{"title":"Nieren- und Harnwegserkrankung","description":null,"products":[{"product_id":"hafesan®-brennnessel-250-mg","title":"hafesan® Brennnessel 250 mg Kapseln","description":"\u003cp\u003eDie Kraft der Brennnessel einfach und bequem in Kapselform: hafesan® Brennnessel Kapseln enthalten reines Brennnesselblattpulver und eignen sich ideal für alle, die diese traditionsreiche Pflanze unkompliziert in ihre tägliche Ernährung integrieren möchten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWofür ist das Produkt gedacht?\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Brennnessel (\u003cem\u003eUrtica dioica\u003c\/em\u003e) wird seit Jahrhunderten als vielseitige Pflanze geschätzt. Besonders bekannt ist ihre traditionelle Verwendung im Zusammenhang mit den ableitenden Harnwegen und dem Flüssigkeitshaushalt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ehafesan® Brennnessel Kapseln enthalten das Pulver des Brennnesselblattes und ermöglichen eine einfache, genau dosierte Einnahme – ohne Tee zubereiten zu müssen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBrennnessel – traditionell geschätzte Pflanze\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBrennnesselblätter werden traditionell zur Unterstützung der Ausscheidungsfunktion und zur Durchspülung der ableitenden Harnwege verwendet. Dabei ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie früher häufig verwendeten Begriffe wie „Entgiftung“, „Entschlackung“ oder „Reinigung des Körpers“ sind wissenschaftlich nicht eindeutig definiert. Deshalb steht bei hafesan® Brennnessel Kapseln die traditionelle Verwendung der Brennnessel im Vordergrund.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDie Vorteile auf einen Blick\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e250 mg Brennnesselblattpulver pro Kapsel\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ereines Pflanzenpulver\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003enur eine Kapsel täglich\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003epflanzliche Kapselhülle\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003elaut Hersteller frei von Laktose\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003efrei von Farb- und Konservierungsstoffen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003efür Diabetiker geeignet\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eVerzehrempfehlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eTäglich morgens eine Kapsel unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWährend der Anwendung sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, sofern aus medizinischen Gründen keine Einschränkung der Trinkmenge besteht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePackungsgröße\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e75 Kapseln – ausreichend für 75 Tage bei empfohlener Einnahme.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtige Hinweise\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEmpfohlene Tagesdosis nicht überschreiten.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNicht anwenden, wenn aufgrund einer Herz- oder Nierenerkrankung eine eingeschränkte Flüssigkeitszufuhr empfohlen wurde.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBei bestehenden Nieren-, Herz- oder Harnwegserkrankungen sowie bei regelmäßiger Arzneimitteleinnahme sollte vor der Anwendung ärztlicher oder pharmazeutischer Rat eingeholt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBei Beschwerden wie Schmerzen beim Wasserlassen, Fieber oder Blut im Urin sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAußerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eTrocken und nicht über 25 °C lagern.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eInhaltsstoffe pro Tagesdosis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine Kapsel enthält:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBrennnesselblattpulver: 250 mg\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eZutaten\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBrennnesselblattpulver, pflanzliche Kapselhülle (Hydroxypropylmethylcellulose).\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNebenwirkungen und Verträglichkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBrennnessel wird bei bestimmungsgemäßer Einnahme in der Regel gut vertragen. Bei empfindlichen Personen können leichte Magen-Darm-Beschwerden oder allergische Reaktionen auftreten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei bekannter Allergie oder Überempfindlichkeit gegen Brennnessel sollte das Produkt nicht eingenommen werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei ungewöhnlichen oder anhaltenden Beschwerden sollte die Einnahme beendet und medizinischer Rat eingeholt werden.\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke ","offers":[{"title":"75 St","offer_id":59585959166286,"sku":"1618506","price":23.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0684\/0451\/0998\/files\/hafesan_brennnessel_250_mg_kapseln_1.jpg?v=1788194659"},{"product_id":"vitiligo-weissfleckenkrankheit-weisse-pigmentlose-flecken-der-haut-unterstutzung-homoopathie-nach-dr-banerji-kopie","title":"Chronische Zystitis (Cystitis chronica) – anhaltende oder wiederkehrende Blasenentzündung \"Unterstützung\" Homöopathie nach Dr. Banerji","description":"\u003ch2\u003eDr. Banerji-Protokolle\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eChronische Zystitis (Cystitis chronica) – anhaltende oder wiederkehrende Blasenentzündung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003cstrong\u003echronische Zystitis\u003c\/strong\u003e bezeichnet anhaltende oder wiederholt auftretende Beschwerden beziehungsweise Entzündungen der \u003cstrong\u003eHarnblase\u003c\/strong\u003e. Häufig handelt es sich um wiederkehrende bakterielle Harnwegsinfektionen. Blasenbeschwerden können jedoch auch \u003cstrong\u003eohne nachweisbare bakterielle Infektion\u003c\/strong\u003e auftreten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eTypische Beschwerden sind häufiger und starker Harndrang, Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen sowie Schmerzen oder Druck im Unterbauch.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eTypische Symptome\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Beschwerden sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBrennen oder Schmerzen beim Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehäufiger Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eständiges Gefühl, zur Toilette zu müssen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEntleerung nur kleiner Urinmengen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDruck oder Schmerzen über der Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUnterbauchschmerzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003etrüber oder auffällig riechender Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egelegentlich Blut im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewiederkehrende Beschwerden nach zunächst erfolgreicher Behandlung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWiederkehrende bakterielle Blasenentzündungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine häufige Ursache chronischer beziehungsweise wiederkehrender Beschwerden sind \u003cstrong\u003erezidivierende Harnwegsinfektionen\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie häufigsten Erreger stammen aus der eigenen Darmflora. Besonders häufig ist \u003cstrong\u003eEscherichia coli (E. coli)\u003c\/strong\u003e beteiligt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWeitere mögliche bakterielle Erreger sind beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eKlebsiella\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eProteus\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eEnterococcus\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eStaphylococcus saprophyticus\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei wiederkehrenden Infektionen ist eine \u003cstrong\u003eUrinkultur mit Erreger- und Resistenzbestimmung\u003c\/strong\u003e besonders wichtig, um zwischen einer tatsächlichen bakteriellen Infektion und anderen Ursachen der Beschwerden unterscheiden zu können.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBegünstigende Faktoren\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWiederkehrende Blasenentzündungen können unter anderem begünstigt werden durch:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eweibliche Anatomie mit kurzer Harnröhre\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eGeschlechtsverkehr\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehormonelle Veränderungen nach den Wechseljahren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRestharn in der Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlasenentleerungsstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnsteine\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVerengungen der Harnwege\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eProstatavergrößerung beim Mann\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes mellitus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnkatheter\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte anatomische Veränderungen der Harnwege\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eChronische Beschwerden ohne Bakterien\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNicht jede länger bestehende Blasenproblematik ist eine bakterielle Zystitis.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÄhnliche Beschwerden können unter anderem auftreten bei:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003einterstitieller Zystitis \/ Bladder Pain Syndrome\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eüberaktiver Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnsteinen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eReizung der Harnröhre\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egynäkologischen Erkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eProstataerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmten sexuell übertragbaren Infektionen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eWiederholte Antibiotikabehandlungen ohne gesicherten bakteriellen Nachweis sollten deshalb vermieden werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eInterstitielle Zystitis \/ Bladder Pain Syndrome\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei der \u003cstrong\u003einterstitiellen Zystitis beziehungsweise dem Bladder Pain Syndrome\u003c\/strong\u003e bestehen chronische Schmerzen, Druck oder Beschwerden im Bereich der Blase, ohne dass eine gewöhnliche bakterielle Harnwegsinfektion als Ursache nachweisbar ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eTypisch können sein:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchmerzen bei zunehmender Blasenfüllung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003esehr häufiger Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ekleine Urinmengen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003enächtliches Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eteilweise Besserung nach Entleerung der Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDiese Erkrankung muss von wiederkehrenden bakteriellen Harnwegsinfektionen unterschieden werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiagnose\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei anhaltenden oder wiederkehrenden Blasenbeschwerden können je nach Situation erforderlich sein:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinuntersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinkultur\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eResistenzbestimmung bei nachgewiesenen Bakterien\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUltraschall von Blase und Nieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRestharnbestimmung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUntersuchung auf Harnsteine\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eurologische beziehungsweise gynäkologische Untersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egegebenenfalls Blasenspiegelung (Zystoskopie)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eInsbesondere bei häufig wiederkehrenden Beschwerden sollte nach möglichen zugrunde liegenden Ursachen gesucht werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBehandlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Behandlung richtet sich nach der Ursache.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einer nachgewiesenen bakteriellen Zystitis können geeignete \u003cstrong\u003eAntibiotika\u003c\/strong\u003e erforderlich sein. Die Auswahl sollte sich bei wiederkehrenden Infektionen möglichst nach Erreger, Resistenzlage und individuellen Faktoren richten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei rezidivierenden Harnwegsinfektionen können zusätzlich verschiedene vorbeugende Strategien infrage kommen. Welche Maßnahmen geeignet sind, hängt von der individuellen Situation ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Frauen nach der Menopause kann beispielsweise eine \u003cstrong\u003elokale vaginale Östrogentherapie\u003c\/strong\u003e bei geeigneter Indikation das Risiko wiederkehrender Harnwegsinfektionen reduzieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAusreichende Flüssigkeitszufuhr\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine angemessene Flüssigkeitszufuhr kann bei manchen Menschen zur Vorbeugung wiederkehrender Harnwegsinfektionen beitragen. Eine übermäßig hohe Trinkmenge ist jedoch nicht grundsätzlich erforderlich und kann bei bestimmten Herz- oder Nierenerkrankungen ungeeignet sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBlasenentzündung oder Nierenbeckenentzündung?\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSteigt eine bakterielle Infektion von der Blase in Richtung Niere auf, kann eine \u003cstrong\u003ePyelonephritis (Nierenbeckenentzündung)\u003c\/strong\u003e entstehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWarnzeichen sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFieber\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchüttelfrost\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchmerzen im Rücken oder in der Flanke\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbelkeit und Erbrechen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausgeprägtes Krankheitsgefühl\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine Nierenbeckenentzündung muss rasch medizinisch behandelt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBlut im Urin\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBlut im Urin kann bei einer akuten Zystitis auftreten. Wiederkehrende oder ungeklärte \u003cstrong\u003eHämaturie\u003c\/strong\u003e sollte jedoch ärztlich abgeklärt werden, da auch Harnsteine und andere Erkrankungen der Harnwege dahinterstehen können.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eChronische Zystitis beim Mann\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWiederkehrende Blasenentzündungen bei Männern sollten urologisch abgeklärt werden. Mögliche zugrunde liegende Faktoren sind beispielsweise eine \u003cstrong\u003eProstataerkrankung, Restharnbildung, Harnsteine oder andere Abflussstörungen\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHomöopathie nach Dr. Banerji\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn der Homöopathie nach \u003cstrong\u003eDr. Banerji\u003c\/strong\u003e werden bei wiederkehrenden Blasen- und Harnwegsbeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine zuverlässige \u003cstrong\u003eBeseitigung einer bakteriellen Harnwegsinfektion oder Verhinderung einer aufsteigenden Infektion durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine notwendige Urindiagnostik und antibiotische beziehungsweise urologische Behandlung darf deshalb nicht ersetzt oder verzögert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtiger Hinweis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAnhaltende oder häufig wiederkehrende Blasenbeschwerden sollten ärztlich beziehungsweise urologisch abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei \u003cstrong\u003eFieber, Schüttelfrost, Flanken- oder Rückenschmerzen, Erbrechen, deutlichem Krankheitsgefühl oder sichtbarem Blut im Urin\u003c\/strong\u003e ist eine rasche medizinische Abklärung erforderlich. Auch Blasenentzündungen bei \u003cstrong\u003eMännern, Schwangeren, Kindern oder Menschen mit eingeschränkter Immunabwehr\u003c\/strong\u003e sollten ärztlich beurteilt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInhaltsstoffe: Staphysagria, Medorrhinum\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke","offers":[{"title":"30ml","offer_id":60579250504014,"sku":null,"price":35.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"50ml","offer_id":60579250536782,"sku":null,"price":49.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100ml","offer_id":60579250569550,"sku":null,"price":75.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0684\/0451\/0998\/files\/DIL_NEW.jpg?v=1760452935"},{"product_id":"chronische-zystitis-cystitis-chronica-anhaltende-oder-wiederkehrende-blasenentzundung-unterstutzung-homoopathie-nach-dr-banerji-kopie","title":"Enuresis (Bettnässen) – unwillkürliches nächtliches Wasserlassen \"Unterstützung\" Homöopathie nach Dr. Banerji","description":"\u003ch2\u003eDr. Banerji-Protokolle\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eEnuresis (Bettnässen) – unwillkürliches nächtliches Wasserlassen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003cstrong\u003eEnuresis\u003c\/strong\u003e, umgangssprachlich \u003cstrong\u003eBettnässen\u003c\/strong\u003e, bezeichnet das wiederholte unwillkürliche Einnässen während des Schlafes bei Kindern ab einem Alter, in dem eine ausreichende nächtliche Blasenkontrolle normalerweise erwartet werden kann. Medizinisch wird die Diagnose üblicherweise \u003cstrong\u003eab einem Alter von fünf Jahren\u003c\/strong\u003e verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBettnässen ist im Kindesalter relativ häufig und geschieht \u003cstrong\u003enicht absichtlich\u003c\/strong\u003e. Die Ursachen können unterschiedlich sein und reichen von einer verzögerten Entwicklung der nächtlichen Blasenkontrolle über eine erhöhte nächtliche Urinproduktion bis zu einer verminderten funktionellen Blasenkapazität.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePrimäre und sekundäre Enuresis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGrundsätzlich werden zwei Formen unterschieden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePrimäre Enuresis:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eDas Kind war nachts noch nie über einen längeren Zeitraum zuverlässig trocken. Diese Form ist am häufigsten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eSekundäre Enuresis:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eDas Kind war bereits mindestens etwa sechs Monate nachts trocken und beginnt anschließend erneut einzunässen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einer sekundären Enuresis sollte besonders sorgfältig nach möglichen körperlichen oder belastenden psychosozialen Auslösern gesucht werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMonosymptomatische Enuresis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einer \u003cstrong\u003emonosymptomatischen Enuresis nocturna\u003c\/strong\u003e tritt das Einnässen ausschließlich nachts auf. Tagsüber bestehen keine relevanten Blasenbeschwerden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNicht-monosymptomatische Enuresis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZusätzlich zum nächtlichen Einnässen können Beschwerden am Tag auftreten, beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003esehr häufiger Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eplötzlich starker Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEinnässen am Tag\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eungewöhnlich seltenes Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchwierigkeiten bei der Blasenentleerung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewiederkehrende Harnwegsinfektionen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eIn solchen Fällen sollte eine mögliche Funktionsstörung von Blase oder Harnwegen genauer untersucht werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWie entsteht Bettnässen?\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie nächtliche Blasenkontrolle entwickelt sich aus dem Zusammenspiel verschiedener Faktoren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine Rolle spielen unter anderem:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eReifung des Nervensystems\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eWahrnehmung einer gefüllten Blase während des Schlafes\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003efunktionelle Blasenkapazität\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003enächtliche Urinproduktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRegulation durch das antidiuretische Hormon \u003cstrong\u003eVasopressin (ADH)\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egenetische Veranlagung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei manchen Kindern wird nachts relativ viel Urin produziert, während andere bei gefüllter Blase nicht rechtzeitig aufwachen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFamiliäre Veranlagung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEnuresis tritt familiär gehäuft auf. Waren Eltern oder Geschwister im Kindesalter länger Bettnässer, ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass auch ein Kind später trocken wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDies weist auf eine wichtige \u003cstrong\u003egenetische und entwicklungsbedingte Komponente\u003c\/strong\u003e hin.