{"product_id":"nierenleiden-allgemein-von-der-diabetischen-nierenerkrankung-bis-zum-nephrotischen-syndrom-unterstutzung-homoopathie-nach-dr-banerji-kopie","title":"Chronische Niereninsuffizienz (chronische Nierenerkrankung, CKD) – fortschreitende Einschränkung der Nierenfunktion \"Unterstützung\" Homöopathie nach Dr. Banerji","description":"\u003ch2\u003eDr. Banerji-Protokolle\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eChronische Niereninsuffizienz (chronische Nierenerkrankung, CKD) – fortschreitende Einschränkung der Nierenfunktion\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003cstrong\u003echronische Niereninsuffizienz\u003c\/strong\u003e bezeichnet eine über mindestens drei Monate bestehende Schädigung beziehungsweise Einschränkung der Nierenfunktion. Heute wird häufig der umfassendere Begriff \u003cstrong\u003echronische Nierenerkrankung (Chronic Kidney Disease, CKD)\u003c\/strong\u003e verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Erkrankung kann über viele Jahre langsam fortschreiten und bleibt in frühen Stadien häufig unbemerkt. Erst bei stärker eingeschränkter Nierenfunktion treten oftmals deutliche Beschwerden auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Nieren können ihre Aufgaben zunehmend schlechter erfüllen. Dazu gehören insbesondere die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten sowie die Regulation von Flüssigkeit, Elektrolyten, Säure-Basen-Haushalt und Blutdruck.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHäufige Ursachen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZu den wichtigsten Ursachen einer chronischen Niereninsuffizienz gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes mellitus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003elangjähriger Bluthochdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ediabetische Nierenerkrankung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003echronische Glomerulonephritiden\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003epolyzystische Nierenerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003echronische Harnabflussstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewiederkehrende oder schwere Nierenerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eautoimmune Erkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eGefäßerkrankungen der Nieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eangeborene Nierenerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003elangfristige Schädigung durch bestimmte Medikamente oder andere nierenschädigende Substanzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eMehrere Risikofaktoren können gleichzeitig vorhanden sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAufgaben der Nieren\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGesunde Nieren übernehmen zahlreiche lebenswichtige Funktionen:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAusscheidung von Stoffwechselprodukten\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRegulation des Wasserhaushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRegulation von Natrium und Kalium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRegulation des Säure-Basen-Haushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBeteiligung an der Blutdruckregulation\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eProduktion von Erythropoetin für die Blutbildung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAktivierung von Vitamin D\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRegulation des Calcium- und Phosphathaushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eMit zunehmender Niereninsuffizienz können deshalb Veränderungen in zahlreichen Organsystemen auftreten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eeGFR – Beurteilung der Nierenfunktion\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin wichtiger Laborparameter ist die \u003cstrong\u003egeschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR)\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie chronische Nierenerkrankung wird anhand der eGFR in verschiedene Kategorien eingeteilt:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eG1:\u003c\/strong\u003e eGFR ≥ 90 ml\/min\/1,73 m²\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eG2:\u003c\/strong\u003e eGFR 60–89\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eG3a:\u003c\/strong\u003e eGFR 45–59\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eG3b:\u003c\/strong\u003e eGFR 30–44\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eG4:\u003c\/strong\u003e eGFR 15–29\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eG5:\u003c\/strong\u003e eGFR unter 15 ml\/min\/1,73 m²\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine eGFR im Bereich G1 oder G2 bedeutet für sich allein noch keine chronische Nierenerkrankung. Zusätzlich müssen Hinweise auf eine Nierenschädigung bestehen, beispielsweise eine anhaltende Albuminurie oder strukturelle Veränderungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAlbuminurie und Proteinurie\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNeben der eGFR ist die \u003cstrong\u003eEiweißausscheidung über den Urin\u003c\/strong\u003e für die Beurteilung besonders wichtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine erhöhte Albuminausscheidung kann ein frühes Zeichen einer Nierenschädigung sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHäufig wird der \u003cstrong\u003eAlbumin-Kreatinin-Quotient (ACR)\u003c\/strong\u003e im Urin bestimmt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Albuminurie wird üblicherweise eingeteilt in:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eA1:\u003c\/strong\u003e normal bis leicht erhöht\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eA2:\u003c\/strong\u003e mäßig erhöht\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eA3:\u003c\/strong\u003e stark erhöht\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eJe stärker die Albuminurie und je niedriger die eGFR, desto höher ist im Allgemeinen das Risiko für ein Fortschreiten der Nierenerkrankung und für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eSymptome\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn frühen Stadien verursacht eine chronische Niereninsuffizienz häufig \u003cstrong\u003ekeine oder nur unspezifische Beschwerden\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMit zunehmender Einschränkung können auftreten:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMüdigkeit und Leistungsabfall\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKonzentrationsstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAppetitlosigkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbelkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eJuckreiz\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMuskelkrämpfe\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egeschwollene