Hörsturz und zunehmende Hörminderung – plötzliche oder fortschreitende Innenohrschwerhörigkeit "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Hörsturz und zunehmende Hörminderung – plötzliche oder fortschreitende Innenohrschwerhörigkeit
Ein Hörsturz ist eine plötzlich auftretende, meist einseitige Schallempfindungsschwerhörigkeit, die sich innerhalb kurzer Zeit entwickelt und nicht durch eine offensichtliche Ursache wie einen Ohrenschmalzpfropf oder eine Mittelohrentzündung erklärt werden kann.
Davon zu unterscheiden ist eine langsam zunehmende Schwerhörigkeit beziehungsweise Vertaubung, die sich über Monate oder Jahre entwickeln und unterschiedliche Ursachen haben kann.
Wie entsteht ein Hörsturz?
Die genaue Ursache eines Hörsturzes lässt sich häufig nicht eindeutig feststellen. Vermutet werden verschiedene Mechanismen, die die Funktion des Innenohres beziehungsweise der Hörschnecke beeinträchtigen.
Ein plötzlicher Hörverlust kann jedoch auch andere Ursachen haben, die ausgeschlossen werden müssen, beispielsweise:
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Erkrankungen des Innenohres
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Infektionen
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Lärm- oder Knalltrauma
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bestimmte Medikamente mit schädigender Wirkung auf das Innenohr
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neurologische Erkrankungen
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selten Tumoren im Bereich des Hör- und Gleichgewichtsnervs
Welche Symptome können auftreten?
Typisch sind:
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plötzlich vermindertes Hörvermögen auf einem Ohr
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Gefühl eines „verstopften“ oder dumpfen Ohres
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veränderte Wahrnehmung von Geräuschen
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Ohrgeräusche (Tinnitus)
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Druckgefühl im Ohr
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teilweise Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen
Ein Hörsturz verursacht typischerweise keine starken Ohrenschmerzen.
Zunehmende Schwerhörigkeit und Vertaubung
Eine langsam fortschreitende Hörminderung kann zahlreiche Ursachen haben. Dazu gehören:
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altersbedingte Schwerhörigkeit
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langjährige Lärmbelastung
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Erkrankungen des Mittel- oder Innenohres
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genetisch bedingte Hörstörungen
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bestimmte Medikamente
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chronische Entzündungen
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Otosklerose
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Erkrankungen des Hörnervs
Bei einer fortschreitenden Schwerhörigkeit sollte möglichst früh eine HNO-ärztliche Hördiagnostik erfolgen.
Diagnose und Behandlung
Zur Abklärung gehören die Untersuchung des Ohres und verschiedene Hörtests (Audiometrie). Je nach Befund können weitere Untersuchungen des Innenohres, Gleichgewichtssystems oder eine bildgebende Diagnostik erforderlich sein.
Bei einem Hörsturz können je nach Ausprägung und individuellem Befund Kortikosteroide eingesetzt werden. Bei einer dauerhaft zunehmenden Schwerhörigkeit richtet sich die Behandlung nach der Ursache. Hörgeräte, implantierbare Hörsysteme oder bei hochgradiger Schwerhörigkeit beziehungsweise Taubheit ein Cochlea-Implantat können je nach Befund infrage kommen.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Wiederherstellung des Hörvermögens bei einem Hörsturz oder einer fortschreitenden Innenohrschwerhörigkeit durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige HNO-ärztliche Diagnostik und Behandlung sollte daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Ein plötzlich neu auftretender Hörverlust oder eine deutliche einseitige Hörverschlechterung sollte möglichst rasch HNO-ärztlich abgeklärt werden. Treten gleichzeitig neurologische Symptome wie Lähmungen, Sprachstörungen, Doppelbilder oder ausgeprägter Schwindel auf, ist eine sofortige medizinische Abklärung erforderlich.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Psorinum, Pulsatilla nigricans, Tellurium, Kalium mur., Con. mac.
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