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eVerstopfung und Bettnässen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine häufig übersehene Begleiterkrankung ist \u003cstrong\u003eVerstopfung (Obstipation)\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin stark gefüllter Enddarm kann die Blasenfunktion beeinflussen und sowohl nächtliches Einnässen als auch Beschwerden am Tag verstärken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine bestehende Obstipation sollte deshalb erkannt und entsprechend behandelt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWeitere mögliche Ursachen und Begleiterkrankungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei bestimmten Kindern können unter anderem folgende Faktoren eine Rolle spielen:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnwegsinfektionen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eüberaktive Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausgeprägte Verstopfung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchlafstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eobstruktive Schlafapnoe beziehungsweise starkes Schnarchen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes mellitus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eselten anatomische oder neurologische Erkrankungen der Harnwege beziehungsweise Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eInsbesondere bei starkem Durst und deutlich vermehrter Urinmenge sollte eine medizinische Abklärung erfolgen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiagnose\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn vielen Fällen reichen eine ausführliche Anamnese und ein \u003cstrong\u003eBlasen- beziehungsweise Trinktagebuch\u003c\/strong\u003e zunächst aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDabei können dokumentiert werden:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eTrinkmengen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eZeitpunkt des Wasserlassens\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHäufigkeit des Einnässens\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinmengen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBeschwerden am Tag\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eStuhlgang und mögliche Verstopfung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eJe nach Beschwerden können zusätzlich sinnvoll sein:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinuntersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ekörperliche Untersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUltraschall von Nieren und Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRestharnbestimmung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eweitere urologische Untersuchungen bei auffälligen Befunden\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBehandlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNicht jedes Kind benötigt sofort eine medikamentöse Behandlung. Die Therapie richtet sich nach Alter, Häufigkeit des Einnässens, Leidensdruck und möglichen Begleiterkrankungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGrundlegende Maßnahmen können sein:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eregelmäßige Toilettengänge während des Tages\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausreichendes Trinken hauptsächlich tagsüber\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003evor dem Schlafengehen die Blase entleeren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestehende Verstopfung behandeln\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlasen- und Trinkgewohnheiten strukturieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKind nicht bestrafen oder beschämen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKlingelhose beziehungsweise Enuresis-Alarm\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine gut etablierte Behandlungsmöglichkeit ist die \u003cstrong\u003eAlarmtherapie\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin Feuchtigkeitssensor löst beim Beginn des Einnässens ein Signal aus. Durch konsequente Anwendung soll das Kind lernen, auf eine gefüllte Blase beziehungsweise beginnendes Wasserlassen während des Schlafes zu reagieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Behandlung benötigt Geduld und konsequente Unterstützung durch die Familie, kann jedoch langfristig gute Ergebnisse erzielen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDesmopressin\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn bestimmten Situationen kann \u003cstrong\u003eDesmopressin\u003c\/strong\u003e eingesetzt werden. Es vermindert die nächtliche Urinproduktion und kann insbesondere bei Kindern mit erhöhter nächtlicher Urinmenge wirksam sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Desmopressin müssen die ärztlichen Vorgaben zur \u003cstrong\u003eFlüssigkeitszufuhr\u003c\/strong\u003e unbedingt eingehalten werden, da eine übermäßige Flüssigkeitsaufnahme in seltenen Fällen zu einer gefährlichen \u003cstrong\u003eHyponatriämie\u003c\/strong\u003e führen kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePsychische Belastung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBettnässen kann für Kinder und Jugendliche emotional belastend sein, insbesondere bei:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbernachtungen bei Freunden\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchulausflügen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFerienlagern\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eReisen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDruck, Bestrafung oder Beschämung sind nicht hilfreich und können die Belastung verstärken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei sekundärer Enuresis können belastende Lebensereignisse eine Rolle spielen. Trotzdem sollten zunächst auch mögliche körperliche Ursachen berücksichtigt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eEnuresis bei Jugendlichen und Erwachsenen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePersistierendes oder neu auftretendes Bettnässen bei Jugendlichen und insbesondere bei Erwachsenen sollte medizinisch abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Ursachen unterscheiden sich teilweise von denen im Kindesalter und können urologische, neurologische, metabolische oder schlafbezogene Erkrankungen umfassen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHomöopathie nach Dr. Banerji\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn der Homöopathie nach \u003cstrong\u003eDr. Banerji\u003c\/strong\u003e werden bei Enuresis und unterschiedlichen funktionellen Blasenbeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine zuverlässige Behandlung der \u003cstrong\u003eEnuresis durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBewährte diagnostische und therapeutische Maßnahmen wie die Behandlung einer Obstipation, Alarmtherapie oder eine medizinisch angezeigte medikamentöse Behandlung sollten deshalb nicht ersetzt oder verzögert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtiger Hinweis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine ärztliche beziehungsweise kinderärztliche oder urologische Abklärung ist besonders wichtig bei \u003cstrong\u003eneu auftretendem Bettnässen nach längerer Trockenheit, Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen, auffällig starkem Durst, sehr großen Urinmengen, Einnässen am Tag, wiederkehrenden Harnwegsinfektionen oder anderen Auffälligkeiten der Blasenentleerung\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInhaltsstoffe: Medorrhinum\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke","offers":[{"title":"30ml","offer_id":60579260694862,"sku":null,"price":35.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"50ml","offer_id":60579260727630,"sku":null,"price":49.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100ml","offer_id":60579260760398,"sku":null,"price":75.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0684\/0451\/0998\/files\/DIL_NEW.jpg?v=1760452935"},{"product_id":"enuresis-bettnassen-unwillkurliches-nachtliches-wasserlassen-unterstutzung-homoopathie-nach-dr-banerji-kopie","title":"Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) – bakterielle Infektion des Nierenbeckens und Nierengewebes \"Unterstützung\" Homöopathie nach Dr. Banerji","description":"\u003ch2\u003eDr. Banerji-Protokolle\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) – bakterielle Infektion des Nierenbeckens und Nierengewebes\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003cstrong\u003eNierenbeckenentzündung\u003c\/strong\u003e, medizinisch \u003cstrong\u003ePyelonephritis\u003c\/strong\u003e, ist eine meist durch Bakterien verursachte Infektion der oberen Harnwege. Dabei sind das \u003cstrong\u003eNierenbecken und häufig auch das Nierengewebe\u003c\/strong\u003e entzündet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn vielen Fällen entsteht eine Pyelonephritis durch eine \u003cstrong\u003eaufsteigende Harnwegsinfektion\u003c\/strong\u003e: Bakterien gelangen über die Harnröhre zunächst in die Blase und steigen anschließend über die Harnleiter bis zur Niere auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine akute Nierenbeckenentzündung ist deutlich ernster als eine unkomplizierte Blasenentzündung und sollte \u003cstrong\u003ezeitnah ärztlich behandelt\u003c\/strong\u003e werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eTypische Symptome\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine akute Pyelonephritis kann sich bemerkbar machen durch:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFieber\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchüttelfrost\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchmerzen im Rücken oder in der Flanke\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchmerzen im Bereich der Nieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausgeprägtes Krankheitsgefühl\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMüdigkeit und Schwäche\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbelkeit und Erbrechen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKopfschmerzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eZusätzlich können typische Beschwerden einer Blasenentzündung auftreten:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBrennen beim Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehäufiger Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEntleerung kleiner Urinmengen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchmerzen beim Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003etrüber oder auffällig riechender Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egelegentlich Blut im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eNicht alle Symptome müssen gleichzeitig vorhanden sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWelche Bakterien verursachen eine Nierenbeckenentzündung?\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer häufigste Erreger ist \u003cstrong\u003eEscherichia coli (E. coli)\u003c\/strong\u003e, ein Bakterium der normalen Darmflora.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWeitere mögliche Erreger sind beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eKlebsiella\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eProteus\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eEnterococcus\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eandere gramnegative oder grampositive Bakterien\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine \u003cstrong\u003eUrinkultur mit Resistenzbestimmung\u003c\/strong\u003e kann insbesondere bei komplizierten, schweren oder wiederkehrenden Infektionen wichtig sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWie entsteht eine Pyelonephritis?\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMeist gelangen Bakterien aus dem Bereich von Darm und Genitalregion über die Harnröhre in die Blase.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVon dort können sie über die Harnleiter in Richtung Niere aufsteigen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeltener erreichen Krankheitserreger die Niere über die Blutbahn.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBegünstigende Faktoren\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Risiko einer Nierenbeckenentzündung kann erhöht sein bei:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewiederkehrenden Blasenentzündungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnsteinen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAbflussbehinderungen der Harnwege\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRestharnbildung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eProstatavergrößerung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchwangerschaft\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes mellitus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnkathetern\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eanatomischen Veränderungen der Harnwege\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003evesikoureteralem Reflux\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eeingeschränkter Immunabwehr\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHarnsteine und Abflussstörungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBesonders problematisch ist eine Niereninfektion, wenn gleichzeitig der Urinabfluss behindert ist, beispielsweise durch einen \u003cstrong\u003eHarnleiterstein\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine infizierte, gestaute Niere kann zu einer raschen Verschlechterung führen und stellt einen \u003cstrong\u003eurologischen Notfall\u003c\/strong\u003e dar. In solchen Situationen kann neben Antibiotika eine rasche Entlastung der gestauten Niere erforderlich sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiagnose\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Verdacht auf Pyelonephritis können durchgeführt werden:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ekörperliche Untersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinstatus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinkultur\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutuntersuchungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEntzündungsparameter\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKontrolle der Nierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egegebenenfalls Blutkulturen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUltraschall von Nieren und Harnwegen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei komplizierten oder ungewöhnlichen Verläufen können weitere bildgebende Untersuchungen erforderlich sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBehandlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine bakterielle Nierenbeckenentzündung wird in der Regel mit \u003cstrong\u003eAntibiotika\u003c\/strong\u003e behandelt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWelches Antibiotikum geeignet ist, hängt unter anderem ab von:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchweregrad der Infektion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eindividuellem Risikoprofil\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003emöglichen Resistenzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eErgebnis der Urinkultur\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchwangerschaft\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003elokalen Resistenzverhältnissen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei schwerem Verlauf können eine stationäre Behandlung und intravenöse Antibiotika erforderlich sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFlüssigkeitszufuhr\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann bei vielen Patienten sinnvoll sein, sofern keine medizinischen Gründe dagegensprechen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei bestimmten Herz- oder Nierenerkrankungen sollte die Trinkmenge jedoch individuell ärztlich abgestimmt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAkute und chronische Pyelonephritis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNeben der akuten Form können wiederkehrende Infektionen beziehungsweise bestimmte Abfluss- und Refluxstörungen langfristig zu \u003cstrong\u003eNarbenbildung und Schädigung des Nierengewebes\u003c\/strong\u003e führen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWiederkehrende Nierenbeckenentzündungen sollten deshalb urologisch beziehungsweise nephrologisch abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMögliche Komplikationen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine unbehandelte oder schwere Pyelonephritis kann zu ernsthaften Komplikationen führen, beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNierenabszess\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchädigung des Nierengewebes\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eeingeschränkte Nierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAusbreitung der Bakterien in die Blutbahn\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eUrosepsis beziehungsweise Sepsis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBesonders gefährdet sind ältere Menschen, Schwangere sowie Menschen mit Diabetes, Harnabflussstörungen oder eingeschränkter Immunabwehr.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNierenbeckenentzündung in der Schwangerschaft\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine Pyelonephritis während der Schwangerschaft muss besonders ernst genommen werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSchwangere mit Verdacht auf eine Nierenbeckenentzündung sollten \u003cstrong\u003eumgehend medizinisch untersucht und behandelt\u003c\/strong\u003e werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHomöopathie nach Dr. Banerji\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn der Homöopathie nach \u003cstrong\u003eDr. Banerji\u003c\/strong\u003e werden bei unterschiedlichen Nieren- und Harnwegsbeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine zuverlässige \u003cstrong\u003eBeseitigung der bakteriellen Infektion bei einer Pyelonephritis durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine Nierenbeckenentzündung kann zu einer schweren systemischen Infektion und zu Nierenschäden führen. Eine notwendige \u003cstrong\u003eantibiotische und gegebenenfalls urologische Behandlung darf deshalb nicht durch homöopathische Mittel ersetzt oder verzögert werden\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtiger Hinweis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei \u003cstrong\u003eFieber, Schüttelfrost und Flanken- beziehungsweise Nierenschmerzen\u003c\/strong\u003e, insbesondere in Verbindung mit Beschwerden beim Wasserlassen, sollte eine Nierenbeckenentzündung rasch ärztlich abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei \u003cstrong\u003ehohem Fieber, starkem Krankheitsgefühl, Kreislaufproblemen, Verwirrtheit, anhaltendem Erbrechen, sehr starken Schmerzen oder Verdacht auf einen Harnstau\u003c\/strong\u003e ist eine sofortige medizinische Versorgung erforderlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInhaltsstoffe: Bryonia alba, Lycopodium, Medorrhinum\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke","offers":[{"title":"30ml","offer_id":60579266527566,"sku":null,"price":35.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"50ml","offer_id":60579266560334,"sku":null,"price":49.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100ml","offer_id":60579266593102,"sku":null,"price":75.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0684\/0451\/0998\/files\/DIL_NEW.jpg?v=1760452935"},{"product_id":"nierenbeckenentzundung-pyelonephritis-bakterielle-infektion-des-nierenbeckens-und-nierengewebes-unterstutzung-homoopathie-nach-dr-banerji-kopie","title":"Harnwegsinfekt (Harnwegsinfektion, HWI) – bakterielle Infektion der ableitenden Harnwege \"Unterstützung\" Homöopathie nach Dr. Banerji","description":"\u003ch2\u003eDr. Banerji-Protokolle\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHarnwegsinfekt (Harnwegsinfektion, HWI) – bakterielle Infektion der ableitenden Harnwege\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin \u003cstrong\u003eHarnwegsinfekt (HWI)\u003c\/strong\u003e ist eine Infektion der ableitenden Harnwege, die in den meisten Fällen durch \u003cstrong\u003eBakterien\u003c\/strong\u003e verursacht wird. Betroffen sein können die Harnröhre, die Harnblase und – bei einer aufsteigenden Infektion – auch Harnleiter und Nieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAm häufigsten handelt es sich um eine \u003cstrong\u003eBlasenentzündung (Zystitis)\u003c\/strong\u003e. Steigt die Infektion bis zu den Nieren auf, kann eine \u003cstrong\u003eNierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)\u003c\/strong\u003e entstehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eTypische Beschwerden eines Harnwegsinfekts\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZu den häufigsten Symptomen gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBrennen oder Schmerzen beim Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehäufiger Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eplötzlich starker Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEntleerung nur kleiner Urinmengen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDruck oder Schmerzen im Unterbauch\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eunangenehmes Gefühl im Bereich der Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003etrüber Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egelegentlich Blut im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEin veränderter Geruch oder eine Trübung des Urins allein beweist jedoch noch keine bakterielle Harnwegsinfektion.