Candida / Candidose – Pilzinfektion durch Candida-Hefepilze "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Candida / Candidose – Pilzinfektion durch Candida-Hefepilze
Eine Candidose ist eine Infektion, die durch Hefepilze der Gattung Candida verursacht wird. Am häufigsten ist Candida albicans beteiligt.
Candida kann bei vielen gesunden Menschen in geringer Menge auf Haut und Schleimhäuten vorkommen, beispielsweise im Mund, im Magen-Darm-Trakt oder im Genitalbereich, ohne Beschwerden zu verursachen. Unter bestimmten Bedingungen kann sich der Pilz jedoch stark vermehren und eine Infektion auslösen.
Candida auf der Haut
Eine Hautcandidose tritt besonders häufig an warmen und feuchten Körperstellen auf, beispielsweise:
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Hautfalten
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Leistenregion
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Achselhöhlen
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unter der Brust
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zwischen den Fingern oder Zehen
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im Bereich des Gesäßes
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Windelbereich bei Säuglingen
Typisch können sein:
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gerötete, entzündete Haut
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Juckreiz
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Brennen
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nässende Hautstellen
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kleine Pusteln
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schmerzhafte Hautrisse
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randständige kleine sogenannte Satellitenpusteln
Candida im Mund – Mundsoor
Eine Candidose der Mundschleimhaut wird häufig als Mundsoor bezeichnet.
Mögliche Beschwerden sind:
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weißliche Beläge auf Zunge und Mundschleimhaut
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gerötete Schleimhaut
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Brennen oder Schmerzen
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unangenehmes Gefühl im Mund
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Geschmacksveränderungen
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eingerissene Mundwinkel
Mundsoor tritt unter anderem häufiger nach Antibiotikabehandlungen, bei inhalativer Kortisontherapie oder bei geschwächter Immunabwehr auf.
Candida im Genitalbereich
Eine vulvovaginale Candidose kann bei Frauen zu folgenden Beschwerden führen:
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ausgeprägter Juckreiz
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Brennen
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Rötung und Schwellung
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weißlicher Ausfluss
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Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
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Brennen beim Wasserlassen
Bei Männern kann Candida unter anderem eine Entzündung von Eichel und Vorhaut (Candida-Balanitis) verursachen.
Candida im Magen-Darm-Trakt
Candida-Hefepilze können Bestandteil der normalen mikrobiellen Besiedelung des Verdauungstraktes sein. Der alleinige Nachweis von Candida im Stuhl bedeutet daher nicht automatisch, dass eine behandlungsbedürftige Darminfektion vorliegt.
Unspezifische Beschwerden wie Blähungen, Müdigkeit, Verdauungsstörungen oder Heißhunger lassen sich nicht allein durch einen Candida-Nachweis zuverlässig einer sogenannten „Darmcandidose“ zuordnen.
Bei anhaltenden Magen-Darm-Beschwerden sollten deshalb auch andere Ursachen abgeklärt werden.
Welche Faktoren begünstigen eine Candidose?
Eine übermäßige Vermehrung von Candida kann unter anderem begünstigt werden durch:
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Antibiotikatherapie
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Kortisonbehandlung
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geschwächte Immunabwehr
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Diabetes mellitus
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feucht-warmes Hautmilieu
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Hautfalten und Übergewicht
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Schwangerschaft
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bestimmte immunsuppressive Therapien
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Chemotherapie
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schwere Grunderkrankungen
Invasive Candidose
Bei schwer kranken oder stark immungeschwächten Menschen können Candida-Pilze in die Blutbahn oder innere Organe gelangen. Man spricht dann von einer invasiven Candidose beziehungsweise Candidämie.
Dies ist eine ernsthafte Erkrankung, die eine sofortige medizinische Behandlung mit systemischen Antimykotika erfordert.
Diagnose
Je nach betroffenem Körperbereich können eingesetzt werden:
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klinische Untersuchung
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Abstrich
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mikroskopische Untersuchung
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Pilzkultur
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bei wiederkehrenden Infektionen gegebenenfalls weitere Diagnostik auf begünstigende Grunderkrankungen
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bei Verdacht auf invasive Candidose spezielle Blut- und mikrobiologische Untersuchungen
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach Ort, Ausmaß und Ursache der Candidose.
Zum Einsatz kommen je nach Situation Antimykotika (Pilzmittel), beispielsweise lokal als Creme, Lösung oder Gel oder bei bestimmten Infektionen als systemische Behandlung.
Zusätzlich sollten begünstigende Faktoren soweit möglich behandelt beziehungsweise reduziert werden.
Bei wiederkehrenden Candidosen ist es wichtig, die Diagnose zu bestätigen und mögliche zugrunde liegende Ursachen zu untersuchen.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Haut-, Schleimhaut- und Verdauungsbeschwerden sowie bei wiederkehrenden Pilzproblemen festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Beseitigung einer Candida-Infektion durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Insbesondere bei ausgeprägten, wiederkehrenden oder invasiven Candida-Infektionen darf eine notwendige antimykotische beziehungsweise medizinische Behandlung nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Wiederkehrende oder ungewöhnlich ausgeprägte Candida-Infektionen sollten medizinisch abgeklärt werden, da beispielsweise Diabetes, eine geschwächte Immunabwehr oder bestimmte Medikamente eine Rolle spielen können.
Bei Fieber, Schüttelfrost oder schwerem Krankheitsgefühl, insbesondere bei immungeschwächten Patienten, muss eine invasive Infektion rasch ausgeschlossen werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Mercurius solubilis, Kalium mur., Nitricum acidum
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
Candida / Candidose – Pilzinfektion durch Candida-Hefepilze "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
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