Vorhofflimmern (VHF) – häufige Herzrhythmusstörung "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Vorhofflimmern (VHF) – häufige Herzrhythmusstörung
Vorhofflimmern, abgekürzt VHF, ist eine häufige Form der Herzrhythmusstörung. Dabei ist die elektrische Aktivität in den Herzvorhöfen ungeordnet und sehr schnell. Die Vorhöfe ziehen sich dadurch nicht mehr regelmäßig und koordiniert zusammen.
Der Herzschlag wird häufig unregelmäßig und teilweise deutlich beschleunigt. Vorhofflimmern kann anfallsartig auftreten, länger anhalten oder dauerhaft bestehen.
Wie entsteht Vorhofflimmern?
Normalerweise gibt der Sinusknoten als natürlicher Taktgeber des Herzens den regelmäßigen Herzrhythmus vor. Bei Vorhofflimmern entstehen dagegen zahlreiche ungeordnete elektrische Impulse in den Vorhöfen.
Begünstigende Faktoren und mögliche Ursachen sind unter anderem:
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Bluthochdruck
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koronare Herzkrankheit
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Herzklappenerkrankungen
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Herzschwäche
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höheres Lebensalter
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Schilddrüsenüberfunktion
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Übergewicht
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Schlafapnoe
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Diabetes mellitus
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übermäßiger Alkoholkonsum
Vorhofflimmern kann jedoch auch ohne eindeutig erkennbare Herzerkrankung auftreten.
Welche Symptome können auftreten?
Manche Menschen bemerken Vorhofflimmern überhaupt nicht. Andere leiden unter:
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Herzrasen oder Herzklopfen
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unregelmäßigem Herzschlag
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Herzstolpern
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Atemnot
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Schwindel
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Müdigkeit und Leistungsminderung
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Druck- oder Engegefühl im Brustkorb
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allgemeiner Schwäche
Warum kann Vorhofflimmern gefährlich sein?
Durch die unregelmäßige Bewegung der Vorhöfe kann das Blut insbesondere im linken Vorhofohr langsamer fließen. Dadurch können sich Blutgerinnsel bilden.
Wird ein solches Gerinnsel mit dem Blutstrom in das Gehirn transportiert und verschließt dort ein Blutgefäß, kann ein ischämischer Schlaganfall entstehen. Vorhofflimmern erhöht daher das Schlaganfallrisiko deutlich.
Langfristig kann ein dauerhaft zu schneller Herzschlag außerdem die Herzfunktion beeinträchtigen.
Diagnose und Behandlung
Vorhofflimmern wird mit einem Elektrokardiogramm (EKG) festgestellt. Bei nur gelegentlich auftretenden Episoden können ein Langzeit-EKG oder andere längerfristige Rhythmusaufzeichnungen notwendig sein.
Die Behandlung richtet sich nach Beschwerden, Dauer des Vorhofflimmerns, Begleiterkrankungen und individuellem Risiko. Je nach Situation können eingesetzt werden:
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Medikamente zur Kontrolle der Herzfrequenz
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Medikamente zur Stabilisierung des Herzrhythmus
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elektrische Kardioversion
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Katheterablation
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Antikoagulation (Blutverdünnung) zur Verringerung des Schlaganfallrisikos bei entsprechendem individuellen Risiko
Wichtiger Hinweis
Neu auftretendes Herzrasen oder ein deutlich unregelmäßiger Herzschlag sollte ärztlich abgeklärt werden. Bei gleichzeitig auftretenden Brustschmerzen, starker Atemnot, Bewusstlosigkeit oder Anzeichen eines Schlaganfalls ist sofort medizinische Hilfe erforderlich.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Lachesis, Crataegus oxyacantha
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