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWelche Bakterien verursachen Harnwegsinfekte?\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer häufigste Erreger unkomplizierter Harnwegsinfektionen ist \u003cstrong\u003eEscherichia coli (E. coli)\u003c\/strong\u003e. Dieses Bakterium gehört zur normalen Darmflora und kann aus dem Anal- beziehungsweise Genitalbereich in die Harnröhre gelangen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWeitere mögliche Erreger sind beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eKlebsiella\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eProteus\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eEnterococcus\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eStaphylococcus saprophyticus\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eandere Bakterien\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBlasenentzündung – Zystitis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBleibt die Infektion hauptsächlich auf die Harnblase begrenzt, spricht man von einer \u003cstrong\u003eZystitis\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eTypisch sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBrennen beim Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehäufiger Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUnterbauchbeschwerden\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ekleine Urinmengen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003emeist kein hohes Fieber\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eFieber und ausgeprägte Flankenschmerzen sprechen eher für eine Beteiligung der oberen Harnwege.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAufsteigender Harnwegsinfekt\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBakterien können aus der Blase über die Harnleiter bis zu den Nieren aufsteigen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine \u003cstrong\u003ePyelonephritis\u003c\/strong\u003e kann sich bemerkbar machen durch:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFieber\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchüttelfrost\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFlanken- oder Rückenschmerzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbelkeit und Erbrechen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausgeprägtes Krankheitsgefühl\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine Nierenbeckenentzündung muss rasch medizinisch behandelt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBegünstigende Faktoren\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Risiko für Harnwegsinfektionen kann erhöht sein bei:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eweiblicher Anatomie mit kurzer Harnröhre\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eGeschlechtsverkehr\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchwangerschaft\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehormonellen Veränderungen nach der Menopause\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRestharnbildung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnsteinen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eProstatavergrößerung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnabflussstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnkathetern\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes mellitus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmten anatomischen Veränderungen der Harnwege\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWiederkehrende Harnwegsinfekte\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eTreten Harnwegsinfektionen wiederholt auf, spricht man von \u003cstrong\u003erezidivierenden Harnwegsinfektionen\u003c\/strong\u003e. Als gebräuchliche Definition gelten mindestens zwei Infektionen innerhalb von sechs Monaten beziehungsweise mindestens drei innerhalb eines Jahres.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei häufigen Infekten sollte geprüft werden, ob begünstigende Faktoren vorliegen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eJe nach Situation können zur Vorbeugung unterschiedliche Strategien infrage kommen. Bei Frauen nach der Menopause kann beispielsweise eine \u003cstrong\u003elokale vaginale Östrogentherapie\u003c\/strong\u003e bei geeigneter Indikation das Risiko wiederkehrender Harnwegsinfektionen reduzieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiagnose\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eJe nach Beschwerden und Risikoprofil können durchgeführt werden:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinuntersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinteststreifen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUntersuchung des Urinsediments\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinkultur\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eResistenzbestimmung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebei wiederkehrenden oder komplizierten Infekten Ultraschall der Harnwege\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egegebenenfalls weitere urologische Untersuchungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine \u003cstrong\u003eUrinkultur\u003c\/strong\u003e ist insbesondere bei wiederkehrenden, komplizierten oder therapieresistenten Infektionen sowie in bestimmten Risikosituationen wichtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBakterien im Urin ohne Beschwerden\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWerden Bakterien im Urin gefunden, ohne dass Beschwerden bestehen, spricht man von einer \u003cstrong\u003easymptomatischen Bakteriurie\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese muss nicht grundsätzlich mit Antibiotika behandelt werden. Es gibt jedoch wichtige Ausnahmen, beispielsweise bestimmte Situationen in der \u003cstrong\u003eSchwangerschaft oder vor ausgewählten urologischen Eingriffen\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBehandlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Behandlung richtet sich nach Art und Schweregrad des Harnwegsinfekts sowie nach individuellen Risikofaktoren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einer bakteriellen Infektion können \u003cstrong\u003eAntibiotika\u003c\/strong\u003e erforderlich sein. Die Auswahl richtet sich unter anderem nach:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eArt der Infektion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003emöglichem Erreger\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003elokaler Resistenzsituation\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003evorausgegangenen Antibiotikabehandlungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchwangerschaft\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eindividuellen Begleiterkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eUnnötige Antibiotikabehandlungen sollten vermieden werden, um Nebenwirkungen und Resistenzentwicklungen zu reduzieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFlüssigkeitszufuhr\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist grundsätzlich sinnvoll, sofern keine medizinischen Gründe für eine Flüssigkeitsbeschränkung bestehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine übermäßig hohe Trinkmenge ist jedoch nicht notwendig und kann bei bestimmten Herz- oder Nierenerkrankungen ungeeignet sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHarnwegsinfekt beim Mann\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHarnwegsinfektionen bei Männern sollten sorgfältig abgeklärt werden. Mögliche begünstigende Faktoren sind beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eProstatavergrößerung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRestharnbildung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnsteine\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAbflussstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBeteiligung der Prostata\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei Fieber, Schmerzen im Dammbereich oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen kann auch eine \u003cstrong\u003eProstatitis\u003c\/strong\u003e vorliegen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHarnwegsinfekt in der Schwangerschaft\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHarnwegsinfektionen während der Schwangerschaft benötigen eine besondere medizinische Beurteilung, da das Risiko einer aufsteigenden Infektion erhöht sein kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch eine asymptomatische Bakteriurie besitzt während der Schwangerschaft eine andere Bedeutung als bei nicht schwangeren Erwachsenen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAbgrenzung zu anderen Erkrankungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBrennen und häufiger Harndrang müssen nicht immer durch einen klassischen Harnwegsinfekt verursacht werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÄhnliche Beschwerden können auftreten bei:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003einterstitieller Zystitis \/ Bladder Pain Syndrome\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eüberaktiver Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnsteinen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrethritis\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003evaginalen Infektionen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003esexuell übertragbaren Infektionen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eProstataerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei wiederholt negativen Urinkulturen trotz anhaltender Beschwerden sollte deshalb nach anderen Ursachen gesucht werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHomöopathie nach Dr. Banerji\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn der Homöopathie nach \u003cstrong\u003eDr. Banerji\u003c\/strong\u003e werden bei unterschiedlichen Blasen- und Harnwegsbeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine zuverlässige \u003cstrong\u003eBeseitigung einer bakteriellen Harnwegsinfektion oder Verhinderung des Aufsteigens der Infektion zu den Nieren durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine notwendige medizinische Diagnostik und antibiotische Behandlung darf daher nicht ersetzt oder verzögert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtiger Hinweis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei \u003cstrong\u003eFieber, Schüttelfrost, Flanken- oder Rückenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder ausgeprägtem Krankheitsgefühl\u003c\/strong\u003e muss an eine Nierenbeteiligung gedacht und rasch ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch Harnwegsinfektionen bei \u003cstrong\u003eSchwangeren, Männern, Kindern, Menschen mit eingeschränkter Immunabwehr sowie bei bekannten Harnabflussstörungen oder wiederkehrenden Infektionen\u003c\/strong\u003e sollten ärztlich abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInhaltsstoffe: Medorrhinum, Pyrogenium, Terebinthia, Thuya occ., Cantharis ves., Chimaphila umbellata\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke","offers":[{"title":"30ml","offer_id":60579269673294,"sku":null,"price":35.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"50ml","offer_id":60579269706062,"sku":null,"price":49.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100ml","offer_id":60579269738830,"sku":null,"price":75.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0684\/0451\/0998\/files\/DIL_NEW.jpg?v=1760452935"},{"product_id":"harnwegsinfekt-harnwegsinfektion-hwi-bakterielle-infektion-der-ableitenden-harnwege-unterstutzung-homoopathie-nach-dr-banerji-kopie","title":"Harninkontinenz – unwillkürlicher Verlust von Urin und Blasenschwäche \"Unterstützung\" Homöopathie nach Dr. Banerji","description":"\u003ch2\u003eDr. Banerji-Protokolle\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHarninkontinenz – unwillkürlicher Verlust von Urin und Blasenschwäche\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003cstrong\u003eHarninkontinenz\u003c\/strong\u003e, umgangssprachlich häufig als \u003cstrong\u003eBlasenschwäche\u003c\/strong\u003e bezeichnet, ist der unwillkürliche Verlust von Urin. Sie kann Frauen und Männer in jedem Lebensalter betreffen, tritt jedoch mit zunehmendem Alter häufiger auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHarninkontinenz ist keine eigenständige Erkrankung mit nur einer Ursache. Es gibt verschiedene Formen, die sich hinsichtlich Entstehung, Beschwerden und Behandlung deutlich unterscheiden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eTypische Beschwerden\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eJe nach Form können auftreten:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eunwillkürlicher Urinverlust\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinverlust beim Husten, Niesen oder Lachen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinverlust beim Sport oder Heben\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eplötzlich auftretender, kaum kontrollierbarer Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003esehr häufiges Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003enächtlicher Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eGefühl einer unvollständigen Blasenentleerung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ekontinuierliches oder tropfenweises Nachlaufen von Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBelastungsinkontinenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei der \u003cstrong\u003eBelastungsinkontinenz\u003c\/strong\u003e kommt es zum Urinverlust, wenn sich der Druck im Bauchraum erhöht, beispielsweise beim:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHusten\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNiesen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eLachen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHeben\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eTreppensteigen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eLaufen oder Sport\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eUrsache ist häufig eine Schwächung des \u003cstrong\u003eBeckenbodens beziehungsweise des Verschlussmechanismus der Harnröhre\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Frauen kann dies beispielsweise nach Schwangerschaften und Geburten oder nach den Wechseljahren auftreten. Bei Männern kann eine Belastungsinkontinenz insbesondere nach bestimmten Operationen an der Prostata entstehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDranginkontinenz – überaktive Blase\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei der \u003cstrong\u003eDranginkontinenz\u003c\/strong\u003e entsteht plötzlich ein sehr starker Harndrang, der sich nicht ausreichend unterdrücken lässt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eTypisch sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eplötzlicher starker Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehäufiges Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ekleine Urinmengen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003enächtliches Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinverlust, bevor die Toilette erreicht wird\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine Dranginkontinenz kann Bestandteil einer \u003cstrong\u003eüberaktiven Blase (Overactive Bladder)\u003c\/strong\u003e sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMischinkontinenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei der \u003cstrong\u003eMischinkontinenz\u003c\/strong\u003e bestehen gleichzeitig Beschwerden einer Belastungs- und einer Dranginkontinenz.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBetroffene verlieren beispielsweise beim Husten oder Niesen Urin und leiden zusätzlich unter plötzlich auftretendem, schwer kontrollierbarem Harndrang.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eÜberlaufinkontinenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einer Überlaufinkontinenz kann sich die Blase nicht vollständig entleeren. Sie bleibt stark gefüllt und Urin geht tropfenweise beziehungsweise unkontrolliert ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Ursachen sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eProstatavergrößerung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVerengung der Harnröhre\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlasenentleerungsstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte neurologische Erkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egeschwächte Blasenmuskulatur\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte Medikamente\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine ausgeprägte Restharnbildung kann Harnwegsinfektionen und eine Schädigung der oberen Harnwege begünstigen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eReflex- beziehungsweise neurogene Inkontinenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eErkrankungen oder Verletzungen des Nervensystems können die Steuerung der Blase beeinträchtigen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Ursachen sind beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRückenmarksverletzungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMultiple Sklerose\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchlaganfall\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eParkinson-Erkrankung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte Formen diabetischer Nervenschädigung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eandere neurologische Erkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine neurogene Blasenfunktionsstörung sollte urologisch beziehungsweise neurologisch abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eInkontinenz bei Frauen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Frauen spielen insbesondere Veränderungen des Beckenbodens eine wichtige Rolle.