Rheumatoide Arthritis – chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung "Unterstützung" Homöopathie nach Dr. Banerji
Dr. Banerji-Protokolle
Rheumatoide Arthritis – chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung
Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, die vor allem die Gelenke betrifft. Das Immunsystem richtet sich dabei irrtümlich gegen körpereigenes Gewebe, insbesondere gegen die Gelenkinnenhaut (Synovialis).
Die anhaltende Entzündung kann unbehandelt Knorpel, Knochen und Gelenke dauerhaft schädigen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung ist deshalb besonders wichtig.
Welche Gelenke sind häufig betroffen?
Typischerweise sind mehrere Gelenke gleichzeitig und häufig symmetrisch auf beiden Körperseiten betroffen. Besonders häufig sind:
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Fingergrund- und Fingermittelgelenke
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Handgelenke
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Zehengrundgelenke
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Knie
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Sprunggelenke
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Ellenbogen
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Schultergelenke
Welche Symptome können auftreten?
Typisch sind:
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Gelenkschmerzen
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Schwellung und Überwärmung der Gelenke
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Morgensteifigkeit, häufig länger anhaltend
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eingeschränkte Beweglichkeit
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Kraftverlust
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Müdigkeit und Erschöpfung
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allgemeines Krankheitsgefühl
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gelegentlich leichtes Fieber
Im weiteren Verlauf können ohne ausreichende Behandlung Gelenkverformungen und dauerhafte Funktionsstörungen entstehen.
Rheumatoide Arthritis betrifft nicht nur die Gelenke
Als systemische Autoimmunerkrankung kann die rheumatoide Arthritis auch andere Organe und Gewebe betreffen. Möglich sind unter anderem Veränderungen an:
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Sehnen und Schleimbeuteln
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Haut
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Augen
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Lunge
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Herz und Gefäßen
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Nervensystem
Bei manchen Patienten treten sogenannte Rheumaknoten unter der Haut auf.
Diagnose
Zur Diagnostik gehören die Untersuchung der Gelenke sowie verschiedene Labor- und Bildgebungsverfahren.
Untersucht werden können beispielsweise:
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Entzündungswerte wie CRP und BSG
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Rheumafaktor
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Anti-CCP-Antikörper
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Ultraschall der Gelenke
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Röntgen
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gegebenenfalls Magnetresonanztomographie (MRT)
Ein positiver Rheumafaktor allein beweist keine rheumatoide Arthritis. Ebenso kann eine RA auch bei negativem Rheumafaktor bestehen.
Behandlung
Ziel der Behandlung ist es, die Entzündung möglichst vollständig zu kontrollieren und dauerhafte Gelenkschäden zu verhindern.
Eine zentrale Rolle spielen krankheitsmodifizierende Medikamente (DMARDs), beispielsweise Methotrexat. Je nach Krankheitsaktivität können weitere konventionelle, biologische oder gezielt wirkende Medikamente eingesetzt werden.
Zusätzlich können Schmerz- und Entzündungsbehandlung, Physiotherapie, Ergotherapie und regelmäßige angepasste Bewegung sinnvoll sein.
Homöopathie nach Dr. Banerji
In der Homöopathie nach Dr. Banerji werden für unterschiedliche rheumatische Krankheits- und Beschwerdebilder festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.
Eine zuverlässige Kontrolle der Autoimmunentzündung oder Verhinderung von Gelenkzerstörungen durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine notwendige rheumatologische Behandlung mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten sollte daher nicht ersetzt oder eigenständig abgesetzt werden.
Wichtiger Hinweis
Neu auftretende anhaltende Gelenkschwellungen, Schmerzen und ausgeprägte Morgensteifigkeit sollten frühzeitig rheumatologisch abgeklärt werden. Je früher eine rheumatoide Arthritis wirksam behandelt wird, desto besser lassen sich dauerhafte Gelenkschäden verhindern.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Inhaltsstoffe: Rhus tox., Bryonia, Belladonna, Symphytum, Kalmia latif., Chininum sulphuricum, Medorrhinum, Hypericum, Calc. carbon.
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