Diese Seite unterstützt deinen Browser nur begrenzt. Wir empfehlen dir, zu Edge, Chrome, Safari oder Firefox zu wechseln.

GUTE NACHRICHTEN! UNSERE VERSANDAKTION WURDE VERLÄNGERT: VERSAND NACH ÖSTERREICH & DEUTSCHLAND WEITERHIN NUR 3,50 € – AB 39,90 € VERSANDKOSTENFREI. GÜLTIG BIS 31.08.

Cart 0

Sorry, sieht so aus, als hätten wir nicht genug von diesem Produkt.

Produkte

Jetzt den Newsletter abonnieren.

Jetzt zum Newsletter anmelden und 5% Rabatt auf Ihre erste Bestellung sichern.

Zwischensumme Kostenlos

Versand, Mehrwertsteuer und Rabattcodes werden an der Kasse berechnet

Dein Warenkorb ist derzeit leer.

Hautgeschwüre durch Wundliegen – Dekubitus (Druckulkus) und chronische Ulzera "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji

Dr. Banerji-Protokolle

Hautgeschwüre durch Wundliegen – Dekubitus (Druckulkus) und chronische Ulzera

Ein Dekubitus, auch Druckgeschwür, Druckulkus oder Wundliegegeschwür genannt, ist eine Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes, die durch länger anhaltenden Druck beziehungsweise Druck in Kombination mit Scherkräften entsteht.

Besonders gefährdet sind Menschen, die aufgrund von Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder eingeschränkter Beweglichkeit längere Zeit im Bett liegen oder im Rollstuhl sitzen und ihre Körperposition nicht ausreichend selbstständig verändern können.

Wie entsteht ein Dekubitus?

Wird über längere Zeit Druck auf eine Körperstelle ausgeübt, kann die Durchblutung des betroffenen Gewebes beeinträchtigt werden. Hält diese Belastung an, können Haut und tiefer liegende Gewebestrukturen geschädigt werden.

Zusätzliche Scherkräfte, beispielsweise beim Herunterrutschen im Bett, können die Gewebeschädigung verstärken.

Im fortgeschrittenen Stadium können tiefe, offene Hautgeschwüre (Ulzera) entstehen, die bis in Unterhautgewebe, Muskeln, Sehnen oder Knochen reichen können.

Besonders gefährdete Körperstellen

Dekubitus entsteht vor allem über knöchernen Vorsprüngen, beispielsweise an:

  • Kreuzbein und Steißbein

  • Fersen

  • Hüften

  • Knöcheln

  • Ellenbogen

  • Schulterblättern

  • Hinterkopf

  • Wirbelsäule

Bei Rollstuhlfahrern können insbesondere Gesäß und Sitzbeinregion betroffen sein.

Risikofaktoren

Das Risiko für ein Druckulkus steigt unter anderem bei:

  • Bettlägerigkeit

  • eingeschränkter Mobilität

  • Lähmungen

  • neurologischen Erkrankungen

  • vermindertem Schmerz- oder Druckempfinden

  • hohem Lebensalter und empfindlicher Haut

  • Mangelernährung

  • Flüssigkeitsmangel

  • Inkontinenz und dauerhaft feuchter Haut

  • Durchblutungsstörungen

  • Diabetes mellitus

  • schwerer Allgemeinerkrankung

Typische Anzeichen

Ein Dekubitus kann zunächst noch bei geschlossener Haut beginnen.

Mögliche Anzeichen sind:

  • anhaltende beziehungsweise nicht wegdrückbare Hautrötung

  • Verfärbung der Haut

  • Überwärmung oder ungewöhnliche Kühle

  • Verhärtung oder Schwellung

  • Schmerzen oder erhöhte Empfindlichkeit

  • Blasenbildung

  • offene Wunden

  • tiefe Haut- und Gewebedefekte

  • Wundsekret

  • abgestorbenes Gewebe (Nekrosen)

Bei einer zusätzlichen Infektion können Eiter, zunehmende Rötung, unangenehmer Geruch, stärkere Schmerzen und Fieber auftreten.

Schweregrade eines Dekubitus

Druckgeschwüre werden entsprechend der Tiefe und Ausprägung der Gewebeschädigung eingeteilt.

Das Spektrum reicht von einer nicht wegdrückbaren Rötung bei noch intakter Haut bis hin zu tiefen Gewebedefekten mit freiliegenden Muskeln, Sehnen oder Knochen.