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBegünstigende Faktoren können sein:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchwangerschaft\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003evaginale Geburten\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBeckenbodenschwäche\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSenkung von Blase oder Gebärmutter\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehormonelle Veränderungen nach der Menopause\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbergewicht\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003echronischer Husten\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eInkontinenz bei Männern\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Männern können unter anderem folgende Faktoren eine Rolle spielen:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egutartige Prostatavergrößerung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eOperationen an der Prostata\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eneurologische Erkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlasenentleerungsstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eüberaktive Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDeshalb sollte insbesondere eine neu aufgetretene Inkontinenz beim Mann urologisch untersucht werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiagnose\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZur Abklärung können je nach Beschwerden eingesetzt werden:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausführliche Anamnese\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlasen- beziehungsweise Miktionstagebuch\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinuntersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ekörperliche Untersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBeckenbodenuntersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUltraschall\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRestharnmessung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBeurteilung der Prostata beim Mann\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egegebenenfalls urodynamische Untersuchungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eweitere urologische oder gynäkologische Diagnostik\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eWichtig ist zunächst festzustellen, \u003cstrong\u003ewelche Form der Inkontinenz vorliegt\u003c\/strong\u003e, da sich daraus unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten ergeben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBeckenbodentraining\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Belastungsinkontinenz gehört ein gezieltes \u003cstrong\u003eBeckenbodentraining\u003c\/strong\u003e zu den wichtigsten konservativen Behandlungsmöglichkeiten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEntscheidend ist, die richtigen Muskeln zu trainieren und die Übungen regelmäßig durchzuführen. Eine physiotherapeutische Anleitung kann dabei hilfreich sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBlasentraining\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Drangbeschwerden kann ein strukturiertes \u003cstrong\u003eBlasentraining\u003c\/strong\u003e sinnvoll sein. Ziel ist es unter anderem, die Abstände zwischen den Toilettengängen schrittweise zu verlängern und die Kontrolle über den Harndrang zu verbessern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin Miktionstagebuch kann dabei helfen, Trinkmenge, Toilettengänge, Urinmengen und Inkontinenzereignisse zu dokumentieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMedikamentöse Behandlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei bestimmten Formen der Dranginkontinenz beziehungsweise überaktiven Blase können Medikamente eingesetzt werden, die die Blasenaktivität beeinflussen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Frauen nach der Menopause kann bei entsprechenden urogenitalen Beschwerden außerdem eine \u003cstrong\u003elokale vaginale Östrogentherapie\u003c\/strong\u003e infrage kommen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWelche Behandlung geeignet ist, sollte individuell entschieden werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eOperative Behandlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei ausgeprägter Belastungsinkontinenz stehen verschiedene operative Verfahren zur Verfügung, wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichend helfen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWelche Methode geeignet ist, hängt unter anderem von Geschlecht, Ursache und Schweregrad der Inkontinenz ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eInkontinenzprodukte\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBis eine ausreichende Kontrolle erreicht wird oder wenn eine vollständige Behandlung nicht möglich ist, können geeignete Hilfsmittel den Alltag erleichtern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDazu gehören beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eInkontinenzeinlagen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003espezielle Vorlagen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eInkontinenzhosen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eweitere individuell angepasste Hilfsmittel\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine sorgfältige Hautpflege ist wichtig, da längerer Kontakt mit Urin Hautreizungen und eine \u003cstrong\u003eInkontinenz-assoziierte Dermatitis\u003c\/strong\u003e verursachen kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePlötzlich auftretende Inkontinenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine neu und plötzlich auftretende Harninkontinenz sollte abgeklärt werden. Vorübergehende Ursachen können beispielsweise ein Harnwegsinfekt, bestimmte Medikamente oder eine akute Erkrankung sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eTritt die Inkontinenz plötzlich zusammen mit \u003cstrong\u003eTaubheitsgefühl im Genital- oder Gesäßbereich, Beinschwäche, starken Rückenschmerzen oder Problemen bei der Stuhlentleerung\u003c\/strong\u003e auf, muss eine schwere neurologische Ursache wie ein Cauda-equina-Syndrom ausgeschlossen werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHomöopathie nach Dr. Banerji\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn der Homöopathie nach \u003cstrong\u003eDr. Banerji\u003c\/strong\u003e werden bei unterschiedlichen funktionellen Blasenbeschwerden und Formen der Blasenschwäche festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine zuverlässige Behandlung einer \u003cstrong\u003eHarninkontinenz durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBewährte diagnostische und therapeutische Maßnahmen wie Beckenbodentraining, Blasentraining, medikamentöse oder gegebenenfalls operative Behandlungen sollten deshalb nicht ersetzt oder verzögert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtiger Hinweis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine neu aufgetretene, zunehmende oder länger bestehende Harninkontinenz sollte ärztlich beziehungsweise urologisch oder gynäkologisch abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei \u003cstrong\u003eplötzlicher Inkontinenz zusammen mit Lähmungserscheinungen, Beinschwäche, Taubheitsgefühl im Genital- oder Gesäßbereich oder starken Rückenschmerzen\u003c\/strong\u003e ist eine sofortige medizinische Abklärung erforderlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInhaltsstoffe: Cantharis, Sabal serrulata, Conium mac., Medorrhinum, Hyoscyamus niger\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke","offers":[{"title":"30ml","offer_id":60579276685646,"sku":null,"price":35.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"50ml","offer_id":60579276718414,"sku":null,"price":49.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100ml","offer_id":60579276751182,"sku":null,"price":75.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0684\/0451\/0998\/files\/DIL_NEW.jpg?v=1760452935"},{"product_id":"harninkontinenz-unwillkurlicher-verlust-von-urin-und-blasenschwache-unterstutzung-homoopathie-nach-dr-banerji-kopie","title":"Nierenarterienstenose (Renalarterienstenose) – Verengung der Nierenarterie \"Unterstützung\" Homöopathie nach Dr. Banerji","description":"\u003ch2\u003eDr. Banerji-Protokolle\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNierenarterienstenose (Renalarterienstenose) – Verengung der Nierenarterie\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003cstrong\u003eNierenarterienstenose\u003c\/strong\u003e ist eine Verengung einer oder beider Arterien, die die Nieren mit Blut versorgen. Durch die verminderte Nierendurchblutung kann es zu \u003cstrong\u003eBluthochdruck (renovaskuläre Hypertonie)\u003c\/strong\u003e und bei ausgeprägter oder beidseitiger Erkrankung zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion kommen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Nieren reagieren auf die verminderte Durchblutung unter anderem mit einer Aktivierung des \u003cstrong\u003eRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)\u003c\/strong\u003e. Dadurch können sich die Blutgefäße verengen und die Natrium- und Flüssigkeitsretention zunehmen, wodurch der Blutdruck weiter ansteigen kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHäufigste Ursachen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie beiden wichtigsten Ursachen sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAtherosklerose (Arterienverkalkung)\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003efibromuskuläre Dysplasie\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei älteren Menschen ist eine atherosklerotische Nierenarterienstenose wesentlich häufiger.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAtherosklerotische Nierenarterienstenose\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei der Atherosklerose entstehen Ablagerungen in den Arterienwänden. Dadurch kann sich das Gefäß zunehmend verengen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eRisikofaktoren sind unter anderem:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRauchen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBluthochdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes mellitus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eerhöhte Blutfette\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehöheres Lebensalter\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eandere arteriosklerotische Gefäßerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eHäufig bestehen gleichzeitig Gefäßveränderungen an Herz-, Hals- oder Beinarterien.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFibromuskuläre Dysplasie\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003cstrong\u003efibromuskuläre Dysplasie (FMD)\u003c\/strong\u003e ist eine nicht-atherosklerotische und nicht-entzündliche Erkrankung der Arterienwand.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie kann unter anderem die Nierenarterien betreffen und tritt häufiger bei Frauen auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDurch charakteristische Veränderungen der Gefäßwand können mehrere Verengungen entstehen. In der Gefäßdarstellung kann sich ein typisches perlschnurartiges Erscheinungsbild zeigen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMögliche Symptome\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine Nierenarterienstenose verursacht häufig zunächst keine spezifischen Beschwerden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHinweise können sein:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eneu auftretender Bluthochdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eschwer einstellbarer Bluthochdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eplötzlich deutlich schlechter kontrollierbarer Blutdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBluthochdruck bereits in ungewöhnlich jungem Lebensalter\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVerschlechterung der Nierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eunterschiedlich große Nieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewiederkehrende Episoden einer plötzlich auftretenden Lungenstauung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eRenovaskuläre Hypertonie\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDurch die verminderte Durchblutung interpretiert die betroffene Niere die Situation gewissermaßen als zu niedrigen Blutdruck.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie setzt vermehrt \u003cstrong\u003eRenin\u003c\/strong\u003e frei. Dadurch wird das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System aktiviert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Folgen können sein:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eGefäßverengung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutdruckanstieg\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003evermehrte Natriumretention\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFlüssigkeitsretention\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDadurch kann ein ausgeprägter und teilweise schwer behandelbarer Bluthochdruck entstehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAuswirkungen auf die Nierenfunktion\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einer ausgeprägten, insbesondere beidseitigen Nierenarterienstenose kann die Blutversorgung der Nieren so stark eingeschränkt werden, dass die Nierenfunktion abnimmt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eLangfristig kann die betroffene Niere kleiner werden und an Funktion verlieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eACE-Hemmer und AT1-Rezeptorblocker\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eACE-Hemmer und \u003cstrong\u003eAngiotensin-Rezeptorblocker (Sartane)\u003c\/strong\u003e sind wichtige Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck und können auch bei vielen Patienten mit Nierenarterienstenose eingesetzt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einer \u003cstrong\u003ebeidseitigen hochgradigen Nierenarterienstenose\u003c\/strong\u003e oder einer relevanten Stenose der Arterie einer funktionellen Einzelniere kann die Nierenfunktion unter diesen Medikamenten jedoch deutlich abfallen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDeshalb können nach Beginn oder Dosisänderung Kontrollen von:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKreatinin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eeGFR\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKalium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eerforderlich sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin deutlicher Anstieg des Kreatinins nach Beginn einer solchen Behandlung kann ein Hinweis auf eine relevante renovaskuläre Erkrankung sein und sollte ärztlich abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiagnose\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Verdacht auf eine Nierenarterienstenose können verschiedene Untersuchungen eingesetzt werden:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutdruckmessungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKontrolle der Nierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinuntersuchungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDuplexsonografie der Nierenarterien\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eCT-Angiografie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMR-Angiografie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ein ausgewählten Fällen Katheterangiografie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie Wahl des Untersuchungsverfahrens hängt unter anderem von Nierenfunktion, Fragestellung und individuellen Risikofaktoren ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBehandlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Behandlung richtet sich nach Ursache, Ausmaß der Stenose, Blutdruck, Nierenfunktion und bestehenden Komplikationen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einer atherosklerotischen Nierenarterienstenose steht häufig zunächst eine konsequente \u003cstrong\u003emedikamentöse Behandlung der Gefäßrisikofaktoren\u003c\/strong\u003e im Vordergrund.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDazu können gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eoptimale Blutdruckeinstellung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBehandlung erhöhter Blutfette\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBehandlung eines Diabetes\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRauchstopp\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eweitere Maßnahmen zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAngioplastie und Stent\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNicht jede Nierenarterienstenose muss mit einem Stent behandelt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei ausgewählten Patienten kann jedoch eine \u003cstrong\u003eRevaskularisation\u003c\/strong\u003e sinnvoll oder erforderlich sein, beispielsweise mittels Ballondilatation beziehungsweise Angioplastie und gegebenenfalls Stent.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDies kann insbesondere bei bestimmten schweren klinischen Situationen erwogen werden, beispielsweise bei:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewiederkehrender plötzlich auftretender Lungenstauung beziehungsweise „Flash“-Lungenödem\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmten Formen therapieresistenter Hypertonie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003efortschreitender Nierenfunktionsverschlechterung bei hämodynamisch relevanter Stenose\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei der \u003cstrong\u003efibromuskulären Dysplasie\u003c\/strong\u003e kann eine Ballonangioplastie ohne routinemäßige Stentimplantation eine wichtige Behandlungsmöglichkeit darstellen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNierenarterienstenose und Lungenödem\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine schwere beidseitige Nierenarterienstenose kann in bestimmten Fällen zu plötzlich auftretender Flüssigkeitsansammlung in der Lunge führen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese sogenannte \u003cstrong\u003eFlash-Pulmonary-Edema-Situation\u003c\/strong\u003e kann sich äußern durch:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eplötzlich starke Atemnot\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eLuftnot im Liegen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausgeprägten Blutdruckanstieg\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003erasche Verschlechterung des Allgemeinzustandes\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDies ist eine medizinisch dringliche Situation.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHomöopathie nach Dr. Banerji\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn der Homöopathie nach \u003cstrong\u003eDr. Banerji\u003c\/strong\u003e werden bei unterschiedlichen Nieren-, Gefäß- und Blutdruckbeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine zuverlässige \u003cstrong\u003eErweiterung einer verengten Nierenarterie oder Behandlung einer hämodynamisch relevanten Nierenarterienstenose durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine notwendige nephrologische, angiologische oder gefäßmedizinische Diagnostik und Behandlung darf daher nicht ersetzt oder verzögert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtiger Hinweis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine Nierenarterienstenose sollte insbesondere bei \u003cstrong\u003eschwer einstellbarem oder plötzlich deutlich zunehmendem Bluthochdruck, unerklärlicher Verschlechterung der Nierenfunktion oder wiederkehrenden Episoden einer akuten Lungenstauung\u003c\/strong\u003e ärztlich abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei \u003cstrong\u003eplötzlich starker Atemnot, hypertensiver Krise, Brustschmerzen oder anderen Zeichen einer akuten Herz-Kreislauf-Belastung\u003c\/strong\u003e ist eine sofortige medizinische Versorgung erforderlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInhaltsstoffe: Staphysagria, Lycopodium, Hamamelis virg., Arnica montana, \u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist 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\u003cstrong\u003eNierenleiden\u003c\/strong\u003e umfasst eine große Gruppe akuter und chronischer Erkrankungen, bei denen die Filter-, Regulations- oder Ausscheidungsfunktion der Nieren beeinträchtigt sein kann. Das Spektrum reicht von frühen, zunächst kaum bemerkbaren Veränderungen der Nierenfunktion bis zu ausgeprägten Nierenerkrankungen mit \u003cstrong\u003eAlbuminurie beziehungsweise Proteinurie, Ödemen, Bluthochdruck und fortschreitender Niereninsuffizienz\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZu den wichtigen Erkrankungsgruppen gehören unter anderem die \u003cstrong\u003ediabetische Nierenerkrankung (diabetische Nephropathie)\u003c\/strong\u003e, verschiedene Glomerulonephritiden, tubulointerstitielle Nierenerkrankungen sowie Erkrankungen, die zu einem \u003cstrong\u003enephrotischen Syndrom\u003c\/strong\u003e führen können.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAufgaben der Nieren\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Nieren übernehmen zahlreiche lebenswichtige Funktionen. Dazu gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAusscheidung von Stoffwechselprodukten\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRegulation des Wasserhaushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRegulation von Natrium, Kalium und anderen Elektrolyten\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRegulation des Säure-Basen-Haushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBeteiligung an der Blutdruckregulation\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBildung beziehungsweise Aktivierung verschiedener Hormone\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eProduktion von Erythropoetin für die Blutbildung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAktivierung von Vitamin D\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eErhaltung des Calcium- und Phosphathaushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine chronische Nierenerkrankung kann deshalb weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eChronische Nierenerkrankung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine \u003cstrong\u003echronische Nierenerkrankung (Chronic Kidney Disease, CKD)\u003c\/strong\u003e liegt vor, wenn über einen längeren Zeitraum strukturelle oder funktionelle Veränderungen der Nieren bestehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWichtige Parameter zur Beurteilung sind insbesondere:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKreatinin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egeschätzte glomeruläre Filtrationsrate (\u003cstrong\u003eeGFR\u003c\/strong\u003e)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAlbuminausscheidung im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAlbumin-Kreatinin-Quotient (\u003cstrong\u003eACR\u003c\/strong\u003e)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eElektrolyte\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinbefund\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie Kombination aus eGFR und Albuminurie ermöglicht eine bessere Einschätzung des Risikos für ein Fortschreiten der Nierenerkrankung und für Herz-Kreislauf-Komplikationen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMögliche Ursachen chronischer Nierenerkrankungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZu den häufigen beziehungsweise wichtigen Ursachen gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes mellitus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003earterielle Hypertonie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eglomeruläre Nierenerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eautoimmune Erkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003echronische Nierenentzündungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003epolyzystische Nierenerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eangeborene Nierenerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewiederkehrende Harnabflussstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte Medikamente und nierenschädigende Substanzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eGefäßerkrankungen der Nieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003echronische Infektionen oder Entzündungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiabetische Nierenerkrankung – diabetische Nephropathie\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003cstrong\u003ediabetische Nierenerkrankung\u003c\/strong\u003e gehört zu den bedeutendsten Folgeerkrankungen eines langjährigen Diabetes mellitus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin dauerhaft erhöhter Blutzucker kann die kleinen Blutgefäße und Filterstrukturen der Nieren schädigen. Gleichzeitig spielen Bluthochdruck, Stoffwechselveränderungen und weitere Gefäßrisikofaktoren eine wichtige Rolle.