Beine und Knöchel\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eWassereinlagerungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBluthochdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVeränderungen der Urinmenge\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAtemnot bei Flüssigkeitsüberlastung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eblasse Haut durch Blutarmut\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eallgemeine Schwäche\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie Stärke der Beschwerden entspricht nicht immer direkt dem Ausmaß der Nierenfunktionsstörung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBluthochdruck und chronische Niereninsuffizienz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBluthochdruck und Nierenerkrankungen beeinflussen sich gegenseitig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin dauerhaft erhöhter Blutdruck kann die Nierengefäße und Nierenkörperchen schädigen. Gleichzeitig kann eine eingeschränkte Nierenfunktion den Blutdruck weiter erhöhen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine gute Blutdruckkontrolle gehört deshalb zu den wichtigsten Maßnahmen, um das Fortschreiten vieler chronischer Nierenerkrankungen zu verlangsamen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiabetes und chronische Niereninsuffizienz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes mellitus gehört zu den häufigsten Ursachen chronischer Nierenerkrankungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin langfristig erhöhter Blutzucker kann die feinen Filterstrukturen der Nieren schädigen und zu \u003cstrong\u003eAlbuminurie, Proteinurie und einem fortschreitenden Verlust der Nierenfunktion\u003c\/strong\u003e führen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eRegelmäßige Kontrollen von eGFR und Albuminausscheidung im Urin sind bei Menschen mit Diabetes daher besonders wichtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eStörungen des Wasser- und Elektrolythaushalts\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei fortgeschrittener Niereninsuffizienz können die Nieren Wasser und Elektrolyte nicht mehr ausreichend regulieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Folgen sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFlüssigkeitsretention\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÖdeme\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBluthochdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVeränderungen des Natriumhaushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eerhöhtes Kalium (\u003cstrong\u003eHyperkaliämie\u003c\/strong\u003e)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eStörungen des Säure-Basen-Haushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine ausgeprägte Hyperkaliämie kann gefährliche Herzrhythmusstörungen verursachen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eRenale Anämie\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Nieren produzieren das Hormon \u003cstrong\u003eErythropoetin\u003c\/strong\u003e, das die Bildung roter Blutkörperchen im Knochenmark stimuliert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei fortgeschrittener chronischer Nierenerkrankung kann die Erythropoetinproduktion abnehmen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDadurch kann eine \u003cstrong\u003erenale Anämie\u003c\/strong\u003e entstehen mit:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMüdigkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eLeistungsabfall\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlässe\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKurzatmigkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003everminderter körperlicher Belastbarkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eVor einer spezifischen Behandlung sollten auch andere Ursachen einer Blutarmut, insbesondere ein Eisenmangel, berücksichtigt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eCalcium-, Phosphat- und Knochenstoffwechsel\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eChronische Nierenerkrankungen können den Mineral- und Knochenstoffwechsel verändern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Veränderungen betreffen:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ePhosphat\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eCalcium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVitamin D\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eParathormon\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eLangfristig können daraus Veränderungen der Knochen und Gefäßverkalkungen entstehen. Dieser Komplex wird als \u003cstrong\u003eCKD-MBD – Mineral and Bone Disorder bei chronischer Nierenerkrankung\u003c\/strong\u003e bezeichnet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiagnose und Verlaufskontrolle\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZur Untersuchung beziehungsweise Verlaufskontrolle können gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKreatinin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eeGFR\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnstoff\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNatrium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKalium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eCalcium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ePhosphat\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBicarbonat beziehungsweise Säure-Basen-Status\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutbild\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEisenstatus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAlbumin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinstatus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAlbumin-Kreatinin-Quotient\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eProteinbestimmung im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutdruckkontrollen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUltraschall der Nieren und Harnwege\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eJe nach vermuteter Ursache können weitere Untersuchungen oder in bestimmten Fällen eine \u003cstrong\u003eNierenbiopsie\u003c\/strong\u003e notwendig sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBehandlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Behandlung richtet sich nach Ursache, Stadium und Begleiterkrankungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWichtige Therapieziele sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFortschreiten der Nierenschädigung