Diskushernie – Bandscheibenvorfall / Bandscheibenprolaps "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Diskushernie – Bandscheibenvorfall / Bandscheibenprolaps
Eine Diskushernie, auch Bandscheibenvorfall oder Bandscheibenprolaps genannt, entsteht, wenn Bandscheibengewebe über seine normale Begrenzung hinaus austritt und dabei Nervenwurzeln oder andere Strukturen des Wirbelkanals reizen beziehungsweise einengen kann.
Bandscheibenvorfälle treten besonders häufig an der Lendenwirbelsäule (LWS) und seltener an der Halswirbelsäule (HWS) auf.
Was passiert bei einem Bandscheibenvorfall?
Die Bandscheiben liegen zwischen den Wirbelkörpern und wirken als elastische Puffer. Sie bestehen aus einem äußeren Faserring und einem weicheren, gallertartigen Kern.
Durch Verschleiß, Alterungsprozesse oder Belastungen kann der Faserring geschwächt werden. Bandscheibengewebe kann sich vorwölben oder austreten.
Man unterscheidet unter anderem:
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Bandscheibenprotrusion: Vorwölbung der Bandscheibe
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Bandscheibenprolaps / Diskushernie: Austritt von Bandscheibengewebe
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Sequester: abgelöstes Bandscheibenmaterial im Wirbelkanal
Nicht jeder Bandscheibenvorfall verursacht Beschwerden.
Welche Symptome können auftreten?
Je nach Lage und betroffenem Nerv sind möglich:
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Rücken- oder Nackenschmerzen
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Schmerzen mit Ausstrahlung in Arm oder Bein
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Ischiasschmerzen bei Beteiligung von Nerven der Lendenwirbelsäule
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Kribbeln oder Ameisenlaufen
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Taubheitsgefühle
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Muskelschwäche
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eingeschränkte Beweglichkeit
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selten Lähmungserscheinungen
Bei einem Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule können die Beschwerden beispielsweise in Schulter, Arm oder Hand ausstrahlen.
Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule
Ein Bandscheibenvorfall der LWS kann eine Nervenwurzel des Ischiasnervs reizen. Typisch sind Schmerzen, die vom unteren Rücken beziehungsweise Gesäß über das Bein bis in den Fuß ausstrahlen können.
Zusätzlich können Gefühlsstörungen oder Kraftverlust auftreten.
Diagnose
Die Diagnose erfolgt anhand der Beschwerden und einer neurologischen beziehungsweise orthopädischen Untersuchung.
Bei entsprechenden Beschwerden oder neurologischen Ausfällen kann eine Magnetresonanztomographie (MRT) erforderlich sein. Dabei lässt sich erkennen, welche Bandscheibe betroffen ist und ob Nervenstrukturen eingeengt werden.
Behandlung
Viele Bandscheibenvorfälle können ohne Operation behandelt werden. Die Therapie richtet sich nach Schmerzen, neurologischen Symptomen und Ausmaß der Nervenkompression.
Mögliche Maßnahmen sind:
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angepasste Bewegung und möglichst kurze Schonungsphasen
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Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente
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Physiotherapie
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gezielter Muskelaufbau
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gegebenenfalls Infiltrationsbehandlungen
Eine Operation kann insbesondere bei schweren oder zunehmenden neurologischen Ausfällen, bestimmten starken anhaltenden Beschwerden oder einer erheblichen Nervenkompression erforderlich sein.
Cauda-equina-Syndrom – Notfall
Ein großer Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule kann in seltenen Fällen mehrere Nerven im Wirbelkanal gleichzeitig komprimieren.
Warnzeichen sind:
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neue Probleme beim Wasserlassen oder Harnverhalt
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Verlust der Kontrolle über Blase oder Darm
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Taubheitsgefühl im Bereich von Gesäß, Genitalien oder Innenseiten der Oberschenkel („Reithosenanästhesie“)
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plötzlich auftretende oder zunehmende Lähmungen der Beine
Dies kann auf ein Cauda-equina-Syndrom hinweisen und erfordert eine sofortige medizinische beziehungsweise neurochirurgische Abklärung.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche Beschwerden des Bewegungsapparates festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Beseitigung einer mechanischen Nervenkompression oder Behandlung schwerer neurologischer Ausfälle durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige orthopädische, neurologische oder neurochirurgische Behandlung sollte daher nicht ersetzt oder verzögert werden.
Wichtiger Hinweis
Neu auftretende Lähmungen, Blasen- oder Darmstörungen sowie Taubheitsgefühle im Genital- oder Gesäßbereich sind medizinische Warnzeichen und müssen sofort abgeklärt werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Symphytum, Calcarea phosphorica, Hypericum
Lieferzeit: ca. 3-4 Tage (Ausland abweichend)
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