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Erkrankung kann über Jahre unbemerkt fortschreiten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAlbuminurie bei Diabetes\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin wichtiges Zeichen einer diabetischen Nierenschädigung kann eine erhöhte Ausscheidung von \u003cstrong\u003eAlbumin im Urin\u003c\/strong\u003e sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZur Beurteilung wird häufig der Albumin-Kreatinin-Quotient im Urin bestimmt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine Albuminurie kann jedoch auch bei anderen Erkrankungen oder vorübergehend auftreten. Ein einzelner auffälliger Messwert beweist daher noch keine diabetische Nephropathie und sollte entsprechend kontrolliert und eingeordnet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eProteinurie – Eiweiß im Urin\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einer Schädigung der glomerulären Filterbarriere können größere Mengen Eiweiß aus dem Blut in den Urin gelangen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Ursachen einer Proteinurie sind unter anderem:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ediabetische Nierenerkrankung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003everschiedene Glomerulonephritiden\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003enephrotisches Syndrom\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehypertensive Nierenschädigung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte Autoimmunerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eandere strukturelle Nierenerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine ausgeprägte oder anhaltende Proteinurie sollte nephrologisch abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNephrotisches Syndrom\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas \u003cstrong\u003enephrotische Syndrom\u003c\/strong\u003e ist keine einzelne Erkrankung, sondern ein klinisches Krankheitsbild, das durch eine ausgeprägte Störung der glomerulären Filterfunktion entsteht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eCharakteristisch sind insbesondere:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003estarke Proteinurie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eniedriger Albuminspiegel im Blut (\u003cstrong\u003eHypoalbuminämie\u003c\/strong\u003e)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÖdeme\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehäufig erhöhte Blutfette\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDurch den erheblichen Eiweißverlust können Flüssigkeitsverschiebungen im Körper entstehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eÖdeme beim nephrotischen Syndrom\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eTypisch sind Wassereinlagerungen, beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ean den Unterschenkeln und Knöcheln\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eim Gesicht und besonders an den Augenlidern\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ean Händen und Armen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eim Bauchraum\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebei schweren Verläufen generalisiert im gesamten Körper\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine rasche Gewichtszunahme kann durch die zunehmende Flüssigkeitseinlagerung entstehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eUrsachen des nephrotischen Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin nephrotisches Syndrom kann durch unterschiedliche Erkrankungen verursacht werden, beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ediabetische Nierenerkrankung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMinimal-Change-Erkrankung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003efokal-segmentale Glomerulosklerose (FSGS)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003emembranöse Nephropathie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAmyloidose\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eLupusnephritis\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eandere glomeruläre Erkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie genaue Ursache ist für die Behandlung entscheidend.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMögliche Komplikationen des nephrotischen Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDurch den Verlust wichtiger Proteine können verschiedene Komplikationen entstehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDazu gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausgeprägte Ödeme\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eerhöhte Thromboseneigung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eThrombosen und Embolien\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eerhöhte Infektanfälligkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVeränderungen der Blutfette\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMangelzustände bestimmter Proteine\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVerschlechterung der Nierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDas nephrotische Syndrom benötigt deshalb eine sorgfältige medizinische beziehungsweise nephrologische Betreuung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eGlomerulonephritis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnter dem Begriff \u003cstrong\u003eGlomerulonephritis\u003c\/strong\u003e werden verschiedene entzündliche Erkrankungen der Nierenkörperchen zusammengefasst.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Zeichen sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlut im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEiweiß im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBluthochdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÖdeme\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003everminderte Nierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEinige Formen können rasch fortschreiten und benötigen eine schnelle Diagnose und spezifische Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eSymptome einer chronischen Nierenerkrankung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFrühe Stadien verursachen häufig keine Beschwerden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei fortschreitender Einschränkung der Nierenfunktion können auftreten:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMüdigkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eLeistungsabfall\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKonzentrationsstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAppetitlosigkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbelkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eJuckreiz\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÖdeme\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBluthochdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVeränderungen der Urinmenge\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAtemnot bei Flüssigkeitsüberlastung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMuskelkrämpfe\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutarmut\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBeschwerden treten häufig erst auf, wenn die Nierenfunktion bereits deutlich eingeschränkt ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiagnose\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZur Abklärung von Nierenerkrankungen können je nach Situation eingesetzt werden:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKreatinin und eGFR\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnstoff\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNatrium und Kalium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eCalcium und Phosphat\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAlbumin im Blut\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinstatus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinsediment\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAlbumin-Kreatinin-Quotient\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBestimmung der Proteinurie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutdruckmessung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUltraschall der Nieren und Harnwege\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eimmunologische beziehungsweise serologische Untersuchungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egegebenenfalls Nierenbiopsie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine Nierenbiopsie kann insbesondere bei bestimmten glomerulären Erkrankungen erforderlich sein, um die genaue Diagnose festzustellen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBehandlung und Schutz der Nierenfunktion\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Behandlung richtet sich immer nach der zugrunde liegenden Erkrankung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWichtige Maßnahmen können sein:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eoptimale Einstellung des Blutdrucks\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egute Einstellung eines Diabetes mellitus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eReduktion einer bestehenden Albuminurie beziehungsweise Proteinurie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBehandlung von Fettstoffwechselstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVermeidung nierenschädigender Substanzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eangepasste Ernährung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBehandlung von Ödemen und Elektrolytstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBehandlung der jeweiligen Grunderkrankung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei geeigneten Patienten können unter anderem \u003cstrong\u003eACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptorblocker (Sartane)\u003c\/strong\u003e sowie \u003cstrong\u003eSGLT2-Hemmer\u003c\/strong\u003e eine wichtige Rolle beim Schutz der Nierenfunktion spielen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWelche Therapie geeignet ist, hängt von der individuellen Erkrankung, Nierenfunktion und weiteren Begleiterkrankungen ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNierenschädigende Medikamente und Substanzen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei eingeschränkter Nierenfunktion sollte besonders auf Medikamente geachtet werden, die die Nieren belasten oder deren Dosierung an die Nierenfunktion angepasst werden muss.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDazu können beispielsweise bestimmte Schmerzmittel aus der Gruppe der \u003cstrong\u003eNSAR\u003c\/strong\u003e gehören.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMedikamente sollten jedoch nicht eigenständig abgesetzt werden. Die individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung und gegebenenfalls erforderliche Dosisanpassung sollten ärztlich beziehungsweise pharmazeutisch erfolgen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFortgeschrittene Niereninsuffizienz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei zunehmendem Verlust der Nierenfunktion können Stoffwechselprodukte, Flüssigkeit und Elektrolyte nicht mehr ausreichend reguliert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn fortgeschrittenen Stadien kann eine \u003cstrong\u003eNierenersatztherapie\u003c\/strong\u003e erforderlich werden, beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHämodialyse\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ePeritonealdialyse\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNierentransplantation\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDurch frühzeitige Diagnose und konsequente Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung lässt sich das Fortschreiten vieler chronischer Nierenerkrankungen jedoch verlangsamen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHomöopathie nach Dr. Banerji\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn der Homöopathie nach \u003cstrong\u003eDr. Banerji\u003c\/strong\u003e werden bei unterschiedlichen Nierenbeschwerden und chronischen Erkrankungen der Nieren festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine zuverlässige Behandlung einer \u003cstrong\u003ediabetischen Nierenerkrankung, ausgeprägten Proteinurie, Glomerulonephritis, eines nephrotischen Syndroms oder einer fortschreitenden Niereninsuffizienz durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInsbesondere bei diesen Erkrankungen sind regelmäßige Kontrollen von \u003cstrong\u003eNierenfunktion, Protein- beziehungsweise Albuminausscheidung, Elektrolyten und Blutdruck\u003c\/strong\u003e wesentlich. Eine notwendige nephrologische und medikamentöse Behandlung darf nicht durch homöopathische Mittel ersetzt oder verzögert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtiger Hinweis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine ärztliche beziehungsweise nephrologische Abklärung ist insbesondere bei \u003cstrong\u003eanhaltender Protein- oder Albuminausscheidung im Urin, Blut im Urin, zunehmenden Ödemen, deutlich vermindertem Wasserlassen, unerklärlicher Verschlechterung der Nierenfunktion oder schwer einstellbarem Bluthochdruck\u003c\/strong\u003e erforderlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei \u003cstrong\u003estarker Atemnot, ausgeprägten Ödemen, plötzlich stark verminderter oder fehlender Urinausscheidung, Bewusstseinsstörungen oder einer raschen Verschlechterung des Allgemeinzustandes\u003c\/strong\u003e ist eine sofortige medizinische Abklärung erforderlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInhaltsstoffe: Thuya occ., Lycopodium, Bryonia alba, Eel serum., Medorrhinum, Apis\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke","offers":[{"title":"30ml","offer_id":60579290775886,"sku":null,"price":35.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"50ml","offer_id":60579290808654,"sku":null,"price":49.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100ml","offer_id":60579290841422,"sku":null,"price":75.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0684\/0451\/0998\/files\/DIL_NEW.jpg?v=1760452935"},{"product_id":"nierenleiden-allgemein-von-der-diabetischen-nierenerkrankung-bis-zum-nephrotischen-syndrom-unterstutzung-homoopathie-nach-dr-banerji-kopie","title":"Chronische Niereninsuffizienz (chronische Nierenerkrankung, CKD) – fortschreitende Einschränkung der Nierenfunktion \"Unterstützung\" Homöopathie nach Dr. Banerji","description":"\u003ch2\u003eDr. Banerji-Protokolle\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eChronische Niereninsuffizienz (chronische Nierenerkrankung, CKD) – fortschreitende Einschränkung der Nierenfunktion\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003cstrong\u003echronische Niereninsuffizienz\u003c\/strong\u003e bezeichnet eine über mindestens drei Monate bestehende Schädigung beziehungsweise Einschränkung der Nierenfunktion. Heute wird häufig der umfassendere Begriff \u003cstrong\u003echronische Nierenerkrankung (Chronic Kidney Disease, CKD)\u003c\/strong\u003e verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Erkrankung kann über viele Jahre langsam fortschreiten und bleibt in frühen Stadien häufig unbemerkt. Erst bei stärker eingeschränkter Nierenfunktion treten oftmals deutliche Beschwerden auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Nieren können ihre Aufgaben zunehmend schlechter erfüllen. Dazu gehören insbesondere die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten sowie die Regulation von Flüssigkeit, Elektrolyten, Säure-Basen-Haushalt und Blutdruck.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHäufige Ursachen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZu den wichtigsten Ursachen einer chronischen Niereninsuffizienz gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes mellitus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003elangjähriger Bluthochdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ediabetische Nierenerkrankung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003echronische Glomerulonephritiden\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003epolyzystische Nierenerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003echronische Harnabflussstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewiederkehrende oder schwere Nierenerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eautoimmune Erkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eGefäßerkrankungen der Nieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eangeborene Nierenerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003elangfristige Schädigung durch bestimmte Medikamente oder andere nierenschädigende Substanzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eMehrere Risikofaktoren können gleichzeitig vorhanden sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAufgaben der Nieren\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGesunde Nieren übernehmen zahlreiche lebenswichtige Funktionen:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAusscheidung von Stoffwechselprodukten\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRegulation des Wasserhaushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRegulation von Natrium und Kalium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRegulation des Säure-Basen-Haushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBeteiligung an der Blutdruckregulation\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eProduktion von Erythropoetin für die Blutbildung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAktivierung von Vitamin D\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRegulation des Calcium- und Phosphathaushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eMit zunehmender Niereninsuffizienz können deshalb Veränderungen in zahlreichen Organsystemen auftreten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eeGFR – Beurteilung der Nierenfunktion\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin wichtiger Laborparameter ist die \u003cstrong\u003egeschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR)\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie chronische Nierenerkrankung wird anhand der eGFR in verschiedene Kategorien eingeteilt:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eG1:\u003c\/strong\u003e eGFR ≥ 90 ml\/min\/1,73 m²\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eG2:\u003c\/strong\u003e eGFR 60–89\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eG3a:\u003c\/strong\u003e eGFR 45–59\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eG3b:\u003c\/strong\u003e eGFR 30–44\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eG4:\u003c\/strong\u003e eGFR 15–29\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eG5:\u003c\/strong\u003e eGFR unter 15 ml\/min\/1,73 m²\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine eGFR im Bereich G1 oder G2 bedeutet für sich allein noch keine chronische Nierenerkrankung. Zusätzlich müssen Hinweise auf eine Nierenschädigung bestehen, beispielsweise eine anhaltende Albuminurie oder strukturelle Veränderungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAlbuminurie und Proteinurie\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNeben der eGFR ist die \u003cstrong\u003eEiweißausscheidung über den Urin\u003c\/strong\u003e für die Beurteilung besonders wichtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine erhöhte Albuminausscheidung kann ein frühes Zeichen einer Nierenschädigung sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHäufig wird der \u003cstrong\u003eAlbumin-Kreatinin-Quotient (ACR)\u003c\/strong\u003e im Urin bestimmt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Albuminurie wird üblicherweise eingeteilt in:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eA1:\u003c\/strong\u003e normal bis leicht erhöht\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eA2:\u003c\/strong\u003e mäßig erhöht\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eA3:\u003c\/strong\u003e stark erhöht\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eJe stärker die Albuminurie und je niedriger die eGFR, desto höher ist im Allgemeinen das Risiko für ein Fortschreiten der Nierenerkrankung und für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eSymptome\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn frühen