verlangsamen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutdruck kontrollieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAlbuminurie beziehungsweise Proteinurie reduzieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes optimal behandeln\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHerz-Kreislauf-Risiko reduzieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eElektrolytstörungen behandeln\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFlüssigkeitshaushalt kontrollieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003erenale Anämie behandeln\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eStörungen des Mineral- und Knochenstoffwechsels behandeln\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei geeigneten Patienten spielen unter anderem \u003cstrong\u003eACE-Hemmer beziehungsweise Angiotensin-Rezeptorblocker (Sartane)\u003c\/strong\u003e und \u003cstrong\u003eSGLT2-Hemmer\u003c\/strong\u003e eine wichtige Rolle beim Schutz der Nieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie konkrete Behandlung muss an Nierenfunktion, Kaliumwerte, Blutdruck und individuelle Begleiterkrankungen angepasst werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMedikamente bei eingeschränkter Nierenfunktion\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei chronischer Niereninsuffizienz ist eine regelmäßige Überprüfung der gesamten Medikation besonders wichtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eViele Arzneimittel werden teilweise oder überwiegend über die Nieren ausgeschieden und müssen bei eingeschränkter Nierenfunktion gegebenenfalls in ihrer Dosierung angepasst werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBestimmte Substanzen können die Nieren zusätzlich belasten. Dazu gehören beispielsweise einige Schmerzmittel aus der Gruppe der \u003cstrong\u003enichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR)\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMedikamente sollten jedoch nicht ohne ärztliche Rücksprache eigenständig abgesetzt oder verändert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eErnährung und Lebensstil\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eJe nach Stadium können individuelle Empfehlungen erforderlich sein bezüglich:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSalzaufnahme\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEiweißzufuhr\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKalium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ePhosphat\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eTrinkmenge\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKörpergewicht\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ekörperlicher Aktivität\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine pauschale starke Einschränkung von Flüssigkeit, Kalium oder Eiweiß ist nicht für jeden Patienten sinnvoll. Die Ernährung sollte an Nierenfunktion, Laborwerte und Begleiterkrankungen angepasst werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFortgeschrittene Niereninsuffizienz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei sehr stark eingeschränkter Nierenfunktion können sich Stoffwechselprodukte und Flüssigkeit zunehmend im Körper ansammeln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs kann zu einer \u003cstrong\u003eUrämie\u003c\/strong\u003e kommen mit Beschwerden wie:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausgeprägter Müdigkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbelkeit und Erbrechen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAppetitlosigkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eJuckreiz\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eneurologischen Veränderungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFlüssigkeitsüberlastung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAtemnot\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei fortgeschrittenem Nierenversagen kann eine Nierenersatztherapie erforderlich werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDazu gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHämodialyse\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ePeritonealdialyse\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNierentransplantation\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDer Beginn einer Dialyse richtet sich nicht ausschließlich nach einem einzelnen eGFR-Wert, sondern nach dem gesamten klinischen Zustand, den Laborwerten und bestehenden Komplikationen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHomöopathie nach Dr. Banerji\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn der Homöopathie nach \u003cstrong\u003eDr. Banerji\u003c\/strong\u003e werden bei unterschiedlichen chronischen Nierenbeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine zuverlässige \u003cstrong\u003eVerbesserung einer chronisch eingeschränkten Nierenfunktion oder Verhinderung des Fortschreitens einer chronischen Niereninsuffizienz durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine notwendige nephrologische Behandlung sowie regelmäßige Kontrollen von \u003cstrong\u003eeGFR, Albuminurie beziehungsweise Proteinurie, Elektrolyten und Blutdruck\u003c\/strong\u003e dürfen deshalb nicht ersetzt oder verzögert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtiger Hinweis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine chronische Niereninsuffizienz sollte regelmäßig ärztlich beziehungsweise nephrologisch überwacht werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei \u003cstrong\u003estark verminderter oder fehlender Urinausscheidung, zunehmender Atemnot, ausgeprägten Ödemen, Bewusstseinsstörungen, starker allgemeiner Verschlechterung oder Verdacht auf eine schwere Elektrolytstörung\u003c\/strong\u003e ist eine rasche beziehungsweise sofortige medizinische Abklärung erforderlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInhaltsstoffe: Medorrhinum, Lycopodium, Cantharis, Aconitum napellus, Antimonium crudum, Conium maculatum\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke","offers":[{"title":"30ml","offer_id":60579295265102,"sku":null,"price":35.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"50ml","offer_id":60579295297870,"sku":null,"price":49.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100ml","offer_id":60579295330638,"sku":null,"price":75.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0684\/0451\/0998\/files\/DIL_NEW.jpg?v=1760452935","url":"https:\/\/shop-heiligengeistapotheke.at\/en\/products\/nierenleiden-allgemein-von-der-diabetischen-nierenerkrankung-bis-zum-nephrotischen-syndrom-unterstutzung-homoopathie-nach-dr-banerji-kopie","provider":"Heiligen Geist Apotheke ","version":"1.0","type":"link"}