusammenhang mit Herpes ist eine rasche augenärztliche Untersuchung erforderlich.
Herpes bei Neugeborenen und Immunschwäche
Bei Neugeborenen und Menschen mit stark eingeschränkter Immunabwehr können HSV-Infektionen schwer verlaufen und sich auf innere Organe oder das Nervensystem ausbreiten.
Eine Herpesinfektion während der Schwangerschaft beziehungsweise ein Genitalherpes in zeitlicher Nähe zur Geburt sollte mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden bei unterschiedlichen Haut- und Schleimhautbeschwerden sowie bei wiederkehrenden Herpesbeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Beseitigung von Herpes-simplex-Viren aus dem Körper oder eine Verhinderung von Herpesrezidiven durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt.
Eine notwendige antivirale oder ärztliche Behandlung, insbesondere bei schweren Verläufen, Augenbeteiligung, Schwangerschaft, Neugeborenen oder Immunschwäche, darf nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Bei Herpes am oder im Auge, starken Kopfschmerzen mit Fieber und neurologischen Symptomen, großflächigem Herpes, schwerem Krankheitsgefühl oder Herpes bei Neugeborenen beziehungsweise stark immungeschwächten Personen ist eine rasche medizinische Abklärung erforderlich.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Hepar sulfur, Arsenicum album, Hypericum, Antimonium crudum
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
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