Stadien verursacht eine chronische Niereninsuffizienz häufig \u003cstrong\u003ekeine oder nur unspezifische Beschwerden\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMit zunehmender Einschränkung können auftreten:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMüdigkeit und Leistungsabfall\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKonzentrationsstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAppetitlosigkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbelkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eJuckreiz\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMuskelkrämpfe\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egeschwollene Beine und Knöchel\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eWassereinlagerungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBluthochdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVeränderungen der Urinmenge\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAtemnot bei Flüssigkeitsüberlastung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eblasse Haut durch Blutarmut\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eallgemeine Schwäche\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie Stärke der Beschwerden entspricht nicht immer direkt dem Ausmaß der Nierenfunktionsstörung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBluthochdruck und chronische Niereninsuffizienz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBluthochdruck und Nierenerkrankungen beeinflussen sich gegenseitig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin dauerhaft erhöhter Blutdruck kann die Nierengefäße und Nierenkörperchen schädigen. Gleichzeitig kann eine eingeschränkte Nierenfunktion den Blutdruck weiter erhöhen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine gute Blutdruckkontrolle gehört deshalb zu den wichtigsten Maßnahmen, um das Fortschreiten vieler chronischer Nierenerkrankungen zu verlangsamen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiabetes und chronische Niereninsuffizienz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes mellitus gehört zu den häufigsten Ursachen chronischer Nierenerkrankungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin langfristig erhöhter Blutzucker kann die feinen Filterstrukturen der Nieren schädigen und zu \u003cstrong\u003eAlbuminurie, Proteinurie und einem fortschreitenden Verlust der Nierenfunktion\u003c\/strong\u003e führen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eRegelmäßige Kontrollen von eGFR und Albuminausscheidung im Urin sind bei Menschen mit Diabetes daher besonders wichtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eStörungen des Wasser- und Elektrolythaushalts\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei fortgeschrittener Niereninsuffizienz können die Nieren Wasser und Elektrolyte nicht mehr ausreichend regulieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Folgen sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFlüssigkeitsretention\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÖdeme\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBluthochdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVeränderungen des Natriumhaushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eerhöhtes Kalium (\u003cstrong\u003eHyperkaliämie\u003c\/strong\u003e)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eStörungen des Säure-Basen-Haushalts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine ausgeprägte Hyperkaliämie kann gefährliche Herzrhythmusstörungen verursachen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eRenale Anämie\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Nieren produzieren das Hormon \u003cstrong\u003eErythropoetin\u003c\/strong\u003e, das die Bildung roter Blutkörperchen im Knochenmark stimuliert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei fortgeschrittener chronischer Nierenerkrankung kann die Erythropoetinproduktion abnehmen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDadurch kann eine \u003cstrong\u003erenale Anämie\u003c\/strong\u003e entstehen mit:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMüdigkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eLeistungsabfall\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlässe\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKurzatmigkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003everminderter körperlicher Belastbarkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eVor einer spezifischen Behandlung sollten auch andere Ursachen einer Blutarmut, insbesondere ein Eisenmangel, berücksichtigt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eCalcium-, Phosphat- und Knochenstoffwechsel\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eChronische Nierenerkrankungen können den Mineral- und Knochenstoffwechsel verändern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Veränderungen betreffen:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ePhosphat\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eCalcium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVitamin D\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eParathormon\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eLangfristig können daraus Veränderungen der Knochen und Gefäßverkalkungen entstehen. Dieser Komplex wird als \u003cstrong\u003eCKD-MBD – Mineral and Bone Disorder bei chronischer Nierenerkrankung\u003c\/strong\u003e bezeichnet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiagnose und Verlaufskontrolle\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZur Untersuchung beziehungsweise Verlaufskontrolle können gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKreatinin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eeGFR\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnstoff\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNatrium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKalium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eCalcium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ePhosphat\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBicarbonat beziehungsweise Säure-Basen-Status\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutbild\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEisenstatus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAlbumin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinstatus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAlbumin-Kreatinin-Quotient\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eProteinbestimmung im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutdruckkontrollen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUltraschall der Nieren und Harnwege\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eJe nach vermuteter Ursache können weitere Untersuchungen oder in bestimmten Fällen eine \u003cstrong\u003eNierenbiopsie\u003c\/strong\u003e notwendig sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBehandlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Behandlung richtet sich nach Ursache, Stadium und Begleiterkrankungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWichtige Therapieziele sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFortschreiten der Nierenschädigung verlangsamen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutdruck kontrollieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAlbuminurie beziehungsweise Proteinurie reduzieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes optimal behandeln\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHerz-Kreislauf-Risiko reduzieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eElektrolytstörungen behandeln\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFlüssigkeitshaushalt kontrollieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003erenale Anämie behandeln\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eStörungen des Mineral- und Knochenstoffwechsels behandeln\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei geeigneten Patienten spielen unter anderem \u003cstrong\u003eACE-Hemmer beziehungsweise Angiotensin-Rezeptorblocker (Sartane)\u003c\/strong\u003e und \u003cstrong\u003eSGLT2-Hemmer\u003c\/strong\u003e eine wichtige Rolle beim Schutz der Nieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie konkrete Behandlung muss an Nierenfunktion, Kaliumwerte, Blutdruck und individuelle Begleiterkrankungen angepasst werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMedikamente bei eingeschränkter Nierenfunktion\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei chronischer Niereninsuffizienz ist eine regelmäßige Überprüfung der gesamten Medikation besonders wichtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eViele Arzneimittel werden teilweise oder überwiegend über die Nieren ausgeschieden und müssen bei eingeschränkter Nierenfunktion gegebenenfalls in ihrer Dosierung angepasst werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBestimmte Substanzen können die Nieren zusätzlich belasten. Dazu gehören beispielsweise einige Schmerzmittel aus der Gruppe der \u003cstrong\u003enichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR)\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMedikamente sollten jedoch nicht ohne ärztliche Rücksprache eigenständig abgesetzt oder verändert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eErnährung und Lebensstil\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eJe nach Stadium können individuelle Empfehlungen erforderlich sein bezüglich:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSalzaufnahme\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEiweißzufuhr\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKalium\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ePhosphat\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eTrinkmenge\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKörpergewicht\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ekörperlicher Aktivität\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine pauschale starke Einschränkung von Flüssigkeit, Kalium oder Eiweiß ist nicht für jeden Patienten sinnvoll. Die Ernährung sollte an Nierenfunktion, Laborwerte und Begleiterkrankungen angepasst werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFortgeschrittene Niereninsuffizienz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei sehr stark eingeschränkter Nierenfunktion können sich Stoffwechselprodukte und Flüssigkeit zunehmend im Körper ansammeln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs kann zu einer \u003cstrong\u003eUrämie\u003c\/strong\u003e kommen mit Beschwerden wie:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausgeprägter Müdigkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbelkeit und Erbrechen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAppetitlosigkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eJuckreiz\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eneurologischen Veränderungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFlüssigkeitsüberlastung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAtemnot\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei fortgeschrittenem Nierenversagen kann eine Nierenersatztherapie erforderlich werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDazu gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHämodialyse\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ePeritonealdialyse\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNierentransplantation\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDer Beginn einer Dialyse richtet sich nicht ausschließlich nach einem einzelnen eGFR-Wert, sondern nach dem gesamten klinischen Zustand, den Laborwerten und bestehenden Komplikationen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHomöopathie nach Dr. Banerji\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn der Homöopathie nach \u003cstrong\u003eDr. Banerji\u003c\/strong\u003e werden bei unterschiedlichen chronischen Nierenbeschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine zuverlässige \u003cstrong\u003eVerbesserung einer chronisch eingeschränkten Nierenfunktion oder Verhinderung des Fortschreitens einer chronischen Niereninsuffizienz durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine notwendige nephrologische Behandlung sowie regelmäßige Kontrollen von \u003cstrong\u003eeGFR, Albuminurie beziehungsweise Proteinurie, Elektrolyten und Blutdruck\u003c\/strong\u003e dürfen deshalb nicht ersetzt oder verzögert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtiger Hinweis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine chronische Niereninsuffizienz sollte regelmäßig ärztlich beziehungsweise nephrologisch überwacht werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei \u003cstrong\u003estark verminderter oder fehlender Urinausscheidung, zunehmender Atemnot, ausgeprägten Ödemen, Bewusstseinsstörungen, starker allgemeiner Verschlechterung oder Verdacht auf eine schwere Elektrolytstörung\u003c\/strong\u003e ist eine rasche beziehungsweise sofortige medizinische Abklärung erforderlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInhaltsstoffe: Medorrhinum, Lycopodium, Cantharis, Aconitum napellus, Antimonium crudum, Conium maculatum\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke","offers":[{"title":"30ml","offer_id":60579295265102,"sku":null,"price":35.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"50ml","offer_id":60579295297870,"sku":null,"price":49.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100ml","offer_id":60579295330638,"sku":null,"price":75.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0684\/0451\/0998\/files\/DIL_NEW.jpg?v=1760452935"},{"product_id":"chronische-niereninsuffizienz-chronische-nierenerkrankung-ckd-fortschreitende-einschrankung-der-nierenfunktion-unterstutzung-homoopathie-nach-dr-banerji-kopie","title":"Nierensteine (Nephrolithiasis, Urolithiasis) – Steinbildung in Niere und Harnwegen \"Unterstützung\" Homöopathie nach Dr. Banerji","description":"\u003ch2\u003eDr. Banerji-Protokolle\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNierensteine (Nephrolithiasis, Urolithiasis) – Steinbildung in Niere und Harnwegen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNierensteine\u003c\/strong\u003e sind feste Ablagerungen, die sich aus Bestandteilen des Urins bilden. Sie können im Nierenbecken entstehen und dort verbleiben oder in den Harnleiter gelangen. Befindet sich ein Stein im Harnleiter, spricht man von einem \u003cstrong\u003eHarnleiterstein (Ureterolithiasis)\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSehr kleine Steine können unbemerkt mit dem Urin ausgeschieden werden. Größere Steine können den Harnabfluss behindern und typische, teilweise äußerst starke \u003cstrong\u003eNierenkoliken\u003c\/strong\u003e verursachen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eTypische Beschwerden\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSolange sich ein Stein ruhig in der Niere befindet, verursacht er häufig keine Beschwerden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWenn ein Stein in den Harnleiter gelangt, können auftreten:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eplötzlich einsetzende, sehr starke Flanken- oder Rückenschmerzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewellenförmige, krampfartige Schmerzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAusstrahlung in Unterbauch, Leiste oder Genitalbereich\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbelkeit und Erbrechen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003estarker Bewegungsdrang während einer Kolik\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehäufiger Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBrennen beim Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlut im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchweißausbrüche und Unruhe\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie Stärke der Schmerzen hängt nicht ausschließlich von der Größe des Steins ab. Auch kleine Steine können starke Koliken verursachen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNierenkolik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine \u003cstrong\u003eNierenkolik\u003c\/strong\u003e entsteht typischerweise, wenn ein Stein den Harnleiter teilweise oder vollständig blockiert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Harnleiter versucht durch Muskelkontraktionen, den Stein weiterzutransportieren. Gleichzeitig kann sich der Urin oberhalb des Hindernisses zurückstauen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Schmerzen treten häufig wellenförmig auf und können zu den stärksten akuten Schmerzzuständen gehören.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWelche Arten von Nierensteinen gibt es?\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNierensteine können aus unterschiedlichen Substanzen bestehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZu den wichtigsten Steinarten gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eCalciumoxalatsteine\u003c\/strong\u003e – die häufigste Form\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eCalciumphosphatsteine\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnsäuresteine\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eStruvitsteine beziehungsweise Infektsteine\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eCystinsteine\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie genaue Zusammensetzung ist wichtig, da sich daraus unterschiedliche Maßnahmen zur Vorbeugung weiterer Steine ergeben können.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eCalciumoxalatsteine\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eCalciumoxalatsteine sind die häufigsten Nierensteine.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBegünstigende Faktoren können unter anderem sein:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ezu geringe Trinkmenge\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehohe Konzentration steinbildender Substanzen im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eerhöhte Calcium- oder Oxalatausscheidung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte Ernährungsgewohnheiten\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eStoffwechselstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte Darmerkrankungen beziehungsweise Malabsorptionszustände\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egenetische Faktoren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine pauschale starke Einschränkung von Calcium in der Ernährung ist zur Vorbeugung von Calciumoxalatsteinen nicht grundsätzlich sinnvoll.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHarnsäuresteine\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHarnsäuresteine entstehen insbesondere bei dauerhaft \u003cstrong\u003esaurem Urin\u003c\/strong\u003e und erhöhter Harnsäurebelastung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie können unter anderem mit folgenden Faktoren verbunden sein:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHyperurikämie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eGicht\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003emetabolischem Syndrom\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes mellitus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbergewicht\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003epurinreicher Ernährung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eHarnsäuresteine besitzen die Besonderheit, dass sie unter geeigneten Bedingungen durch eine gezielte \u003cstrong\u003eAlkalisierung des Urins\u003c\/strong\u003e teilweise aufgelöst werden können.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eInfektsteine – Struvitsteine\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBestimmte bakterielle Harnwegsinfektionen können die Entstehung sogenannter \u003cstrong\u003eStruvitsteine\u003c\/strong\u003e begünstigen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Steine können schnell wachsen und im Extremfall große Teile des Nierenbeckens ausfüllen. Man spricht dann beispielsweise von einem \u003cstrong\u003eAusguss- oder Korallenstein\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Behandlung der zugrunde liegenden Infektion und die Entfernung des Steinmaterials sind hierbei besonders wichtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eCystinsteine\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eCystinsteine entstehen aufgrund einer seltenen erblichen Stoffwechselstörung, der \u003cstrong\u003eCystinurie\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBetroffene entwickeln häufig bereits in jüngeren Jahren wiederholt Nieren- und Harnleitersteine.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eRisikofaktoren\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Entstehung von Nierensteinen kann begünstigt werden durch:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egeringe Flüssigkeitszufuhr\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003estark konzentrierten Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehohe Salzaufnahme\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte Ernährungsgewohnheiten\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eÜbergewicht\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003emetabolisches Syndrom\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eGicht und Hyperurikämie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte Darmerkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003echronische Durchfälle\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eanatomische Veränderungen der Harnwege\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewiederkehrende Harnwegsinfektionen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte Medikamente\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egenetische Veranlagung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eWer bereits einen Nierenstein hatte, besitzt ein erhöhtes Risiko für weitere Steine.