Zusätzlich gibt es Druckschäden, deren tatsächliche Tiefe aufgrund von Wundbelägen oder abgestorbenem Gewebe zunächst nicht vollständig beurteilt werden kann.

Dekubitus und andere Hautgeschwüre

Nicht jedes Hautgeschwür bei einem bettlägerigen Menschen ist automatisch ein Dekubitus.

Andere mögliche Ursachen sind beispielsweise:

  • venöse Ulzera

  • arterielle Durchblutungsstörungen

  • diabetische Fußulzera

  • Infektionen

  • entzündliche Hauterkrankungen

  • Gefäßerkrankungen

  • selten Tumorerkrankungen

Deshalb sollte insbesondere bei chronischen oder ungewöhnlichen Wunden die genaue Ursache festgestellt werden.

Hämangiom und Druckulkus

Ein Hämangiom (Blutschwämmchen) ist grundsätzlich etwas anderes als ein Dekubitus. Es handelt sich um eine gutartige Gefäßveränderung beziehungsweise Gefäßneubildung und nicht um ein durch Wundliegen entstandenes Geschwür.

Ein Hämangiom kann jedoch in bestimmten Fällen an seiner Oberfläche ulzerieren, also eine offene Wunde beziehungsweise ein Geschwür entwickeln. Dies kann insbesondere bei bestimmten infantilen Hämangiomen auftreten.

Ein ulzeriertes Hämangiom sollte ärztlich beurteilt werden, da Schmerzen, Blutungen und Infektionen auftreten können.

Behandlung eines Druckulkus

Die wichtigste Grundlage der Behandlung ist die konsequente Druckentlastung der betroffenen Körperstelle.

Je nach Befund gehören dazu:

  • regelmäßige Positions- und Lagerungswechsel

  • geeignete druckentlastende Matratzen und Hilfsmittel

  • professionelle Wundversorgung

  • geeignete Wundauflagen

  • Schutz der umliegenden Haut

  • Behandlung von Infektionen

  • gegebenenfalls Entfernung abgestorbenen Gewebes

  • ausreichende Ernährung und Flüssigkeitsversorgung

  • Mobilisation, soweit medizinisch möglich

Tiefe oder komplizierte Druckgeschwüre können eine spezialisierte Wundbehandlung und gegebenenfalls chirurgische Versorgung erforderlich machen.

Vorbeugung

Bei gefährdeten Personen ist die Vorbeugung besonders wichtig.

Dazu gehören:

  • regelmäßige Kontrolle gefährdeter Hautstellen

  • konsequente Druckentlastung

  • regelmäßige Lageveränderung entsprechend der individuellen Situation

  • Förderung der Mobilität

  • geeignete Matratzen und Sitzhilfen

  • sorgfältige Hautpflege

  • Vermeidung länger anhaltender Feuchtigkeit

  • ausreichende Ernährung und Flüssigkeitszufuhr

Bereits eine anhaltende, nicht wegdrückbare Rötung sollte als Warnzeichen ernst genommen werden.

Homöopathie nach Dr. Banerji

In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Haut-, Wund- und Gewebebeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.

Eine zuverlässige Heilung eines Dekubitus, chronischen Hautgeschwürs oder ulzerierten Hämangioms durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt.

Insbesondere Druckentlastung, professionelle Wundversorgung und die Behandlung von Infektionen oder abgestorbenem Gewebe dürfen nicht durch eine homöopathische Behandlung ersetzt oder verzögert werden.

Wichtiger Hinweis

Ein offenes oder tiefer werdendes Druckgeschwür sollte professionell medizinisch beziehungsweise wundmedizinisch beurteilt und behandelt werden.

Bei zunehmender Rötung, Überwärmung, Schwellung, Eiter, starkem oder unangenehmem Geruch, zunehmenden Schmerzen, schwarzem beziehungsweise abgestorbenem Gewebe, Fieber oder Schüttelfrost ist eine rasche medizinische Abklärung erforderlich.

Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

Inhaltsstoffe: Arsenicum album, Hypericum, Thuya

GRÖßE:30ml
€ 35,90
inkl. 10% MwSt. zzgl. Versand

Keine Datei ausgewählt


Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)


[{"variant_id":"60579116384590" , "metafield_value":""},{"variant_id":"60579116417358" , "metafield_value":""},{"variant_id":"60579116450126" , "metafield_value":""}]

Hautgeschwüre durch Wundliegen – Dekubitus (Druckulkus) und chronische Ulzera "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji

€ 35,90 EUR
Kundenrezensionen

Aqveo
Produkte

Badener Schmerzöl
Produkte