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiagnose\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Verdacht auf Nieren- oder Harnleitersteine können eingesetzt werden:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinuntersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutuntersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKontrolle der Nierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUltraschall von Nieren und Harnwegen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egegebenenfalls Computertomografie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUntersuchung eines ausgeschiedenen oder entfernten Steins\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei wiederkehrender Steinbildung kann eine ausführliche \u003cstrong\u003emetabolische Abklärung\u003c\/strong\u003e, beispielsweise mit 24-Stunden-Sammelurin, sinnvoll sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBehandlung kleiner Nieren- und Harnleitersteine\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eViele kleinere Steine können spontan ausgeschieden werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Behandlung kann je nach Situation umfassen:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausreichende, aber nicht erzwungene Flüssigkeitszufuhr\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewirksame Schmerztherapie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMedikamente gegen Übelkeit\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebei ausgewählten Harnleitersteinen medikamentöse Unterstützung des Steinabgangs\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eregelmäßige Verlaufskontrollen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eOb ein spontaner Steinabgang wahrscheinlich ist, hängt insbesondere von \u003cstrong\u003eGröße und Lage des Steins\u003c\/strong\u003e ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eSteinzertrümmerung und operative Behandlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eKann ein Stein nicht spontan ausgeschieden werden oder verursacht er Komplikationen, stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDazu gehören beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eextrakorporale Stoßwellenlithotripsie (\u003cstrong\u003eESWL\u003c\/strong\u003e)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUreterorenoskopie (\u003cstrong\u003eURS\u003c\/strong\u003e) mit endoskopischer Steinentfernung beziehungsweise Laserzertrümmerung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eperkutane Nephrolithotomie (\u003cstrong\u003ePCNL\u003c\/strong\u003e) bei größeren beziehungsweise komplexen Nierensteinen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eWelche Methode geeignet ist, hängt von Größe, Lage und Zusammensetzung des Steins sowie von der individuellen Situation ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHarnstau und Infektion\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBesonders gefährlich ist die Kombination aus \u003cstrong\u003eHarnabflussbehinderung und bakterieller Infektion\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eKann infizierter Urin aufgrund eines Steins nicht ausreichend abfließen, besteht das Risiko einer schweren Niereninfektion und \u003cstrong\u003eUrosepsis\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine infizierte, gestaute Niere stellt einen \u003cstrong\u003eurologischen Notfall\u003c\/strong\u003e dar und kann eine sofortige Entlastung des Harntraktes erforderlich machen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eVorbeugung neuer Nierensteine\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNach einem Nierenstein sollte die Vorbeugung möglichst an die jeweilige Steinart und das individuelle Stoffwechselprofil angepasst werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGrundsätzlich können je nach Situation sinnvoll sein:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausreichende Flüssigkeitszufuhr\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egleichmäßige Verteilung der Trinkmenge über den Tag\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eReduktion einer übermäßig hohen Salzaufnahme\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausgewogene Ernährung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNormalisierung des Körpergewichts\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egezielte Behandlung von Stoffwechselstörungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUntersuchung der Steinzusammensetzung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei wiederkehrenden Nierensteinen können abhängig von der Steinart zusätzliche ernährungsmedizinische oder medikamentöse Maßnahmen erforderlich sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHomöopathie nach Dr. Banerji\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn der Homöopathie nach \u003cstrong\u003eDr. Banerji\u003c\/strong\u003e werden bei Nierensteinen, Harnleitersteinen und damit verbundenen Beschwerden festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine zuverlässige \u003cstrong\u003eAuflösung oder Entfernung von Nieren- und Harnleitersteinen durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInsbesondere bei Harnstau, starken Koliken, eingeschränkter Nierenfunktion oder gleichzeitig bestehender Infektion darf eine notwendige urologische Behandlung nicht durch homöopathische Mittel ersetzt oder verzögert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtiger Hinweis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei \u003cstrong\u003estarken oder anhaltenden Flankenschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Erbrechen, deutlich verminderter Urinausscheidung oder Blut im Urin\u003c\/strong\u003e sollte eine rasche ärztliche beziehungsweise urologische Abklärung erfolgen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Kombination aus \u003cstrong\u003eNierenkolik beziehungsweise Harnstau und Fieber oder Schüttelfrost\u003c\/strong\u003e ist besonders ernst zu nehmen und kann auf eine infizierte Harnabflussstörung hinweisen. Diese Situation erfordert eine \u003cstrong\u003esofortige medizinische Behandlung\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInhaltsstoffe: Berberis vulg., Sarnaparilla, Berberis, Belladonna, Equisetum hyemale, Canntharis\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke","offers":[{"title":"30ml","offer_id":60579303457102,"sku":null,"price":35.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"50ml","offer_id":60579303489870,"sku":null,"price":49.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100ml","offer_id":60579303522638,"sku":null,"price":75.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0684\/0451\/0998\/files\/DIL_NEW.jpg?v=1760452935"},{"product_id":"nierensteine-nephrolithiasis-urolithiasis-steinbildung-in-niere-und-harnwegen-unterstutzung-homoopathie-nach-dr-banerji-kopie","title":"Benigne Prostatahyperplasie (BPH) – gutartige Prostatavergrößerung \"Unterstützung\" Homöopathie nach Dr. Banerji","description":"\u003ch2\u003eDr. Banerji-Protokolle\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBenigne Prostatahyperplasie (BPH) – gutartige Prostatavergrößerung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003cstrong\u003ebenigne Prostatahyperplasie (BPH)\u003c\/strong\u003e ist eine gutartige Vergrößerung beziehungsweise Gewebevermehrung der Prostata, die vor allem mit zunehmendem Lebensalter häufig auftritt. Sie ist \u003cstrong\u003ekeine Krebserkrankung\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Prostata liegt unterhalb der Harnblase und umschließt einen Teil der Harnröhre. Nimmt das Prostatagewebe zu, kann die Harnröhre eingeengt und der Abfluss des Urins aus der Blase behindert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie daraus entstehenden Beschwerden werden häufig als \u003cstrong\u003eLUTS (Lower Urinary Tract Symptoms – Symptome des unteren Harntraktes)\u003c\/strong\u003e zusammengefasst.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eTypische Beschwerden\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Symptome sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eabgeschwächter Harnstrahl\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003everzögerter Beginn des Wasserlassens\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchwierigkeiten, das Wasserlassen zu beginnen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003everlängerte Blasenentleerung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUnterbrechungen des Harnstrahls\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNachträufeln\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eGefühl einer unvollständig entleerten Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehäufiges Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eplötzlich auftretender starker Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003enächtliches Wasserlassen (Nykturie)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egelegentlicher unwillkürlicher Urinverlust\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie Größe der Prostata und die Stärke der Beschwerden müssen nicht unmittelbar miteinander übereinstimmen. Auch eine relativ kleine Prostata kann deutliche Beschwerden verursachen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eObstruktive Beschwerden\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDurch die Einengung der Harnröhre können sogenannte obstruktive beziehungsweise Entleerungssymptome entstehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDazu gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eschwacher Harnstrahl\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ePressen beim Wasserlassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003everzögerter Beginn\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eunterbrochener Harnstrahl\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003everlängerte Blasenentleerung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRestharngefühl\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNachträufeln\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eSpeicherbeschwerden\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNeben der erschwerten Blasenentleerung können sogenannte Speicherbeschwerden auftreten:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehäufiger Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eplötzlich starker Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNykturie\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDranginkontinenz\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDiese Beschwerden können unter anderem durch Veränderungen der Blasenmuskulatur infolge einer länger bestehenden Abflussbehinderung entstehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNykturie – häufiges nächtliches Wasserlassen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eViele Männer mit Prostatabeschwerden berichten über mehrfaches nächtliches Wasserlassen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine \u003cstrong\u003eNykturie\u003c\/strong\u003e ist jedoch nicht automatisch durch eine Prostatavergrößerung verursacht. Auch andere Erkrankungen und Faktoren können eine Rolle spielen, beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eüberaktive Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eerhöhte nächtliche Urinproduktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDiabetes mellitus\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSchlafapnoe\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebestimmte Medikamente\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehohe Flüssigkeitszufuhr am Abend\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie Ursache sollte daher individuell beurteilt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eRestharn\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei stärkerer Abflussbehinderung kann nach dem Wasserlassen Urin in der Blase zurückbleiben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDieser sogenannte \u003cstrong\u003eRestharn\u003c\/strong\u003e kann unter anderem folgende Probleme begünstigen:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewiederkehrende Harnwegsinfektionen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlasensteine\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ezunehmende Blasenentleerungsstörung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eakuten Harnverhalt\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei ausgeprägter und länger bestehender Abflussbehinderung können im Extremfall auch die oberen Harnwege und die Nieren beeinträchtigt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAkuter Harnverhalt\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einem akuten Harnverhalt kann die gefüllte Blase plötzlich nicht mehr entleert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eTypisch sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003estarker Harndrang\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ezunehmende Schmerzen beziehungsweise Druck im Unterbauch\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eprall gefüllte Blase\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUnfähigkeit, Urin abzulassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEin akuter Harnverhalt ist ein \u003cstrong\u003eurologischer Notfall\u003c\/strong\u003e und erfordert eine rasche Entlastung der Blase.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eUrsachen und Risikofaktoren\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Entstehung einer BPH ist komplex und hängt unter anderem mit altersbedingten hormonellen Veränderungen zusammen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWichtige Faktoren sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ezunehmendes Lebensalter\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehormonelle Einflüsse, insbesondere Androgene und Dihydrotestosteron (DHT)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egenetische Veranlagung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eStoffwechsel- und Lebensstilfaktoren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBPH und Prostatakrebs\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine benigne Prostatahyperplasie ist \u003cstrong\u003ekein Prostatakrebs\u003c\/strong\u003e und gilt nicht einfach als dessen Vorstufe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAllerdings können BPH und Prostatakarzinom gleichzeitig auftreten und teilweise ähnliche Beschwerden verursachen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDeshalb sollten neu auftretende oder zunehmende Beschwerden des unteren Harntraktes urologisch abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiagnose\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZur Untersuchung einer möglichen BPH können je nach Situation gehören:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eausführliche Anamnese\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eErfassung der Beschwerden, beispielsweise mittels IPSS-Fragebogen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ekörperliche Untersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003edigital-rektale Untersuchung der Prostata\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinuntersuchung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBestimmung der Nierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUltraschall von Blase und Prostata\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRestharnmessung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMessung des Harnflusses (Uroflowmetrie)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egegebenenfalls PSA-Bestimmung\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ebei besonderen Fragestellungen weitere urologische Untersuchungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDer \u003cstrong\u003ePSA-Wert\u003c\/strong\u003e kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden und ist nicht spezifisch für Prostatakrebs. Auch eine gutartige Prostatavergrößerung oder Entzündungen können den PSA-Wert erhöhen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBeobachten und kontrollieren\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei milden Beschwerden ohne relevante Komplikationen kann zunächst ein kontrolliertes Abwarten mit regelmäßigen Verlaufskontrollen sinnvoll sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHilfreich können je nach individueller Situation sein:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFlüssigkeitszufuhr über den Tag sinnvoll verteilen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egrößere Trinkmengen unmittelbar vor dem Schlafengehen vermeiden\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAlkohol und koffeinhaltige Getränke bei entsprechender Empfindlichkeit reduzieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlase regelmäßig und möglichst vollständig entleeren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMedikamente auf mögliche Auswirkungen auf die Blasenentleerung überprüfen lassen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMedikamentöse Behandlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei stärkeren Beschwerden stehen verschiedene Medikamentengruppen zur Verfügung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAlpha-1-Rezeptorenblocker\u003c\/strong\u003e können die glatte Muskulatur im Bereich von Prostata und Blasenhals entspannen und dadurch den Harnfluss verbessern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e5-Alpha-Reduktase-Hemmer\u003c\/strong\u003e können bei geeigneten Patienten das Prostatavolumen langfristig reduzieren. Die Wirkung entwickelt sich über einen längeren Zeitraum.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eJe nach Beschwerdebild können weitere Medikamente oder Kombinationstherapien infrage kommen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eOperative und interventionelle Behandlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei ausgeprägten Beschwerden, Komplikationen oder unzureichender Wirkung einer medikamentösen Behandlung stehen verschiedene operative beziehungsweise minimalinvasive Verfahren zur Verfügung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDazu gehören beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003etransurethrale Resektion der Prostata (TUR-P)\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eLaserverfahren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEnukleationsverfahren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003everschiedene minimalinvasive Techniken\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie Wahl des Verfahrens richtet sich unter anderem nach Prostatagröße, Beschwerden, Begleiterkrankungen und individuellen Prioritäten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMögliche Komplikationen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine ausgeprägte Blasenauslassobstruktion kann langfristig zu folgenden Problemen führen:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ezunehmender Restharn\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewiederkehrende Harnwegsinfektionen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlasensteine\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlut im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVeränderungen der Blasenmuskulatur\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eakuter oder chronischer Harnverhalt\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHarnstau bis zu den Nieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVerschlechterung der Nierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHomöopathie nach Dr. Banerji\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn der Homöopathie nach \u003cstrong\u003eDr. Banerji\u003c\/strong\u003e werden bei Beschwerden im Zusammenhang mit einer gutartigen Prostatavergrößerung und damit verbundenen Störungen beim Wasserlassen festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine zuverlässige \u003cstrong\u003eVerkleinerung einer vergrößerten Prostata oder Beseitigung einer relevanten Harnabflussbehinderung durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine notwendige urologische Diagnostik und Behandlung sollte deshalb nicht ersetzt oder verzögert werden. Insbesondere müssen relevante Abflussstörungen und andere Prostataerkrankungen einschließlich eines Prostatakarzinoms medizinisch abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtiger Hinweis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei \u003cstrong\u003eplötzlicher Unfähigkeit, Wasser zu lassen, starken Unterbauchschmerzen, sichtbarem Blut im Urin, Fieber und Schüttelfrost oder einer deutlichen Verschlechterung der Blasenentleerung\u003c\/strong\u003e ist eine rasche ärztliche beziehungsweise urologische Abklärung erforderlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin \u003cstrong\u003eakuter Harnverhalt mit gefüllter Blase und fehlender Urinausscheidung ist ein urologischer Notfall\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInhaltsstoffe: Thuya occ., Medorrhinum, Cantharis, Sabal serrulata, Conium maculatum\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke","offers":[{"title":"30ml","offer_id":60579320496462,"sku":null,"price":35.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"50ml","offer_id":60579320529230,"sku":null,"price":49.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100ml","offer_id":60579320561998,"sku":null,"price":75.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0684\/0451\/0998\/files\/DIL_NEW.jpg?v=1760452935"},{"product_id":"benigne-prostatahyperplasie-bph-gutartige-prostatavergrosserung-unterstutzung-homoopathie-nach-dr-banerji-kopie-1","title":"Nierenzysten und polyzystische Nierenerkrankung – einzelne Nierenzysten bis zur Zystenniere \"Unterstützung\" Homöopathie nach Dr. Banerji","description":"\u003ch2\u003eDr. Banerji-Protokolle\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNierenzysten und polyzystische Nierenerkrankung – einzelne Nierenzysten bis zur Zystenniere\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNierenzysten\u003c\/strong\u003e sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Nierengewebe. Sie können einzeln oder mehrfach auftreten und sind insbesondere mit zunehmendem Lebensalter häufig. Einzelne sogenannte \u003cstrong\u003eeinfache Nierenzysten\u003c\/strong\u003e sind in der Regel gutartig und verursachen häufig keine Beschwerden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDavon zu unterscheiden sind \u003cstrong\u003epolyzystische Nierenerkrankungen\u003c\/strong\u003e, bei denen sich aufgrund einer meist genetisch bedingten Erkrankung zahlreiche Zysten in den Nieren entwickeln. Diese können die Nieren zunehmend vergrößern und langfristig die Nierenfunktion beeinträchtigen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eEinfache Nierenzysten\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEinfache Nierenzysten werden häufig zufällig bei einer Ultraschall-, CT- oder MRT-Untersuchung entdeckt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eTypischerweise sind sie:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003emit Flüssigkeit gefüllt\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eglatt begrenzt\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003egutartig\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003esymptomlos\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003enicht behandlungsbedürftig\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eEine einzelne einfache Nierenzyste bedeutet \u003cstrong\u003enicht\u003c\/strong\u003e, dass eine polyzystische Nierenerkrankung vorliegt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMögliche Beschwerden durch Nierenzysten\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGrößere oder ungünstig gelegene Zysten können gelegentlich Beschwerden verursachen, beispielsweise:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDruckgefühl in der Flanke\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eRücken- oder Flankenschmerzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlut im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eselten Abflussbehinderungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eInfektion einer Zyste\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003ePlötzlich auftretende Schmerzen können unter anderem durch eine Einblutung oder andere Komplikationen verursacht werden und sollten abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKomplexe Nierenzysten\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNicht jede Nierenzyste entspricht einer einfachen, eindeutig gutartigen Zyste.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei sogenannten \u003cstrong\u003ekomplexen Nierenzysten\u003c\/strong\u003e können beispielsweise auftreten:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003everdickte Zystenwände\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eSepten beziehungsweise innere Unterteilungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVerkalkungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003esolide Anteile\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eauffällige Kontrastmittelaufnahme\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eSolche Veränderungen müssen genauer beurteilt werden, da bestimmte zystische Veränderungen mit einem erhöhten Risiko für eine bösartige Nierenerkrankung verbunden sein können.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZur Beurteilung komplexer Nierenzysten wird häufig die \u003cstrong\u003eBosniak-Klassifikation\u003c\/strong\u003e anhand bildgebender Verfahren verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePolyzystische Nierenerkrankung – Zystennieren\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003cstrong\u003epolyzystische Nierenerkrankung (PKD)\u003c\/strong\u003e ist eine genetisch bedingte Erkrankungsgruppe, bei der sich zahlreiche Zysten in beiden Nieren entwickeln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie häufigste Form im Erwachsenenalter ist die \u003cstrong\u003eautosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD)\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Nieren können durch zunehmende Zahl und Größe der Zysten erheblich größer werden. Gleichzeitig kann gesundes Nierengewebe zunehmend beeinträchtigt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAutosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD)\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eADPKD wird meist durch genetische Veränderungen insbesondere in den Genen \u003cstrong\u003ePKD1 oder PKD2\u003c\/strong\u003e verursacht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDa die Erkrankung autosomal-dominant vererbt wird, besteht für Kinder eines betroffenen Elternteils grundsätzlich ein \u003cstrong\u003e50-prozentiges Risiko\u003c\/strong\u003e, die entsprechende genetische Veränderung zu erben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Verlauf kann jedoch selbst innerhalb einer Familie sehr unterschiedlich sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAutosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine wesentlich seltenere Form ist die \u003cstrong\u003eautosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung (ARPKD)\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie tritt typischerweise bereits im Kindesalter auf und kann neben den Nieren insbesondere auch die \u003cstrong\u003eLeber\u003c\/strong\u003e betreffen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Form unterscheidet sich hinsichtlich Vererbung, Verlauf und Behandlung deutlich von der häufigeren ADPKD.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMögliche Symptome bei ADPKD\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Erkrankung kann über viele Jahre unbemerkt bleiben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMögliche Beschwerden und Befunde sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBluthochdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eFlanken- oder Rückenschmerzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlut im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ewiederkehrende Harnwegsinfektionen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eInfektionen von Nierenzysten\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNierensteine\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ezunehmende Größe der Nieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eeingeschränkte Nierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003efortschreitende chronische Niereninsuffizienz\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBluthochdruck bei Zystennieren\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBluthochdruck tritt bei ADPKD häufig bereits auf, bevor die Nierenfunktion deutlich eingeschränkt ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine konsequente Blutdruckkontrolle ist besonders wichtig, da erhöhter Blutdruck das Fortschreiten der Nierenschädigung zusätzlich fördern und das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eZysten außerhalb der Nieren\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eADPKD ist eine systemische Erkrankung. Zysten können auch in anderen Organen auftreten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBesonders häufig sind \u003cstrong\u003eLeberzysten\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWeitere mögliche Veränderungen können unter anderem bestimmte Herzklappenveränderungen und andere Gefäß- oder Bindegewebsveränderungen umfassen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHirnaneurysmen bei ADPKD\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMenschen mit ADPKD besitzen ein erhöhtes Risiko für \u003cstrong\u003eintrakranielle Aneurysmen\u003c\/strong\u003e, insbesondere wenn entsprechende Erkrankungen bereits in der Familie aufgetreten sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin generelles Screening aller Betroffenen ist nicht in jeder Situation erforderlich. Bei bestimmten Risikokonstellationen kann jedoch eine gezielte Gefäßuntersuchung sinnvoll sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePlötzlich auftretende, außergewöhnlich starke Kopfschmerzen können auf eine Subarachnoidalblutung hinweisen und stellen einen medizinischen Notfall dar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiagnose\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZur Untersuchung von Nierenzysten beziehungsweise einer polyzystischen Nierenerkrankung können eingesetzt werden:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUltraschall der Nieren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eCT\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eMRT\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKontrolle von Kreatinin und eGFR\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eUrinuntersuchungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutdruckmessungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eErhebung der Familiengeschichte\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ein ausgewählten Fällen genetische Untersuchungen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei Verdacht auf eine erbliche Zystennierenerkrankung ist die Familienanamnese besonders wichtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKontrolle der Nierenfunktion\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei polyzystischer Nierenerkrankung sollten unter anderem regelmäßig kontrolliert werden:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKreatinin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eeGFR\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBlutdruck\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAlbumin beziehungsweise Eiweiß im Urin\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eElektrolyte\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEntwicklung von Nierengröße und Zystenlast, soweit medizinisch erforderlich\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eZiel ist es, ein Fortschreiten der Nierenerkrankung frühzeitig zu erkennen und beeinflussbare Risikofaktoren konsequent zu behandeln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBehandlung einfacher Nierenzysten\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine unkomplizierte, eindeutig gutartige Nierenzyste benötigt häufig keine Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei großen symptomatischen Zysten können in ausgewählten Fällen interventionelle oder operative Verfahren erforderlich sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eKomplexe oder auffällige Zysten benötigen dagegen eine entsprechende radiologische beziehungsweise urologische Verlaufskontrolle oder weitere Abklärung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBehandlung der polyzystischen Nierenerkrankung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Behandlung der ADPKD richtet sich nach Krankheitsstadium und individuellem Risiko.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWichtige Maßnahmen sind:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ekonsequente Blutdruckkontrolle\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBehandlung von Harnwegs- und Zysteninfektionen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBehandlung von Nierensteinen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eKontrolle der Nierenfunktion\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eVermeidung unnötiger nierenschädigender Substanzen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBehandlung kardiovaskulärer Risikofaktoren\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eBei bestimmten Erwachsenen mit \u003cstrong\u003eADPKD und erhöhtem Risiko für eine rasche Krankheitsprogression\u003c\/strong\u003e kann eine Behandlung mit \u003cstrong\u003eTolvaptan\u003c\/strong\u003e, einem Vasopressin-V2-Rezeptorantagonisten, infrage kommen. Die Therapie erfordert eine sorgfältige ärztliche Auswahl und regelmäßige Kontrollen, insbesondere der Leberwerte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFortschreitende Niereninsuffizienz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einem Teil der Patienten kann die ADPKD langfristig zu einer schweren chronischen Niereninsuffizienz führen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei fortgeschrittenem Nierenversagen können erforderlich werden:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eHämodialyse\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ePeritonealdialyse\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNierentransplantation\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDer Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich und kann sich über Jahrzehnte entwickeln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHomöopathie nach Dr. Banerji\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn der Homöopathie nach \u003cstrong\u003eDr. Banerji\u003c\/strong\u003e werden bei unterschiedlichen Nierenbeschwerden sowie bei zystischen Veränderungen der Nieren festgelegte homöopathische Arzneimittel und Potenzen nach den Banerji-Protokollen eingesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine zuverlässige \u003cstrong\u003eRückbildung von Nierenzysten, Behandlung der genetischen Ursache einer polyzystischen Nierenerkrankung oder Verhinderung des Fortschreitens einer ADPKD durch homöopathische Mittel ist wissenschaftlich nicht belegt\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eRegelmäßige nephrologische beziehungsweise urologische Kontrollen und medizinisch notwendige Behandlungen dürfen deshalb nicht durch homöopathische Mittel ersetzt oder verzögert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtiger Hinweis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNierenzysten sollten insbesondere dann genauer abgeklärt werden, wenn sie in der Bildgebung \u003cstrong\u003enicht eindeutig als einfache Zysten einzustufen sind\u003c\/strong\u003e, Beschwerden verursachen oder mit Blut im Urin beziehungsweise einer Verschlechterung der Nierenfunktion verbunden sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einer bekannten oder vermuteten \u003cstrong\u003epolyzystischen Nierenerkrankung\u003c\/strong\u003e sind regelmäßige Kontrollen von Blutdruck und Nierenfunktion sowie eine nephrologische Betreuung wichtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei \u003cstrong\u003eplötzlich außergewöhnlich starken Kopfschmerzen, neurologischen Ausfällen, Bewusstseinsstörungen, starken Flankenschmerzen mit Fieber oder einer raschen Verschlechterung des Allgemeinzustandes\u003c\/strong\u003e ist eine sofortige medizinische Abklärung erforderlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInhaltsstoffe: Conium maculatum, Thuya, Berberis vulgaris, Conium maculatum\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke","offers":[{"title":"30ml","offer_id":60579328426318,"sku":null,"price":35.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"50ml","offer_id":60579328459086,"sku":null,"price":49.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"100ml","offer_id":60579328491854,"sku":null,"price":75.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0684\/0451\/0998\/files\/DIL_NEW.jpg?v=1760452935"},{"product_id":"hafesan®-cranberry-kapseln","title":"hafesan® Cranberry Kapseln","description":"\u003cp\u003eCranberry hochkonzentriert und einfach einzunehmen: hafesan® Cranberry Kapseln enthalten ein 25:1-Konzentrat der Amerikanischen Preiselbeere – ideal für alle, die Cranberry gezielt in ihre tägliche Ernährung integrieren möchten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWofür ist das Produkt gedacht?\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ehafesan® Cranberry Kapseln eignen sich besonders für Erwachsene, die Wert auf Blase und Harnwege legen und ihre Ernährung mit den natürlichen Pflanzenstoffen der Cranberry ergänzen möchten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eCranberries enthalten von Natur aus sekundäre Pflanzenstoffe, darunter sogenannte Proanthocyanidine (PAC).\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Produkt ist zur Nahrungsergänzung bestimmt und ersetzt nicht die medizinische Behandlung einer Blasen- oder Harnwegsinfektion.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDie Vorteile auf einen Blick\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ehochkonzentriertes Cranberry-Konzentrat 25:1\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e1.020 mg Cranberry-Konzentrat pro Tagesdosis\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003enatürliche Quelle sekundärer Pflanzenstoffe\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eeinfache, geschmacksneutrale Einnahme\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003epflanzliche Kapselhülle\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003elaut Hersteller frei von Laktose\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003efrei von Farb- und Konservierungsstoffen\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003efür Diabetiker geeignet\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eVerzehrempfehlung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e3-mal täglich eine Kapsel unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePackungsgröße\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e60 Kapseln – ausreichend für 20 Tage bei empfohlener Einnahme.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWichtige Hinweise\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBei Beschwerden der Harnwege auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, sofern medizinisch keine Flüssigkeitsbeschränkung besteht.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBei Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen, Blut im Urin, Fieber, Schmerzen im Rücken bzw. in der Nierengegend oder länger anhaltenden Beschwerden sollte eine medizinische Abklärung erfolgen.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBei wiederkehrenden Harnwegsbeschwerden sollte ebenfalls ärztlicher Rat eingeholt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eBei Einnahme gerinnungshemmender Arzneimittel, insbesondere Warfarin, sollte vor der Anwendung ärztlicher oder pharmazeutischer Rat eingeholt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eEmpfohlene Tagesdosis nicht überschreiten.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eAußerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eTrocken und nicht über 25 °C lagern.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAllergiehinweise\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eLaut vorliegenden Herstellerangaben sind keine kennzeichnungspflichtigen Allergene enthalten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei bekannter Allergie oder Überempfindlichkeit gegen Cranberry bzw. einen anderen Bestandteil sollte das Produkt nicht eingenommen werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eInhaltsstoffe pro Tagesdosis\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e3 Kapseln enthalten:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eCranberry-Konzentrat 25:1 (Amerikanische Preiselbeere): 1.020 mg\u003c\/p\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eZutaten\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eCranberry-Konzentrat 25:1 (Amerikanische Preiselbeere), pflanzliche Kapselhülle (Hydroxypropylmethylcellulose).\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNebenwirkungen und Verträglichkeit\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei empfindlichen Personen können Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchbeschwerden, Übelkeit oder Durchfall auftreten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einer Neigung zu bestimmten Nierensteinen sollte eine längerfristige oder hochdosierte Einnahme von Cranberryprodukten vorsichtshalber ärztlich abgeklärt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei ungewöhnlichen oder anhaltenden Beschwerden sollte die Einnahme beendet und medizinischer Rat eingeholt werden.\u003c\/p\u003e","brand":"Heiligen Geist Apotheke ","offers":[{"title":"60 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